Maxx GW4101: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 22. März 2022, 09:52 Uhr
Quick Guide
Einleitung
Die IoTmaxx Gateway-Serie GW410x ermöglicht über ihre zahlreichen Schnittstellen ein Einfaches einsammeln und verarbeiten von Informationen mit einer sicheren Übertragung über das Mobilfunknetz. Zur Inbetriebnahme ist eine SIM-Karte Ihres Mobilfunkbetreibers mit geeignetem Tarif erforderlich.
Bitte beachten Sie: Eine falsche PIN kann zur Sperrung der SIM-Karte führen. Halten Sie sicherheitshalber die Super-Pin bzw. PUK zur Freischaltung bereit.
Bitte legen Sie die SIM-Karte zunächst NICHT in das Gateway ein!
Zur Inbetriebnahme des Gateways benötigen Sie:
- Eine LTE-Antenne mit SMA-Stecker
- Ein Netzteil mit einer Ausgangsspannung im Bereich von 10 bis 30V DC/>15W
- Ein Ethernet-Kabel
- Einen PC oder Laptop mit Ethernet-Anschluss und installiertem Browser
- Eine SIM-Karte im Formfaktor MINI-SIM (2ff)
Montage der Antenne
Schrauben Sie die Antenne an den „GSM“-Anschluss des Gateways. Wenn Sie eine Antenne mit GPS-Signal benutzen, schließen Sie bitte den zweiten SMA-Stecker an den „GPS“-Anschluss an.
Einlegen der SIM-Karte
Auf der Rückseite des Gateways befinden sich zwei Slots für SIM-Karten sowie ein Slot für eine Micro SD-Karte. Der obige Slot ist für eine MINI-Sim (2ff), der darunter liegenden Slot für eine MICRO-SIM (3ff) vorbereitet.
Im Auslieferungszustand wird nur der Slot für eine MINI-Sim (2ff) unterstützt.
Stecken Sie bitte, wie in der Abbildung dargestellt, die SIM-Karte in den obersten Slot, bis diese einrastet. Verwenden Sie gegebenenfalls ein flaches Werkzeug (z.B. Schraubenzieher) um die SIM einzuschieben.
Anschluss der Spannungsversorgung
Schließen Sie bitte das Netzteil an den Steckverbinder mit der „+ -“ Beschriftung an. Achten Sie auf die richtige Polarität. Das Gateway ist mit einem Verpolungsschutz ausgerüstet, bleibt aber bei falscher Polarität inaktiv. Nach dem Einschalten des Netzteils leuchten während der Initialisierungsphase (ca. 5s) die LED A und LED B, die Power-LED leuchtet dauerhaft. Wenn die LED A und LED B erloschen sind, ist das Gerät betriebsbereit.
Konfiguration des GW410x
Die Konfiguration des Gateways erfolgt über das integrierte Webinterface. Bitte gehen Sie wie folgt vor:
a. Verbinden Sie Ihren PC mit dem Ethernet-Kabel direkt mit der Ethernet-Schnittstelle (eth0). Das Gateway ist im Auslieferungszustand als DHCP Server konfiguriert, sodass Ihr PC automatisch eine IP-Adresse erhält.
b. Öffnen Sie einen Browser auf Ihrem PC und geben Sie die IP-Adresse 192.168.1.1:3000 in das Adressfeld ein.
c. Geben Sie im Anmeldefenster als Nutzername und Passwort jeweils „admin“ (ohne Anführungszeichen) ein und klicken Sie auf „LOGIN“.
d. Öffnen Sie den Menüpunkt „Wireless Network“. Tragen Sie hier unter „PIN“ die PIN-Nummer Ihrer SIM-Karte ein, sofern Sie die PIN-Abfrage Ihrer SIM-Karte nicht abgeschaltet haben. In diesem Fall kann das Feld leer bleiben.
e. Des Weiteren tragen Sie gegebenenfalls den APN und wenn gefordert den Usernamen und Passwort für die Authentifizierung der Datenübertragung in Ihrem Mobilfunknetz ein. Die Daten erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter.
f. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „SUBMIT“.
g. Trennen Sie nun das Gateway vom Netzteil und legen jetzt die SIM-Karte wie beschrieben ein.
h. Verbinden Sie das Gateway wieder mit der Spannungsversorgung und prüfen Sie die erfolgreiche Einwahl und Verbindung zum Mobilfunknetz unter dem Menüpunkt „Network State“.
