Maxx GW4102: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Kategorie:Produkte]]
= Quick Guide =
=The device=


== Einleitung ==


The programmable maxx GW4102 mobile communication gateway for industrial applications collects and processes the information from your devices, machines and sensors, and transmits it via the expanded LTE network.
Die IoTmaxx Gateway-Serie GW410x ermöglicht über ihre zahlreichen Schnittstellen ein Einfaches einsammeln und verarbeiten von Informationen mit einer sicheren Übertragung über das Mobilfunknetz.  
The PLC I/O interface expansion enhances the basic unit with 16 isolated digital inputs and four isolated digital outputs.  The inputs are divided into four groups of four inputs with a common negative terminal for each group.
Zur Inbetriebnahme ist eine SIM-Karte Ihres Mobilfunkbetreibers mit geeignetem Tarif erforderlich.


This constellation allows the connection of up to four devices (e.g. PLCs) with minimal wiring effort while keeping each device isolated from each other.
Bitte beachten Sie: Eine falsche PIN kann zur Sperrung der SIM-Karte führen. Halten Sie sicherheitshalber die Super-Pin bzw. PUK zur Freischaltung bereit.


The maxx GW4102 gateway is therefore ideal for transmitting measurements from the field to
'''Bitte legen Sie die SIM-Karte zunächst NICHT in das Gateway ein!'''
the head office or the cloud.


=Interfaces=
== Zur Inbetriebnahme des Gateways benötigen Sie: ==
The following section describes the various interfaces of the GW4102 in detail. This graphic shows the distribution of the interfaces:


* Eine LTE-Antenne mit SMA-Stecker
* Ein Netzteil mit einer Ausgangsspannung im Bereich von 10 bis 30V DC/>15W
* Ein Ethernet-Kabel
* Einen PC oder Laptop mit Ethernet-Anschluss und installiertem Browser
* Eine SIM-Karte im Formfaktor MINI-SIM (2ff)
== Montage der Antenne ==
Schrauben Sie die Antenne an den „GSM“-Anschluss des Gateways. Wenn Sie eine Antenne mit GPS-Signal benutzen, schließen Sie bitte den zweiten SMA-Stecker an den „GPS“-Anschluss an.
== Einlegen der SIM-Karte ==
Auf der Rückseite des Gateways befinden sich zwei Slots für SIM-Karten sowie ein Slot für eine Micro SD-Karte.
Der obige Slot ist für eine MINI-Sim (2ff), der darunter liegenden Slot für eine MICRO-SIM (3ff) vorbereitet.
'''Im Auslieferungszustand wird nur der Slot für eine MINI-Sim (2ff) unterstützt.'''
Stecken Sie bitte, wie in der Abbildung dargestellt, die SIM-Karte in den obersten Slot, bis diese einrastet.
Verwenden Sie gegebenenfalls ein flaches Werkzeug (z.B. Schraubenzieher) um die SIM einzuschieben.
[[Datei:GW4100x SIM SLOT.jpg| 150px |rahmenlos | SIM-Karten Slot]]
== Anschluss der Spannungsversorgung ==
Schließen Sie bitte das Netzteil an den Steckverbinder mit der „+ -“ Beschriftung an. Achten Sie auf die richtige Polarität. Das Gateway ist mit einem Verpolungsschutz ausgerüstet, bleibt aber bei falscher Polarität inaktiv.
Nach dem Einschalten des Netzteils leuchten während der Initialisierungsphase (ca. 5s) die LED A und LED B, die Power-LED leuchtet dauerhaft. Wenn die LED A und LED B erloschen sind, ist das Gerät betriebsbereit.
== Konfiguration des GW410x ==
Die Konfiguration des Gateways erfolgt über das integrierte Webinterface. Bitte gehen Sie wie folgt vor:
a. Verbinden Sie Ihren PC mit dem Ethernet-Kabel direkt mit der Ethernet-Schnittstelle (eth0). Das Gateway ist im Auslieferungszustand als DHCP Server konfiguriert, sodass Ihr PC automatisch eine IP-Adresse erhält.
b. Öffnen Sie einen Browser auf Ihrem PC und geben Sie die IP-Adresse 192.168.1.1:3000 in das Adressfeld ein.
c. Geben Sie im Anmeldefenster als Nutzername und Passwort jeweils „admin“ (ohne Anführungszeichen) ein und klicken Sie auf „LOGIN“.
d. Öffnen Sie den Menüpunkt „Wireless Network“. Tragen Sie hier unter „PIN“ die PIN-Nummer Ihrer SIM-Karte ein, sofern Sie die PIN-Abfrage Ihrer SIM-Karte nicht abgeschaltet haben. In diesem Fall kann das Feld leer bleiben.
e. Des Weiteren tragen Sie gegebenenfalls den APN und wenn gefordert den Usernamen und Passwort für die Authentifizierung der Datenübertragung in Ihrem Mobilfunknetz ein. Die Daten erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter.
f. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „SUBMIT“.
[[Datei:GW4100X WIRELESS NETWORK_3.jpg| 600px | rahmenlos | Wireless Network]]
g. Trennen Sie nun das Gateway vom Netzteil und legen jetzt die SIM-Karte wie beschrieben ein.
h. Verbinden Sie das Gateway wieder mit der Spannungsversorgung und prüfen Sie die erfolgreiche Einwahl und Verbindung zum Mobilfunknetz unter dem Menüpunkt „Network State“.
== Zustandssignalisierung ==
Der Betriebszustand der Mobilfunkverbindung der Gateway-Serie GW410x wird über die GSM Status LED wie im Folgenden beschrieben signalisiert.
{| class="wikitable"
! GSM Status LED !! Netzverbindung
|-
| Langsames Blinken (kurz EIN / lang AUS) || Netzsuche
|-
| Langsames Blinken (lang EIN / kurz AUS)|| Eingebucht, aber keine Datenverbindung
|-
| Schnelles Blinken (kurz EIN / kurz AUS) || Eingebucht und eine bestehende Datenverbindung
|}
= Konfiguration über WBM (Web Based Management) =
Die Konfiguration des maxx GW410x erfolgt über eine Webbrowser basierende Funktion. Hierfür müssen zunächst folgende Bedingungen erfüllt sein:
* Der PC, der zur Konfiguration des Gateways verwendet wird, verfügt über eine LAN-Schnittstelle.
* Auf dem PC ist ein Webbrowser installiert (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer).
* Das Gateway ist mit einer Spannungsquelle verbunden.
== Start der Konfiguration ==
1. Ethernet-Verbindung zwischen Computer und Gateway herstellen
2. Ggf. die IP-Adresse der LAN-Schnittstelle auf das Subnetz des Gateways abstimmen
3. Webbrowser öffnen
4. Die IP-Adresse des Gateways (Default: 192.168.1.1:3000) in das Adressfeld des Browsers eingeben und die Eingabe bestätigen. Anschließend erfolgt eine Benutzername/Passwort-Abfrage.
[[Datei:GW4100x Login 2.jpg| 250px | rahmenlos | Login]]
Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“.
* Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche
Default Passwörter:
* Admin: admin
Nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich das Hauptmenü zur Konfiguration des maxx GW410x.
[[Datei:GW4100x MAIN PAGE_2.jpg| 200px | rahmenlos | Hauptseite]]
== Network State ==
In diesem Menüpunkt werden Ihnen aktuelle Status-Informationen zu dem Ethernet-Schnittstellen und den Wireless-Schnittstellen angezeigt.
[[Datei:GW4100X NS ETH_2.jpg| 650px | rahmenlos |Network State]]
{| class="wikitable"
! Network State >> Ethernet Interfaces !!
|-
| Device State || Status der Ethernet-Schnittstelle
'''Unmanaged:''' Nicht konfiguriert
'''Connected:''' Verbunden
|-
| Connection State || Verbindungstatus der Ethernet-Schnittstelle
'''Deactivated:''' Deaktiviert
'''Activated:''' Aktiviert
|-
| IPv4 || IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
|-
| IPv6 || IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
|-
| Gateway || IP-Adresse für das Standardgateway
|-
| DNS || IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS)
|}
[[Datei:GW4100X NS WIRELESS_2.jpg| 650px | rahmenlos |Network State]]
{| class="wikitable"
! Network State >> Wireless Interfaces (wwan0) !!
|-
| Device State || Status vom Wireless Interfaces (wwan0)
'''Unmanaged:''' Nicht konfiguriert
'''Disconnected:''' Es besteht keine Verbindung
'''Preparing Connection:''' Die Verbindung wird vorbereitet
'''Checking IP:''' Die IP-Adresse wird überprüft
'''Connected:''' Die Verbindung wurde erfolgreich aufgebaut
|-
| Modem State || Status vom Mobilfunkmodem
'''SIM is missing:''' Es ist keine SIM-Karte verfügbar
'''Locked:''' Das Modem ist gesperrt
'''Initializing:''' Das Modem wird initialisiert
'''Enabled:''' Das Modem ist aktiviert
'''Searching:''' Das Modem sucht eine Verbindung
'''Connecting:''' Das Modem verbindet sich
'''Registered:''' Das Modem ist registriert
'''Connected:''' Das Modem ist verbunden
|-
| Connection State || Allgemeiner Verbindungstatus
'''Deactivated:''' Deaktiviert
'''Activating:''' In der Aktivierung
''' Activated:''' Erfolgreich aktiviert
|-
| Power State || Leistungsmodus der Wireless-Schnittstelle
'''Full-Power Mode:''' Maximale Leistung für den Empfang
|-
| Signal Quality || Empfangsqualität vom aktuell eingebuchten Netz
'''Unknown:''' Unbekannt
|-
| Access Tech || Verbindungsart in das aktuell eingebuchte Netz
'''Unknown:''' Unbekannt
'''GSM:''' 2G (Global System for Mobile Communications)
'''UMTS:''' 3G (Universal Mobile Telecommunications System)
'''LTE:''' 4G (Long Term Evolution)
|-
| IMEI || International Mobile Equipment Identity (15-stellige Seriennummer, anhand derer jedes GSM- oder UMTS-Endgerät weltweit eindeutig identifiziert werden kann)
|-
| Registration State || Registrierungsstatus
'''Idle:''' Bereit für Registrierung
'''Searching:''' Suche nach einem Dienst
'''Home:''' Erfolgreich eingebucht
|-
| Operator ID || Provider-Identifikation vom aktuell eingebuchten Netz
|-
| Operator Name || Provider-Name vom aktuell eingebuchten Netz
|-
| SIM Unlock Retries || SIM-Entsperrungsversuche. Verbleibenden Versuche bis die SIM gesperrt ist und der PUK eingetragen werden muss.
|-
| PUK Unlock Retries || PUK-Entsperrungsversuche. Verbleibenden Versuche für die Eingaben vom PUK.
|-