Zustandssignalisierung
Der Betriebszustand der Mobilfunkverbindung der Gateway-Serie GW410x wird über die GSM Status LED wie im Folgenden beschrieben signalisiert.
| GSM Status LED | Netzverbindung |
|---|---|
| Langsames Blinken (kurz EIN / lang AUS) | Netzsuche |
| Langsames Blinken (lang EIN / kurz AUS) | Eingebucht, aber keine Datenverbindung |
| Schnelles Blinken (kurz EIN / kurz AUS) | Eingebucht und eine bestehende Datenverbindung |
Konfiguration über WBM (Web Based Management)
Die Konfiguration des maxx GW410x erfolgt über eine Webbrowser basierende Funktion. Hierfür müssen zunächst folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Der PC, der zur Konfiguration des Gateways verwendet wird, verfügt über eine LAN-Schnittstelle.
- Auf dem PC ist ein Webbrowser installiert (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer).
- Das Gateway ist mit einer Spannungsquelle verbunden.
Start der Konfiguration
1. Ethernet-Verbindung zwischen Computer und Gateway herstellen
2. Ggf. die IP-Adresse der LAN-Schnittstelle auf das Subnetz des Gateways abstimmen
3. Webbrowser öffnen
4. Die IP-Adresse des Gateways (Default: 192.168.1.1:3000) in das Adressfeld des Browsers eingeben und die Eingabe bestätigen. Anschließend erfolgt eine Benutzername/Passwort-Abfrage.
Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“.
- Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche
Default Passwörter:
- Admin: admin
Nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich das Hauptmenü zur Konfiguration des maxx GW410x.
Network State
In diesem Menüpunkt werden Ihnen aktuelle Status-Informationen zu dem Ethernet-Schnittstellen und den Wireless-Schnittstellen angezeigt.
| Network State >> Ethernet Interfaces | |
|---|---|
| Device State | Status der Ethernet-Schnittstelle
Unmanaged: Nicht konfiguriert Connected: Verbunden |
| Connection State | Verbindungstatus der Ethernet-Schnittstelle
Deactivated: Deaktiviert Activated: Aktiviert |
| IPv4 | IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form |
| IPv6 | IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form |
| Gateway | IP-Adresse für das Standardgateway |
| DNS | IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS) |
| Network State >> Wireless Interfaces (wwan0) | |
|---|---|
| Device State | Status vom Wireless Interfaces (wwan0)
Unmanaged: Nicht konfiguriert Disconnected: Es besteht keine Verbindung Preparing Connection: Die Verbindung wird vorbereitet Checking IP: Die IP-Adresse wird überprüft Connected: Die Verbindung wurde erfolgreich aufgebaut |
| Modem State | Status vom Mobilfunkmodem
SIM is missing: Es ist keine SIM-Karte verfügbar Locked: Das Modem ist gesperrt Initializing: Das Modem wird initialisiert Enabled: Das Modem ist aktiviert Searching: Das Modem sucht eine Verbindung Connecting: Das Modem verbindet sich Registered: Das Modem ist registriert Connected: Das Modem ist verbunden |
| Connection State | Allgemeiner Verbindungstatus
Deactivated: Deaktiviert Activating: In der Aktivierung Activated: Erfolgreich aktiviert |
| Power State | Leistungsmodus der Wireless-Schnittstelle
Full-Power Mode: Maximale Leistung für den Empfang |
| Signal Quality | Empfangsqualität vom aktuell eingebuchten Netz
Unknown: Unbekannt |
| Access Tech | Verbindungsart in das aktuell eingebuchte Netz
Unknown: Unbekannt GSM: 2G (Global System for Mobile Communications) UMTS: 3G (Universal Mobile Telecommunications System) LTE: 4G (Long Term Evolution) |
| IMEI | International Mobile Equipment Identity (15-stellige Seriennummer, anhand derer jedes GSM- oder UMTS-Endgerät weltweit eindeutig identifiziert werden kann) |
| Registration State | Registrierungsstatus
Idle: Bereit für Registrierung Searching: Suche nach einem Dienst Home: Erfolgreich eingebucht |
| Operator ID | Provider-Identifikation vom aktuell eingebuchten Netz |
| Operator Name | Provider-Name vom aktuell eingebuchten Netz |
| SIM Unlock Retries | SIM-Entsperrungsversuche. Verbleibenden Versuche bis die SIM gesperrt ist und der PUK eingetragen werden muss. |
| PUK Unlock Retries | PUK-Entsperrungsversuche. Verbleibenden Versuche für die Eingaben vom PUK. |
| SIM Lock State | SIM-Lock-Status
Modem is unlocked: Modem ist freigeschaltet SIM requires the PIN code: Die SIM erfordert den PIN-Code SIM requires the PIN 2 code: Die SIM erfordert den PIN 2 Code |
| IPv4 | Zugewiesene IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form vom aktuell eingebuchten Netz |
| IPv6 | Zugewiesene IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form vom aktuell eingebuchten Netz |
| Gateway | Zugewiesene IP-Adresse für das Standardgateway vom aktuell eingebuchten Netz |
| DNS | Zugewiesene IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS) vom aktuell eingebuchten Netz |
Local Network
Im Menüpunkt "Local Network" können Sie die Netzwerkkonfiguration des Gateways anpassen. Das Gateway ist im Auslieferungszustand als DHCP-Server für die Ethernet-Schnittstelle (eth0) konfiguriert.
| Local Network | |
|---|---|
| DHCP Client | Das Gateway kann auch als DHCP Client konfiguriert werden, so dass es automatisch von einem lokalen Router (DHCP Server) eine IP-Adresse, ein entsprechendes Gateway und einen DNS (Namenserver) zugewiesen bekommt. Wenn diese Funktion aktiviert ist, sind weitere Eingaben für die Netzwerkkonfiguration inaktiv. Es wird jedoch die vom lokalen Router (DHCP Server) zugewiesene Konfiguration angezeigt.
Achtung: Stellen Sie sicher, dass Sie im Vorfeld die vom Router (DHCP Server) vergebene IP-Adresse kennen, um weiterhin die Erreichbarkeit des Gateways zu gewährleisten. |
| IPv4 | Eingabe der IPv4-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form |
| IPv6 | Eingabe der IPv6-Adresse mit Subnetzmaske in CIDR-Form |
| Gateway | Eingabe der IP-Adresse für das Standardgateway |
| Nameserver | Eingabe der IP-Adresse vom Nameserver für die Namensauslösung (DNS) |
| DHCP Server | Das Gateway kann auch als DHCP Server konfiguriert werden. Dabei wird den Geräten, die über die Ethernet-Schnittstelle (eth0) verbunden (und als DHCP Client konfiguriert) sind automatisch eine IP-Adresse, ein entsprechendes Gateway und ein Nameserver (DNS) zugewiesen.
Offset: Offset des Adresspools vom Beginn des Teilnetzes. Size: Größe vom Adresspool. Konfigurieren Sie 0 für alle Adressen im Subnetz. Lease Time: Vergabezeit in Stunden. Konfigurieren Sie 0 für unendlich. |
| Internet access for connected devices allowed | Das Gateway bietet die Möglichkeit für die an der LAN-Schnittstelle angeschlossenen Geräte einen Internetzugang über das Mobilfunkmodem bereitzustellen.
Achtung: Stellen Sie sicher, dass sich die am Gateway angeschlossenen Geräte im selben Subnetz vom Gateway befinden und das ggf. für das Standardgateway an den Geräten die IP-Adresse vom Gateway konfiguriert ist. |
Über die USB-Schnittstelle am maxx GW410x kann über einen USB_TO_ETHERNET Adapter eine zweite Ethernet-Schnittstelle (eth1) realisiert werden. Nachdem der USB_TO_ETHERNET Adapter gesteckt ist, erscheint automatisch ein zusätzliches Konfigurationsfeld für eth1. Vom Gateway werden Adapter mit dem Chipsatz Asix IC AX88772B unterstützt.
Des Weiteren kann über die USB-Schnittstelle am maxx GW410x ein USB_TO_WLAN Adapter angeschlossen werden. Dadurch ist es möglich, dass max GW410x als WLAN Client oder als WLAN Access Point zu konfigurieren. Vom Gateway werden Adapter mit dem Chipsatz Atheros AR9271L unterstützt. Weitere Informationen für die Verwendung vom USB_TO_WLAN Adapter erhalten Sie gerne von unserem Team für das technische Consulting.