| SIM Lock State || SIM-Lock-Status
'''Modem is unlocked:''' Modem ist freigeschaltet
'''SIM requires the PIN code:''' Die SIM erfordert den PIN-Code
'''SIM requires the PIN 2 code:''' Die SIM erfordert den PIN 2 Code
|-
| IPv4 || Zugewiesene IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form vom aktuell eingebuchten Netz
|-
| IPv6 || Zugewiesene IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form vom aktuell eingebuchten Netz
|-
| Gateway || Zugewiesene IP-Adresse für das Standardgateway vom aktuell eingebuchten Netz
|-
| DNS || Zugewiesene IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS) vom aktuell eingebuchten Netz
|}
== Local Network ==
Im Menüpunkt "Local Network" können Sie die Netzwerkkonfiguration des Gateways anpassen. Das Gateway ist im Auslieferungszustand als DHCP-Server für die Ethernet-Schnittstelle (eth0) konfiguriert.
[[Datei:GW4100X LOCAL NETWORK_2.jpg| 600px | rahmenlos |Local Network]]
{| class="wikitable"
! Local Network !!
|-
| DHCP Client || Das Gateway kann auch als DHCP Client konfiguriert werden, so dass es automatisch von einem lokalen Router (DHCP Server) eine IP-Adresse, ein entsprechendes Gateway und einen DNS (Namenserver) zugewiesen bekommt. Wenn diese Funktion aktiviert ist, sind weitere Eingaben für die Netzwerkkonfiguration inaktiv. Es wird jedoch die vom lokalen Router (DHCP Server) zugewiesene Konfiguration angezeigt.
'''Achtung''': Stellen Sie sicher, dass Sie im Vorfeld die vom Router (DHCP Server) vergebene IP-Adresse kennen, um weiterhin die Erreichbarkeit des Gateways zu gewährleisten.
|-
| IPv4 || Eingabe der IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
|-
| IPv6 || Eingabe der IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
|-
| Gateway || Eingabe der IP-Adresse für das Standardgateway
|-
| Nameserver || Eingabe der IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS)
|-
| DHCP Server || Das Gateway kann auch als DHCP Server konfiguriert werden. Dabei wird den Geräten, die über die Ethernet-Schnittstelle (eth0) verbunden (und als DHCP Client konfiguriert) sind automatisch eine IP-Adresse, ein entsprechendes Gateway und ein Nameserver (DNS) zugewiesen.
'''Offset:''' Offset des Adresspools vom Beginn des Teilnetzes.
'''Size:''' Größe vom Adresspool. Konfigurieren Sie 0 für alle Adressen im Subnetz.
'''Lease Time:''' Vergabezeit in Stunden. Konfigurieren Sie 0 für unendlich.
|-
| Internet access for connected devices allowed || Das Gateway bietet die Möglichkeit für die an der LAN-Schnittstelle angeschlossenen Geräte einen Internetzugang über das Mobilfunkmodem bereitzustellen.
'''Achtung:''' Stellen Sie sicher, dass sich die am Gateway angeschlossenen Geräte im selben Subnetz vom Gateway befinden und das ggf. für das Standardgateway an den Geräten die IP-Adresse vom Gateway konfiguriert ist.
|}
Über die USB-Schnittstelle am maxx GW410x kann über einen USB_TO_ETHERNET Adapter eine zweite Ethernet-Schnittstelle (eth1) realisiert werden. Nachdem der USB_TO_ETHERNET Adapter gesteckt ist, erscheint automatisch ein zusätzliches Konfigurationsfeld für eth1. Vom Gateway werden Adapter mit dem Chipsatz '''Asix IC AX88772B''' unterstützt.
Des Weiteren kann über die USB-Schnittstelle am maxx GW410x ein USB_TO_WLAN Adapter angeschlossen werden. Dadurch ist es möglich, dass max GW410x als WLAN Client oder als WLAN Access Point zu konfigurieren.
Vom Gateway werden Adapter mit dem Chipsatz '''Atheros AR9271L''' unterstützt.
Weitere Informationen für die Verwendung vom USB_TO_WLAN Adapter erhalten Sie gerne von unserem Team für das technische Consulting.
== Wireless Network ==
Im Menüpunkt "Wireless Network” legen Sie die Einstellungen für die Nutzung des Mobilfunknetzwerkes vom maxx GW410x fest.
[[Datei:GW4100X WIRELESS NETWORK SETTINGS 3.jpg| 600px | rahmenlos | Wireless Network]]
{| class="wikitable"
! Wireless Network !!
|-
| APN || Name des Anschlusspunktes im Paketdaten-Netzwerk (Providervorgabe)
|-
| PIN || Eingaben vom PIN für die SIM-Karte
|-
| Authentication Type || Wählen Sie die Protokolle für die Anmeldung beim Provider:
'''None:''' Der APN des Providers erfordert keine Anmeldung (Voreinstellung)
'''PAP only:''' Nur Password Authentication Protocol
'''CHAP only:''' Nur Challenge-Handshake Authentication Protocol
'''PAP/CHAP:''' Password oder Challenge-Handshake Authentication Protocol
|-
| Roaming allowed || '''Enabled:''' Es besteht die Möglichkeit, dass das Gateway sich über ein fremdes Netz einwählen kann. Hierbei können je nach Vertrag zusätzliche Kosten entstehen.
'''Disabled:''' Deaktivierung vom Roaming. Es wird automatisch das Heimatnetz des Providers genutzt. Sollte dies nicht möglich sein, kommt keine Verbindung zustande.
|}
== Applications ==
Im Menüpunkt "Applications" stehen Ihnen eine Vielzahl vorinstallierter Applikationen für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle zu Verfügung.
Nähere Informationen finden Sie hier: [[Applications]]
== Passwords ==
Im Menüpunkt "Passwords" können Sie das Passwort für die Webconfig und den SSH-Zugang anpassen.
''' Achtung:''' Bitte gehen Sie bei der Änderung von Passwörtern mit großer Sorgfalt vor. Eine fehlerhafte Eingabe des Passwortes kann dazu führen das das Gateway weder über die Webconfig als auch über SSH erreichbar ist.'''
[[Datei:GW4100X PASSWORDS.jpg| 600px | rahmenlos |Passwords]]
'''Webconfig'''
Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“.
Es gelten die folgenden Rechte für die Benutzerrollen:
Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche
'''SSH'''
Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „root“ und das Passwort „iotmaxx“.
Es gelten die folgenden Rechte für die Benutzerrollen:
root: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche
{| class="wikitable"
! Passwords !!
|-
| Username || Aktueller Benutzername für den das Passwort geändert werden soll
|-
| Current password || Eingabe des aktuell verwendeten Passwortes
|-
| New password 1  || Eingabe des neu zu verwendenden Passwortes. Das Passwort muss mindestens 4 Zeichen besitzen.
|-
| New password 2  || Wiederholte Eingabe des neu zu verwendenden Passwortes. Das Passwort muss mindestens 4 Zeichen besitzen.
|-
|}
<languages/>
=Technische Details=
Das programmierbare Mobilfunk-Gateway maxx GW4102 für industrielle Anwendungen sammelt und verarbeitet die Informationen Ihrer Geräte, Maschinen und Sensoren und überträgt sie über das erweiterte LTE-Netz.
Das Grundgerät (linker Teil des Gerätes) ist unter [[maxx GW4100]] beschrieben.
Die SPS-E/A-Schnittstellenerweiterung ergänzt das Grundgerät um 16 isolierte digitale Eingänge und vier isolierte digitale Ausgänge.  Die Eingänge sind in vier Gruppen zu je vier Eingängen mit einer gemeinsamen negativen Klemme für jede Gruppe unterteilt. Diese Konstellation ermöglicht den Anschluss von bis zu vier Geräten (z.B. SPS) mit minimalem Verdrahtungsaufwand bei gleichzeitiger Isolierung der einzelnen Geräte untereinander.
Das maxx GW4102 Gateway ist daher ideal für die Übertragung von Messungen aus dem Feld an das SCADA-System oder in die Cloud.
==Linux login==
Die Anmeldung am Linux-System ist standardmäßig über eine ssh-Verbindung auf eth0 oder über die interne (nicht nach außen geführte) serielle Konsole an der RS232-Schnittstelle (115.200 Baud, 8N1) möglich.
'''login:''' root
'''password:''' iotmaxx
Bitte ändern Sie zumindest das Passwort und deaktivieren Sie die serielle Konsole, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Die Verwendung von weiteren Sicherheitsmaßnahmen (PSK etc.) wird zusätzlich empfohlen.
=Schnittstellen=
Im folgenden Abschnitt werden die verschiedenen Schnittstellen des GW4102 im Detail beschrieben. Diese Grafik zeigt die Verteilung der Schnittstellen:


[[Datei:Front_GW4102.jpg| 600px |rahmenlos|Beschreibung]]
[[Datei:Front_GW4102.jpg| 600px |rahmenlos|Beschreibung]]
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==Pinout isolated outputs==
==Pinout isolated outputs==


{| class="wikitable"
"'''Label'''" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
! Typ !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal
 
"'''Signal'''" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung
 
{| class="wikitable"width="50%"
! Description !! Function !! Label !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal !! Label !! Function
|-
|-
| rowspan="5" | isolated outputs
| rowspan="5" | [[ #isolated outputs ]]
| style="text-align:right" | ISO_OUT_A0
| rowspan="2" | OUT 1
| 1A
| style="text-align:right" | ISO_OUT_A1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| ISO_OUT_A1
| ISO_OUT_A2
| 2A
| rowspan="2" | OUT 2
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_OUT_B0
| 1B
| style="text-align:right" | ISO_OUT_B1
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| ISO_OUT_B1
| ISO_OUT_B2
| 2B
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_OUT_B0
|
|
| style="text-align:right" | ISO_OUT_B1
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| ISO_OUT_B1
| ISO_OUT_B2
|
|
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_OUT_A2
| rowspan="2" | OUT 3
| 3A
| style="text-align:right"| ISO_OUT_A3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 7
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 7
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 8
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 8
| ISO_OUT_A3
| ISO_OUT_A4
| 4A
| rowspan="2" | OUT 4
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_OUT_B2
| 3B
| style="text-align:right"| ISO_OUT_B3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 9
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 9
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 10
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 10
| ISO_OUT_B3
| ISO_OUT_B4
| 4B
|}
|}


==Pinout isolated inputs group A==
==Pinout isolated inputs group A==


"'''Label'''" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
"'''Signal'''" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung


{| class="wikitable"
{| class="wikitable" width="50%"
! Typ !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal
! Description !! Function !! Label !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal !! Label !! Function
|-
|-
| rowspan="3" | isolated inputs group A
| rowspan="3" | [[ #isolated inputs ]] group A
| style="text-align:right" | ISO_IN_A_P0
| IN A1
| A1
| style="text-align:right" | ISO_IN_A_P1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| ISO_IN_A_P1
| ISO_IN_A_P2
| A2
| IN A2
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_IN_A_P2
| IN A3
| A3
| style="text-align:right" | ISO_IN_A_P3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| ISO_IN_A_P3
| ISO_IN_A_P4
| A4
| IN A4
|-
|-
| GND B
| B-
| style="text-align:right" | ISO_IN_B_N
| style="text-align:right" | ISO_IN_B_N
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| ISO_IN_A_N
| ISO_IN_A_N
|-
| A-
| GND A
|}
|}


==Pinout isolated inputs group B==
==Pinout isolated inputs group B==


"'''Label'''" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
"'''Signal'''" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung


{| class="wikitable"
{| class="wikitable" width="50%"
! Typ !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal
! Description !! Function !! Label !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal !! Label !! Function
|-
|-
| rowspan="3" | isolated inputs group B
| rowspan="3" | [[ #isolated inputs ]] group B
| style="text-align:right" | ISO_IN_B_P0
| IN B1
| B1
| style="text-align:right" | ISO_IN_B_P1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| ISO_IN_B_P1
| ISO_IN_B_P2
| B2
| IN B2
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_IN_B_P2
| IN B3
| B3
| style="text-align:right" | ISO_IN_B_P3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| ISO_IN_B_P3
| ISO_IN_B_P4
| B4
| IN B4
|-
|-
| GND C
| C-
| style="text-align:right" | ISO_IN_C_N
| style="text-align:right" | ISO_IN_C_N
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| ISO_IN_B_N
| ISO_IN_B_N
|-
| B-
| GND B
|}
|}


==Pinout isolated inputs group C==
==Pinout isolated inputs group C==


"'''Label'''" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte


{| class="wikitable"
"'''Signal'''" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung
! Typ !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal
 
{| class="wikitable" width="50%"
! Description !! Function !! Label !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal !! Label !! Function
|-
|-
| rowspan="3" | isolated inputs group C
| rowspan="3" | [[ #isolated inputs ]] group C
| style="text-align:right" | ISO_IN_C_P0
| IN C1
| C1
| style="text-align:right" | ISO_IN_C_P1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| ISO_IN_C_P1
| ISO_IN_C_P2
| C2
| IN C2
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_IN_C_P2
| IN C3
| C3
| style="text-align:right" | ISO_IN_C_P3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| ISO_IN_C_P3
| ISO_IN_C_P4
| C4
| IN C4
|-
|-
| GND D
| D-
| style="text-align:right" | ISO_IN_D_N
| style="text-align:right" | ISO_IN_D_N
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| ISO_IN_C_N
| ISO_IN_C_N
|-
| C-
| GND C
|}
|}


==Pinout isolated inputs group D==
==Pinout isolated inputs group D==


"'''Label'''" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
"'''Signal'''" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung


{| class="wikitable"
{| class="wikitable" width="50%"
! Typ !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal
! Description !! Function !! Label !! Signal !! Pin !! Pin !! Signal !! Label !! Function
|-
|-
| rowspan="3" | isolated inputs group D
| rowspan="3" | [[ #isolated inputs ]] group D
| style="text-align:right" | ISO_IN_D_P0
| IN D1
| D1
| style="text-align:right" | ISO_IN_D_P1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center" | 1
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 2
| ISO_IN_D_P1
| ISO_IN_D_P2
| D2
| IN D2
|-
|-
| style="text-align:right" | ISO_IN_D_P2
| IN D3
| D3
| style="text-align:right" | ISO_IN_D_P3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 3
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 4
| ISO_IN_D_P3
| ISO_IN_D_P4
| D4
| IN D4
|-
|-
|
|
| style="text-align:right" | NC
| style="text-align:right" | NC
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 5
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| style="background:#b3bac5; text-align:center"| 6
| ISO_IN_D_N
| ISO_IN_D_N
|-
| D-
| GND D
|}
|}


==isolated inputs==
==Isolated inputs==


Das folgende Bild zeigt die vereinfachte Architektur eines der vier isolierten Eingänge mit interner Strombegrenzung und temperaturstabilisierter Schwelle. Intern wird die Isolierung durch die Verwendung eines TLP293-Optokopplers erreicht.


The following picture shows the simplified architecture one of the four isolated inputs with internal current limit and temperature stabilized threshold. Internally the isolation is achieved by the use of a TLP293 optocoupler.
[[Datei:Bild 2.png ]]


===Cascading inputs===


Jede Gruppe von vier Eingängen verfügt über einen gemeinsamen Minuspol, um den Verdrahtungsaufwand zu reduzieren. Außerdem können die Gruppen wie in den folgenden Diagrammen gezeigt kaskadiert werden. Andere Konfigurationen nach der gleichen Methode sind möglich.