Wireless Network
Im Menüpunkt "Wireless Network” legen Sie die Einstellungen für die Nutzung des Mobilfunknetzwerkes vom maxx GW410x fest.
| Wireless Network | |
|---|---|
| APN | Name des Anschlusspunktes im Paketdaten-Netzwerk (Providervorgabe) |
| PIN | Eingaben vom PIN für die SIM-Karte |
| Authentication Type | Wählen Sie die Protokolle für die Anmeldung beim Provider:
None: Der APN des Providers erfordert keine Anmeldung (Voreinstellung) PAP only: Nur Password Authentication Protocol CHAP only: Nur Challenge-Handshake Authentication Protocol PAP/CHAP: Password oder Challenge-Handshake Authentication Protocol |
| Roaming allowed | Enabled: Es besteht die Möglichkeit, dass das Gateway sich über ein fremdes Netz einwählen kann. Hierbei können je nach Vertrag zusätzliche Kosten entstehen.
Disabled: Deaktivierung vom Roaming. Es wird automatisch das Heimatnetz des Providers genutzt. Sollte dies nicht möglich sein, kommt keine Verbindung zustande. |
Applications
Im Menüpunkt "Applications" stehen Ihnen eine Vielzahl vorinstallierter Applikationen für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle zu Verfügung.
Nähere Informationen finden Sie hier: Applications
Passwords
Im Menüpunkt "Passwords" können Sie das Passwort für die Webconfig und den SSH-Zugang anpassen.
Achtung: Bitte gehen Sie bei der Änderung von Passwörtern mit großer Sorgfalt vor. Eine fehlerhafte Eingabe des Passwortes kann dazu führen das das Gateway weder über die Webconfig als auch über SSH erreichbar ist.
Webconfig
Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“.
Es gelten die folgenden Rechte für die Benutzerrollen:
Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche
SSH
Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „root“ und das Passwort „iotmaxx“.
Es gelten die folgenden Rechte für die Benutzerrollen:
root: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche
| Passwords | |
|---|---|
| Username | Aktueller Benutzername für den das Passwort geändert werden soll |
| Current password | Eingabe des aktuell verwendeten Passwortes |
| New password 1 | Eingabe des neu zu verwendenden Passwortes. Das Passwort muss mindestens 4 Zeichen besitzen. |
| New password 2 | Wiederholte Eingabe des neu zu verwendenden Passwortes. Das Passwort muss mindestens 4 Zeichen besitzen. |
Technische Details
Das programmierbare Mobilfunk-Gateway maxx GW4101 für industrielle Anwendungen sammelt und verarbeitet die Informationen Ihrer Geräte, Maschinen und Sensoren und überträgt sie über das erweiterte LTE-Netz.
Das Grundgerät (linker Teil des Gerätes) ist unter maxx GW4100 beschrieben.
Die Sensorschnittstellenerweiterung ergänzt das Grundgerät um Schnittstellen für PT100/1000-Temperatursensoren und die weit verbreitete 4 - 20 mA Stromschleifenschnittstelle sowie weitere digitale Ein- und Ausgänge.
Das Gateway maxx GW4101 ist damit ideal für die Übertragung von Messwerten aus dem Feld an das SCADA-System oder in die Cloud.
Linux login
Die Anmeldung am Linux-System ist standardmäßig über eine ssh-Verbindung auf eth0 oder über die interne (nicht nach außen geführte) serielle Konsole an der RS232-Schnittstelle (115.200 Baud, 8N1) möglich.
login: root
password: iotmaxx
Bitte ändern Sie zumindest das Passwort und deaktivieren Sie die serielle Konsole, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Die Verwendung von weiteren Sicherheitsmaßnahmen (PSK etc.) wird zusätzlich empfohlen.
Schnittstellen
Im folgenden Abschnitt werden die verschiedenen Schnittstellen des GW4101 im Detail beschrieben. Diese Grafik zeigt die Verteilung der Schnittstellen:
Pinout RS485 isolated
"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung
| Description | Function | Label | Pin | Pin | Label | Function |
|---|---|---|---|---|---|---|
| #RS485 | --- | --- | 1 | 2 | D+ | IN D+ |
| ISO GND | IG | 3 | 4 | D- | IN D- |
Pinout Digital IN/OUT
"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung
| Description | Function | Label | Signal | Pin | Pin | Signal | Label | Function |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| #Isolated outputs | OUT 1 | 1A | ISO_OUT_A1 | 1 | 2 | ISO_OUT_B1 | 1B | OUT 1 |
| OUT 2 | 2A | ISO_OUT_A2 | 3 | 4 | ISO_OUT_B2 | 2B | OUT 2 | |
| #Isolated inputs | Iso Input 1- | 1- | ISO_IN_N1 | 5 | 6 | ISO_IN_P1 | 1+ | iso Input 1+ |
| Iso Input 2- | 2- | ISO_IN_N2 | 7 | 8 | ISO_IN_P2 | 2+ | iso Input 2+ | |
| Iso Input 3- | 3- | ISO_IN_N3 | 9 | 10 | ISO_IN_P3 | 3+ | iso Input 3+ | |
| Iso Input 4- | 4- | ISO_IN_N4 | 11 | 12 | ISO_IN_P4 | 4+ | iso Input 4+ | |
| #Digital inputs | GND | GND | GND | 13 | 14 | GND | GND | GND |
| Digital Input 1 | I1 | GPI1 | 15 | 16 | GPI2 | I2 | Digtal Input 2 | |
| Digital Input 3 | I3 | GPI3 | 17 | 18 | GPI4 | I4 | Digtal Input 4 |
Pinout 4-20mA IN/OUT
"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung
| Description | Function | Label | Signal | Pin | Pin | Signal | Label | Function |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| #4-20mA current loop output | Current Loop Output | O+ | OUT + | 1 | 2 | GND | GND | GND |
| #4-20mA current loop inputs | Current Loop Input 2 | 2+ | IN_P2 | 3 | 4 | IN_P3 | 3+ | Current Loop Input 3 |
| 2- | IN_N2 | 5 | 6 | IN_N3 | 3- | |||
| GND | GND | GND | 7 | 8 | GND | GND | GND | |
| Current Loop Input 4 | 4+ | IN_P4 | 9 | 10 | IN_P1 | 1+ | Current Loop Input 1 | |
| 4- | IN_N4 | 11 | 12 | IN_N1 | 1- | |||
| GND | GND | GND | 13 | 14 | GND | GND | GND |
Pinout RTD
"Label" beschreibt die Beschriftung auf der Frontplatte
"Signal" beschreibt den Verweis auf die Linux-Zuordnung
| Description | Function | Label | Signal | Pin | Pin | Signal | Label | Function |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| -- | NC | 1 | 2 | NC | -- | |||
| #RTD | RTD 1 (A) | 1A | RTD_A1 | 3 | 4 | RTD_B1 | 1B | RTD 1 (B) |
| RTD 2 (A) | 2A | RTD_A2 | 5 | 6 | RTD_B2 | 2B | RTD 2 (B) | |
| RTD 3 (A) | 3A | RTD_A3 | 7 | 8 | RTD_B3 | 3B | RTD 3 (B) | |
| RTD 4 (A) | 4A | RTD_A4 | 9 | 10 | RTD_B4 | 4B | RTD 4 (B) |
RS485
Eine isolierte RS485-Schnittstelle ist als /dev/ttymxc1 verfügbar. Die Schnittstelle enthält einen schaltbaren Abschlusswiderstand.
Der Abschlusswiderstand wird aktiviert, indem RS485_TERM_EN auf High gesetzt wird.
Analog inputs
Das GW4101 bietet Anschlussmöglichkeiten für bis zu vier ohmsche Thermometer (RTD, z.B. PT100/PT1000) und bis zu vier 4-20mA Stromschleifeneingänge.
Intern wird ein Texas Instruments ADS1220 16-bit ADC verwendet. Auf der Linux-Seite ist der ADC über den SPI-Bus zugänglich.
Die kostengünstige Messschaltung verwendet einen einzigen ADC, der auf die verschiedenen Messkanäle gemultiplext ist. Um einen Kanal sowohl für die RTD- als auch für die Schleifenstrommessung auszuwählen, muss die Kanalnummer (0-3) in RTDSEL[1..0] eingetragen werden.
RTD
Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Schema der ratiometrischen Messschaltung zur Bestimmung des tatsächlichen Widerstandswertes der RTD-Gerät.