====4x4 configuration====
[[Datei:Bild 3.png]]


===Cascading inputs===
====4x4 configuration====
====2x8 configuration====
====2x8 configuration====
[[Datei:Bild 4.png ]]
====1x16 configuration====
====1x16 configuration====


==isolated outputs==
[[Datei:Bild 5.png ]]
 
==Isolated outputs==
 
Das Gerät enthält zwei Panasonic AQW282 Halbleiterrelais zur Realisierung von vier unabhängigen isolierten Ausgängen. Da es keine interne Strombegrenzung gibt, ist der Anwender dafür verantwortlich, dass ein Stromfluss von max. 300mA sicherzustellen.
 
 
[[Datei:Bild 6.png ]]
 
===Cascading outputs===
===Cascading outputs===
====4x1 configuration====
====4x1 configuration====
[[Datei:Bild 7.png ]]
====2x2 configuration====
====2x2 configuration====
[[Datei:Bild 8.png ]]
====3+1 configuration====
====3+1 configuration====
[[Datei:Bild 9.png ]]
=Linux mapping=
=Linux mapping=
==Digital and analog I/Os (deprecated sysfs mapping)==
==Digital and analog I/Os (deprecated sysfs mapping)==
{| class="wikitable" width="30%"
! Signal !! Linux mapping !! Function
|-
| ISO_IN_A1
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio175
| rowspan="16" | isolated digital inputs
|-
| ISO_IN_A2
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio178
|-
| ISO_IN_A3
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio174
|-
| ISO_IN_A4
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio173
|-
| ISO_IN_B1
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio177
|-
| ISO_IN_B2
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio176
|-
| ISO_IN_B3
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio172
|-
| ISO_IN_B4
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio197
|-
| ISO_IN_C1
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio203
|-
| ISO_IN_C2
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio194
|-
| ISO_IN_C3
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio198
|-
| ISO_IN_C4
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio205
|-
| ISO_IN_D1
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio67
|-
| ISO_IN_D2
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio202
|-
| ISO_IN_D3
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio65
|-
| ISO_IN_D4
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio66
|-
| ISO_OUT1
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio182
| rowspan="4" | isolated digital outputs
|-
| ISO_OUT2
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio180
|-
| ISO_OUT3
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio179
|-
| ISO_OUT4
| style="text-align:right" | /sys/class/gpio181
|}
==Digital and analog I/Os (new libgpiod mapping)==
==Digital and analog I/Os (new libgpiod mapping)==
{| class="wikitable" width="30%"
! Signal !! Linux mapping !! line !! Function
|-
| ISO_IN_A1
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 15
| rowspan="16" | isolated digital inputs
|-
| ISO_IN_A2
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 18
|-
| ISO_IN_A3
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 14
|-
| ISO_IN_A4
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 13
|-
| ISO_IN_B1
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 17
|-
| ISO_IN_B2
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 16
|-
| ISO_IN_B3
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 12
|-
| ISO_IN_B4
| style="text-align:right" | gpiochip6
| line 5
|-
| ISO_IN_C1
| style="text-align:right" | gpiochip6
| line 11
|-
| ISO_IN_C2
| style="text-align:right" | gpiochip6
| line 2
|-
| ISO_IN-C3
| style="text-align:right" | gpiochip6
| line 6
|-
| ISO_IN_C4
| style="text-align:right" | gpiochip6
| line 13
|-
| ISO_IN_D1
| style="text-align:right" | gpiochip2
| line 3
|-
| ISO_IN_D2
| style="text-align:right" | gpiochip6
| line 10
|-
| ISO_IN_D3
| style="text-align:right" | gpiochip2
| line 1
|-
| ISO_IN_D4
| style="text-align:right" | gpiochip2
| line 2
|-
| ISO_OUT1
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 22
| rowspan="4" | isolated digital outputs
|-
| ISO_OUT2
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 20
|-
| ISO_OUT2
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 19
|-
| ISO_OUT3
| style="text-align:right" | gpiochip5
| line 21
|}

Aktuelle Version vom 4. August 2022, 10:17 Uhr

Quick Guide

Einleitung

Die IoTmaxx Gateway-Serie GW410x ermöglicht über ihre zahlreichen Schnittstellen ein Einfaches einsammeln und verarbeiten von Informationen mit einer sicheren Übertragung über das Mobilfunknetz. Zur Inbetriebnahme ist eine SIM-Karte Ihres Mobilfunkbetreibers mit geeignetem Tarif erforderlich.

Bitte beachten Sie: Eine falsche PIN kann zur Sperrung der SIM-Karte führen. Halten Sie sicherheitshalber die Super-Pin bzw. PUK zur Freischaltung bereit.

Bitte legen Sie die SIM-Karte zunächst NICHT in das Gateway ein!

Zur Inbetriebnahme des Gateways benötigen Sie:

  • Eine LTE-Antenne mit SMA-Stecker
  • Ein Netzteil mit einer Ausgangsspannung im Bereich von 10 bis 30V DC/>15W
  • Ein Ethernet-Kabel
  • Einen PC oder Laptop mit Ethernet-Anschluss und installiertem Browser
  • Eine SIM-Karte im Formfaktor MINI-SIM (2ff)

Montage der Antenne

Schrauben Sie die Antenne an den „GSM“-Anschluss des Gateways. Wenn Sie eine Antenne mit GPS-Signal benutzen, schließen Sie bitte den zweiten SMA-Stecker an den „GPS“-Anschluss an.

Einlegen der SIM-Karte

Auf der Rückseite des Gateways befinden sich zwei Slots für SIM-Karten sowie ein Slot für eine Micro SD-Karte. Der obige Slot ist für eine MINI-Sim (2ff), der darunter liegenden Slot für eine MICRO-SIM (3ff) vorbereitet.

Im Auslieferungszustand wird nur der Slot für eine MINI-Sim (2ff) unterstützt.

Stecken Sie bitte, wie in der Abbildung dargestellt, die SIM-Karte in den obersten Slot, bis diese einrastet. Verwenden Sie gegebenenfalls ein flaches Werkzeug (z.B. Schraubenzieher) um die SIM einzuschieben.

SIM-Karten Slot

Anschluss der Spannungsversorgung

Schließen Sie bitte das Netzteil an den Steckverbinder mit der „+ -“ Beschriftung an. Achten Sie auf die richtige Polarität. Das Gateway ist mit einem Verpolungsschutz ausgerüstet, bleibt aber bei falscher Polarität inaktiv. Nach dem Einschalten des Netzteils leuchten während der Initialisierungsphase (ca. 5s) die LED A und LED B, die Power-LED leuchtet dauerhaft. Wenn die LED A und LED B erloschen sind, ist das Gerät betriebsbereit.