4-20mA current loop inputs
Die Messung der vier Schleifenströme erfolgt kanalweise mit Hilfe eines Shunt-Widerstands. Das GW4101 bietet für jeden Kanal eine strombegrenzte (30mA) 24V-Spannungsversorgung für den einfachen Anschluss von externen Sensoren.
Das folgende Diagramm zeigt den Anschluss eines selbstversorgten Stromquellensensors, z. B. an Eingang 4.
4-20mA current loop output
Der Baustein verfügt über einen 4-20mA Stromschleifenausgang mit integrierter Schleifenspannung. Er ist intern mit einem Microchip MCP4716 10-bit ADC mit I2C-Schnittstelle realisiert.
Das folgende Diagramm zeigt die interne Architektur dieses Ausgangs.
Digital inputs
Die folgende Abbildung zeigt den internen Aufbau der vier digitalen Eingänge:
Dieses Design ermöglicht den Anschluss von Push-Pull- und Open-Collector-Ausgängen mit einer Schwelle von etwa 4,5 V. Es ist auch möglich, einen mechanischen Schalter oder ein Relais zu verwenden, um den Eingang mit GND zu verbinden, ohne dass ein zusätzlicher Pullup-Widerstand erforderlich ist.
Das folgende Diagramm zeigt einen vereinfachten Aufbau:
Isolated inputs
Das folgende Bild zeigt die vereinfachte Architektur eines der vier isolierten Eingänge mit interner Strombegrenzung und temperaturstabilisierter Schwelle. Intern wird die Isolierung durch die Verwendung eines TLP293-Optokopplers erreicht.
Isolated outputs
Das Gerät enthält ein Panasonic AQW282 Halbleiterrelais zur Realisierung von zwei unabhängigen isolierten Ausgängen. Da es keine interne Strombegrenzung gibt, ist der Anwender dafür verantwortlich, dass ein Stromfluss von max. 300mA sicherzustellen.
Linux mapping
Digital and analog I/Os (deprecated sysfs mapping)
| Signal | Linux mapping | Typ |
|---|---|---|
| ISO_OUT1 | /sys/class/gpio178 | isolated digital outputs |
| ISO_OUT2 | /sys/class/gpio173 | |
| ISO_IN1 | /sys/class/gpio176 | isolated digital inputs |
| ISO_IN2 | /sys/class/gpio174 | |
| ISO_IN3 | /sys/class/gpio172 | |
| ISO_IN4 | /sys/class/gpio177 | |
| GPIN1 | /sys/class/gpio197 | digital inputs |
| GPIN2 | /sys/class/gpio203 | |
| GPIN3 | /sys/class/gpio194 | |
| GPIN4 | /sys/class/gpio197 | digital inputs |
| RS485_TERM_EN | /sys/class/gpio175 | RS485 termination resisitor |
| RTDSEL0 | /sys/class/gpio205 | analog channel select |
| RTDSEL1 | /sys/class/gpio202 | |
| ADC_DRDY_n | /sys/class/gpio206 | ADC IRQ |
Digital and analog I/Os (new libgpiod mapping)
| Signal | Linux mapping | line | Typ |
|---|---|---|---|
| ISO_OUT1 | gpiochips5 | line 18 | isolated digital outputs |
| ISO_OUT2 | gpiochip5 | line 13 | |
| ISO_IN1 | gpiochip5 | line 16 | isolated digital inputs |
| ISO_IN2 | gpiochip5 | line 14 | |
| ISO_IN3 | gpiochip5 | line 12 | |
| ISO_IN4 | gpiochip5 | line 17 | |
| GPIN1 | gpiochip6 | line 5 | digital inputs |
| GPIN2 | gpiochip6 | line 11 | |
| GPIN3 | gpiochip6 | line 2 | |
| GPIN4 | gpiochip6 | line 6 | |
| RS485_TERM_EN | gpiochip5 | line 15 | RS485 termination resisitor |
| RTDSEL0 | gpiochip6 | line 13 | analog channel select |
| RTDSEL1 | gpiochip6 | line 10 | |
| ADC_DRDY_n | gpiochip6 | line 14 | ADC IRQ |
Serial interfaces and busses
| Interface or bus | Linux mapping | |
|---|---|---|
| isolated RS485 | /dev/ttymxc1 | |
| SPI | /dev/spidev2.0 | ADS1220 |
| I²C | /dev/i2c-3 | MCP4716 |