Konfiguration des GW410x

Die Konfiguration des Gateways erfolgt über das integrierte Webinterface. Bitte gehen Sie wie folgt vor:

a. Verbinden Sie Ihren PC mit dem Ethernet-Kabel direkt mit der Ethernet-Schnittstelle (eth0). Das Gateway ist im Auslieferungszustand als DHCP Server konfiguriert, sodass Ihr PC automatisch eine IP-Adresse erhält.

b. Öffnen Sie einen Browser auf Ihrem PC und geben Sie die IP-Adresse 192.168.1.1:3000 in das Adressfeld ein.

c. Geben Sie im Anmeldefenster als Nutzername und Passwort jeweils „admin“ (ohne Anführungszeichen) ein und klicken Sie auf „LOGIN“.

d. Öffnen Sie den Menüpunkt „Wireless Network“. Tragen Sie hier unter „PIN“ die PIN-Nummer Ihrer SIM-Karte ein, sofern Sie die PIN-Abfrage Ihrer SIM-Karte nicht abgeschaltet haben. In diesem Fall kann das Feld leer bleiben.

e. Des Weiteren tragen Sie gegebenenfalls den APN und wenn gefordert den Usernamen und Passwort für die Authentifizierung der Datenübertragung in Ihrem Mobilfunknetz ein. Die Daten erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter.

f. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „SUBMIT“.

Wireless Network


g. Trennen Sie nun das Gateway vom Netzteil und legen jetzt die SIM-Karte wie beschrieben ein.

h. Verbinden Sie das Gateway wieder mit der Spannungsversorgung und prüfen Sie die erfolgreiche Einwahl und Verbindung zum Mobilfunknetz unter dem Menüpunkt „Network State“.

Zustandssignalisierung

Der Betriebszustand der Mobilfunkverbindung der Gateway-Serie GW410x wird über die GSM Status LED wie im Folgenden beschrieben signalisiert.

GSM Status LED Netzverbindung
Langsames Blinken (kurz EIN / lang AUS) Netzsuche
Langsames Blinken (lang EIN / kurz AUS) Eingebucht, aber keine Datenverbindung
Schnelles Blinken (kurz EIN / kurz AUS) Eingebucht und eine bestehende Datenverbindung

Konfiguration über WBM (Web Based Management)

Die Konfiguration des maxx GW410x erfolgt über eine Webbrowser basierende Funktion. Hierfür müssen zunächst folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Der PC, der zur Konfiguration des Gateways verwendet wird, verfügt über eine LAN-Schnittstelle.
  • Auf dem PC ist ein Webbrowser installiert (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer).
  • Das Gateway ist mit einer Spannungsquelle verbunden.

Start der Konfiguration

1. Ethernet-Verbindung zwischen Computer und Gateway herstellen

2. Ggf. die IP-Adresse der LAN-Schnittstelle auf das Subnetz des Gateways abstimmen

3. Webbrowser öffnen

4. Die IP-Adresse des Gateways (Default: 192.168.1.1:3000) in das Adressfeld des Browsers eingeben und die Eingabe bestätigen. Anschließend erfolgt eine Benutzername/Passwort-Abfrage.

Login

Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“.

  • Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche

Default Passwörter:

  • Admin: admin

Nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich das Hauptmenü zur Konfiguration des maxx GW410x.

Hauptseite

Network State

In diesem Menüpunkt werden Ihnen aktuelle Status-Informationen zu dem Ethernet-Schnittstellen und den Wireless-Schnittstellen angezeigt.

Network State

Network State >> Ethernet Interfaces
Device State Status der Ethernet-Schnittstelle

Unmanaged: Nicht konfiguriert

Connected: Verbunden

Connection State Verbindungstatus der Ethernet-Schnittstelle

Deactivated: Deaktiviert

Activated: Aktiviert

IPv4 IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
IPv6 IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
Gateway IP-Adresse für das Standardgateway
DNS IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS)


Network State

Network State >> Wireless Interfaces (wwan0)
Device State Status vom Wireless Interfaces (wwan0)

Unmanaged: Nicht konfiguriert

Disconnected: Es besteht keine Verbindung

Preparing Connection: Die Verbindung wird vorbereitet

Checking IP: Die IP-Adresse wird überprüft

Connected: Die Verbindung wurde erfolgreich aufgebaut

Modem State Status vom Mobilfunkmodem

SIM is missing: Es ist keine SIM-Karte verfügbar

Locked: Das Modem ist gesperrt

Initializing: Das Modem wird initialisiert

Enabled: Das Modem ist aktiviert

Searching: Das Modem sucht eine Verbindung

Connecting: Das Modem verbindet sich

Registered: Das Modem ist registriert

Connected: Das Modem ist verbunden

Connection State Allgemeiner Verbindungstatus

Deactivated: Deaktiviert

Activating: In der Aktivierung

Activated: Erfolgreich aktiviert

Power State Leistungsmodus der Wireless-Schnittstelle

Full-Power Mode: Maximale Leistung für den Empfang

Signal Quality Empfangsqualität vom aktuell eingebuchten Netz

Unknown: Unbekannt

Access Tech Verbindungsart in das aktuell eingebuchte Netz

Unknown: Unbekannt

GSM: 2G (Global System for Mobile Communications)

UMTS: 3G (Universal Mobile Telecommunications System)

LTE: 4G (Long Term Evolution)

IMEI International Mobile Equipment Identity (15-stellige Seriennummer, anhand derer jedes GSM- oder UMTS-Endgerät weltweit eindeutig identifiziert werden kann)
Registration State Registrierungsstatus

Idle: Bereit für Registrierung

Searching: Suche nach einem Dienst

Home: Erfolgreich eingebucht

Operator ID Provider-Identifikation vom aktuell eingebuchten Netz
Operator Name Provider-Name vom aktuell eingebuchten Netz
SIM Unlock Retries SIM-Entsperrungsversuche. Verbleibenden Versuche bis die SIM gesperrt ist und der PUK eingetragen werden muss.
PUK Unlock Retries PUK-Entsperrungsversuche. Verbleibenden Versuche für die Eingaben vom PUK.
SIM Lock State SIM-Lock-Status

Modem is unlocked: Modem ist freigeschaltet

SIM requires the PIN code: Die SIM erfordert den PIN-Code

SIM requires the PIN 2 code: Die SIM erfordert den PIN 2 Code

IPv4 Zugewiesene IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form vom aktuell eingebuchten Netz
IPv6 Zugewiesene IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form vom aktuell eingebuchten Netz
Gateway Zugewiesene IP-Adresse für das Standardgateway vom aktuell eingebuchten Netz
DNS Zugewiesene IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS) vom aktuell eingebuchten Netz

Local Network

Im Menüpunkt "Local Network" können Sie die Netzwerkkonfiguration des Gateways anpassen. Das Gateway ist im Auslieferungszustand als DHCP-Server für die Ethernet-Schnittstelle (eth0) konfiguriert.

Local Network

Local Network
DHCP Client Das Gateway kann auch als DHCP Client konfiguriert werden, so dass es automatisch von einem lokalen Router (DHCP Server) eine IP-Adresse, ein entsprechendes Gateway und einen DNS (Namenserver) zugewiesen bekommt. Wenn diese Funktion aktiviert ist, sind weitere Eingaben für die Netzwerkkonfiguration inaktiv. Es wird jedoch die vom lokalen Router (DHCP Server) zugewiesene Konfiguration angezeigt.

Achtung: Stellen Sie sicher, dass Sie im Vorfeld die vom Router (DHCP Server) vergebene IP-Adresse kennen, um weiterhin die Erreichbarkeit des Gateways zu gewährleisten.

IPv4 Eingabe der IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
IPv6 Eingabe der IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form
Gateway Eingabe der IP-Adresse für das Standardgateway
Nameserver Eingabe der IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS)
DHCP Server Das Gateway kann auch als DHCP Server konfiguriert werden. Dabei wird den Geräten, die über die Ethernet-Schnittstelle (eth0) verbunden (und als DHCP Client konfiguriert) sind automatisch eine IP-Adresse, ein entsprechendes Gateway und ein Nameserver (DNS) zugewiesen.

Offset: Offset des Adresspools vom Beginn des Teilnetzes.

Size: Größe vom Adresspool. Konfigurieren Sie 0 für alle Adressen im Subnetz.

Lease Time: Vergabezeit in Stunden. Konfigurieren Sie 0 für unendlich.

Internet access for connected devices allowed Das Gateway bietet die Möglichkeit für die an der LAN-Schnittstelle angeschlossenen Geräte einen Internetzugang über das Mobilfunkmodem bereitzustellen.

Achtung: Stellen Sie sicher, dass sich die am Gateway angeschlossenen Geräte im selben Subnetz vom Gateway befinden und das ggf. für das Standardgateway an den Geräten die IP-Adresse vom Gateway konfiguriert ist.

Über die USB-Schnittstelle am maxx GW410x kann über einen USB_TO_ETHERNET Adapter eine zweite Ethernet-Schnittstelle (eth1) realisiert werden. Nachdem der USB_TO_ETHERNET Adapter gesteckt ist, erscheint automatisch ein zusätzliches Konfigurationsfeld für eth1. Vom Gateway werden Adapter mit dem Chipsatz Asix IC AX88772B unterstützt.

Des Weiteren kann über die USB-Schnittstelle am maxx GW410x ein USB_TO_WLAN Adapter angeschlossen werden. Dadurch ist es möglich, dass max GW410x als WLAN Client oder als WLAN Access Point zu konfigurieren. Vom Gateway werden Adapter mit dem Chipsatz Atheros AR9271L unterstützt. Weitere Informationen für die Verwendung vom USB_TO_WLAN Adapter erhalten Sie gerne von unserem Team für das technische Consulting.

Wireless Network

Im Menüpunkt "Wireless Network” legen Sie die Einstellungen für die Nutzung des Mobilfunknetzwerkes vom maxx GW410x fest.

Wireless Network

Wireless Network
APN Name des Anschlusspunktes im Paketdaten-Netzwerk (Providervorgabe)
PIN Eingaben vom PIN für die SIM-Karte
Authentication Type Wählen Sie die Protokolle für die Anmeldung beim Provider:

None: Der APN des Providers erfordert keine Anmeldung (Voreinstellung)

PAP only: Nur Password Authentication Protocol

CHAP only: Nur Challenge-Handshake Authentication Protocol

PAP/CHAP: Password oder Challenge-Handshake Authentication Protocol

Roaming allowed Enabled: Es besteht die Möglichkeit, dass das Gateway sich über ein fremdes Netz einwählen kann. Hierbei können je nach Vertrag zusätzliche Kosten entstehen.

Disabled: Deaktivierung vom Roaming. Es wird automatisch das Heimatnetz des Providers genutzt. Sollte dies nicht möglich sein, kommt keine Verbindung zustande.

Applications

Im Menüpunkt "Applications" stehen Ihnen eine Vielzahl vorinstallierter Applikationen für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle zu Verfügung.

Nähere Informationen finden Sie hier: Applications

Passwords

Im Menüpunkt "Passwords" können Sie das Passwort für die Webconfig und den SSH-Zugang anpassen.

Achtung: Bitte gehen Sie bei der Änderung von Passwörtern mit großer Sorgfalt vor. Eine fehlerhafte Eingabe des Passwortes kann dazu führen das das Gateway weder über die Webconfig als auch über SSH erreichbar ist.

Passwords

Webconfig

Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“.

Es gelten die folgenden Rechte für die Benutzerrollen:

Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche

SSH

Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „root“ und das Passwort „iotmaxx“.

Es gelten die folgenden Rechte für die Benutzerrollen:

root: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche

Passwords
Username Aktueller Benutzername für den das Passwort geändert werden soll
Current password Eingabe des aktuell verwendeten Passwortes
New password 1 Eingabe des neu zu verwendenden Passwortes. Das Passwort muss mindestens 4 Zeichen besitzen.
New password 2 Wiederholte Eingabe des neu zu verwendenden Passwortes. Das Passwort muss mindestens 4 Zeichen besitzen.


Technische Details

Das programmierbare Mobilfunk-Gateway maxx GW4102 für industrielle Anwendungen sammelt und verarbeitet die Informationen Ihrer Geräte, Maschinen und Sensoren und überträgt sie über das erweiterte LTE-Netz.

Das Grundgerät (linker Teil des Gerätes) ist unter maxx GW4100 beschrieben.

Die SPS-E/A-Schnittstellenerweiterung ergänzt das Grundgerät um 16 isolierte digitale Eingänge und vier isolierte digitale Ausgänge. Die Eingänge sind in vier Gruppen zu je vier Eingängen mit einer gemeinsamen negativen Klemme für jede Gruppe unterteilt. Diese Konstellation ermöglicht den Anschluss von bis zu vier Geräten (z.B. SPS) mit minimalem Verdrahtungsaufwand bei gleichzeitiger Isolierung der einzelnen Geräte untereinander.

Das maxx GW4102 Gateway ist daher ideal für die Übertragung von Messungen aus dem Feld an das SCADA-System oder in die Cloud.

Linux login

Die Anmeldung am Linux-System ist standardmäßig über eine ssh-Verbindung auf eth0 oder über die interne (nicht nach außen geführte) serielle Konsole an der RS232-Schnittstelle (115.200 Baud, 8N1) möglich.

login: root

password: iotmaxx

Bitte ändern Sie zumindest das Passwort und deaktivieren Sie die serielle Konsole, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Die Verwendung von weiteren Sicherheitsmaßnahmen (PSK etc.) wird zusätzlich empfohlen.

Schnittstellen

Im folgenden Abschnitt werden die verschiedenen Schnittstellen des GW4102 im Detail beschrieben. Diese Grafik zeigt die Verteilung der Schnittstellen:

Beschreibung

Pinout isolated outputs

"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte

"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung

Description Function Label Signal Pin Pin Signal Label Function
#isolated outputs OUT 1 1A ISO_OUT_A1 1 2 ISO_OUT_A2 2A OUT 2
1B ISO_OUT_B1 3 4 ISO_OUT_B2 2B
ISO_OUT_B1 5 6 ISO_OUT_B2
OUT 3 3A ISO_OUT_A3 7 8 ISO_OUT_A4 4A OUT 4
3B ISO_OUT_B3 9 10 ISO_OUT_B4 4B

Pinout isolated inputs group A

"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte

"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung

Description Function Label Signal Pin Pin Signal Label Function
#isolated inputs group A IN A1 A1 ISO_IN_A_P1 1 2 ISO_IN_A_P2 A2 IN A2
IN A3 A3 ISO_IN_A_P3 3 4 ISO_IN_A_P4 A4 IN A4
GND B B- ISO_IN_B_N 5 6 ISO_IN_A_N A- GND A

Pinout isolated inputs group B

"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte

"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung

Description Function Label Signal Pin Pin Signal Label Function
#isolated inputs group B IN B1 B1 ISO_IN_B_P1 1 2 ISO_IN_B_P2 B2 IN B2
IN B3 B3 ISO_IN_B_P3 3 4 ISO_IN_B_P4 B4 IN B4
GND C C- ISO_IN_C_N 5 6 ISO_IN_B_N B- GND B

Pinout isolated inputs group C

"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte

"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung

Description Function Label Signal Pin Pin Signal Label Function
#isolated inputs group C IN C1 C1 ISO_IN_C_P1 1 2 ISO_IN_C_P2 C2 IN C2
IN C3 C3 ISO_IN_C_P3 3 4 ISO_IN_C_P4 C4 IN C4
GND D D- ISO_IN_D_N 5 6 ISO_IN_C_N C- GND C

Pinout isolated inputs group D

"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte

"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung

Description Function Label Signal Pin Pin Signal Label Function
#isolated inputs group D IN D1 D1 ISO_IN_D_P1 1 2 ISO_IN_D_P2 D2 IN D2
IN D3 D3 ISO_IN_D_P3 3 4 ISO_IN_D_P4 D4 IN D4
NC 5 6 ISO_IN_D_N D- GND D

Isolated inputs

Das folgende Bild zeigt die vereinfachte Architektur eines der vier isolierten Eingänge mit interner Strombegrenzung und temperaturstabilisierter Schwelle. Intern wird die Isolierung durch die Verwendung eines TLP293-Optokopplers erreicht.

Cascading inputs

Jede Gruppe von vier Eingängen verfügt über einen gemeinsamen Minuspol, um den Verdrahtungsaufwand zu reduzieren. Außerdem können die Gruppen wie in den folgenden Diagrammen gezeigt kaskadiert werden. Andere Konfigurationen nach der gleichen Methode sind möglich.

4x4 configuration

2x8 configuration

1x16 configuration

Isolated outputs

Das Gerät enthält zwei Panasonic AQW282 Halbleiterrelais zur Realisierung von vier unabhängigen isolierten Ausgängen. Da es keine interne Strombegrenzung gibt, ist der Anwender dafür verantwortlich, dass ein Stromfluss von max. 300mA sicherzustellen.


Cascading outputs

4x1 configuration

2x2 configuration

3+1 configuration

Linux mapping

Digital and analog I/Os (deprecated sysfs mapping)

Signal Linux mapping Function
ISO_IN_A1 /sys/class/gpio175 isolated digital inputs
ISO_IN_A2 /sys/class/gpio178
ISO_IN_A3 /sys/class/gpio174
ISO_IN_A4 /sys/class/gpio173
ISO_IN_B1 /sys/class/gpio177
ISO_IN_B2 /sys/class/gpio176
ISO_IN_B3 /sys/class/gpio172
ISO_IN_B4 /sys/class/gpio197
ISO_IN_C1 /sys/class/gpio203
ISO_IN_C2 /sys/class/gpio194
ISO_IN_C3 /sys/class/gpio198
ISO_IN_C4 /sys/class/gpio205
ISO_IN_D1 /sys/class/gpio67
ISO_IN_D2 /sys/class/gpio202
ISO_IN_D3 /sys/class/gpio65
ISO_IN_D4 /sys/class/gpio66
ISO_OUT1 /sys/class/gpio182 isolated digital outputs
ISO_OUT2 /sys/class/gpio180
ISO_OUT3 /sys/class/gpio179
ISO_OUT4 /sys/class/gpio181

Digital and analog I/Os (new libgpiod mapping)

Signal Linux mapping line Function
ISO_IN_A1 gpiochip5 line 15 isolated digital inputs
ISO_IN_A2 gpiochip5 line 18
ISO_IN_A3 gpiochip5 line 14
ISO_IN_A4 gpiochip5 line 13
ISO_IN_B1 gpiochip5 line 17
ISO_IN_B2 gpiochip5 line 16
ISO_IN_B3 gpiochip5 line 12
ISO_IN_B4 gpiochip6 line 5
ISO_IN_C1 gpiochip6 line 11
ISO_IN_C2 gpiochip6 line 2
ISO_IN-C3 gpiochip6 line 6
ISO_IN_C4 gpiochip6 line 13
ISO_IN_D1 gpiochip2 line 3
ISO_IN_D2 gpiochip6 line 10
ISO_IN_D3 gpiochip2 line 1
ISO_IN_D4 gpiochip2 line 2
ISO_OUT1 gpiochip5 line 22 isolated digital outputs
ISO_OUT2 gpiochip5 line 20
ISO_OUT2 gpiochip5 line 19
ISO_OUT3 gpiochip5 line 21