Maxx RT2200: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
Der IoTmaxx LTE-Router maxx RT2200 ermöglicht einen einfachen Zugang zum Internet über das Mobilfunknetz. Zur Inbetriebnahme ist eine SIM-Karte Ihres Mobilfunkbetreibers mit geeignetem Tarif erforderlich.
Der IoTmaxx LTE-Router maxx RT2200 ermöglicht einen einfachen Zugang zum Internet über das Mobilfunknetz. Zur Inbetriebnahme ist eine SIM-Karte Ihres Mobilfunkbetreibers mit geeignetem Tarif erforderlich.
Bitte beachten Sie: Eine falsche PIN kann zur Sperrung der SIM-Karte führen. Halten Sie sicherheitshalber die Super-Pin bzw. PUK zur Freischaltung bereit. Bitte legen Sie die SIM-Karte zunächst NICHT in den Router ein!


[[Datei:Front_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Front]]
'''Bitte beachten Sie: Eine falsche PIN kann zur Sperrung der SIM-Karte führen. Halten Sie sicherheitshalber die Super-Pin bzw. PUK zur Freischaltung bereit. Bitte legen Sie die SIM-Karte zunächst NICHT in den Router ein!'''
 
== Frontansicht ==
[[Datei:Front2_RT2200.jpg| 500px |rahmenlos| Front]]
 
== Pinbelegung Buchse X1 ==
 
[[Datei:Pinbelegung_RT2200.jpg| 400px |rahmenlos|Pinbelegung]]


== Benötigte Elemente ==
== Benötigte Elemente ==
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Die Konfiguration des Routers erfolgt über das integrierte Webinterface. Bitte gehen Sie wie folgt vor:
Die Konfiguration des Routers erfolgt über das integrierte Webinterface. Bitte gehen Sie wie folgt vor:


[[Datei:Konfiguration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Konfiguration]]
[[Datei:Konfiguration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Konfiguration]]


a. Verbinden Sie Ihren PC mit dem Ethernet-Kabel direkt mit einer der fünf Ethernet-Schnittstellen. Der Router ist im Auslieferungszustand als DHCP-Server konfiguriert, sodass Ihr PC automatisch eine IP-Adresse erhält.
a. Verbinden Sie Ihren PC mit dem Ethernet-Kabel direkt mit einer der fünf Ethernet-Schnittstellen.  


b. Öffnen Sie einen Browser auf Ihrem PC und geben Sie die IP-Adresse 192.168.0.1 in das Adressfeld ein.
b. Der Router ist im Auslieferungszustand als DHCP-Server konfiguriert, sodass Ihr PC automatisch eine IP-Adresse erhält.


c. Klicken Sie links auf Login und geben Sie im Anmeldefenster als Nutzername und Passwort jeweils „admin“ (ohne Anführungszeichen) ein. Bestätigen Sie die Eingabe. Zu Ihrem Schutz sollten Sie im Anschluss das Passwort im Menüpunkt „> Authentication, -- User“ ändern.
c. Öffnen Sie einen Browser auf Ihrem PC und geben Sie die IP-Adresse 192.168.0.1 in das Adressfeld ein.


d. Öffnen Sie den Menüpunkt „> Wireless network, --SIM“. Tragen Sie hier unter „PIN“ die PIN-Nummer Ihrer SIM-Karte ein, sofern Sie die PIN-Abfrage Ihrer SIM-Karte nicht abgeschaltet haben. In diesem Fall kann das Feld leer bleiben. Tragen Sie gegebenenfalls die Zugangsdaten, APN und wenn gefordert den Usernamen und Passwort für die Datenübertragung in Ihrem Mobilfunknetz ein. Die Daten erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter.Über das Klicken auf den Apply-Button werden Ihre Eingaben übernommen.
d. Klicken Sie links auf Login und geben Sie im Anmeldefenster als Nutzername und Passwort jeweils „admin“ (ohne Anführungszeichen) ein. Bestätigen Sie die Eingabe. Zu Ihrem Schutz sollten Sie im Anschluss das Passwort im Menüpunkt „> Authentication, -- User“ ändern.


e. Öffnen Sie den Menüpunkt „>Wireless network, --Packet data setup“. Stellen Sie hier den Menüpunkt „Packet data“ auf „Enabled“.
e. Öffnen Sie den Menüpunkt „> Wireless network, --SIM“. Tragen Sie hier unter „PIN“ die PIN-Nummer Ihrer SIM-Karte ein, sofern Sie die PIN-Abfrage Ihrer SIM-Karte nicht abgeschaltet haben. In diesem Fall kann das Feld leer bleiben. Tragen Sie gegebenenfalls die Zugangsdaten, APN und wenn gefordert den Usernamen und Passwort für die Datenübertragung in Ihrem Mobilfunknetz ein. Die Daten erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter. Über das Klicken auf den Apply-Button werden Ihre Eingaben übernommen.
 
f. Öffnen Sie den Menüpunkt „>Wireless network, --Packet data setup“. Stellen Sie hier den Menüpunkt „Packet data“ auf „Enabled“.
Über das Klicken auf den Apply-Button wird
Über das Klicken auf den Apply-Button wird
Ihre Eingabe übernommen.
Ihre Eingabe übernommen.


'''Diese Konfiguration ist erforderlich, um eine Datenverbindung zu initialisieren.'''
'''Diese Konfiguration ist erforderlich, um eine Datenverbindung zu initialisieren.'''
== Einlegen der SIM-Karte ==
== Einlegen der SIM-Karte ==
Trennen Sie den Router von der Spannungsversorgung. Auf der Rückseite des Routers befinden sich zwei Slots für SIM-Karten. Im Auslieferungszustand wird SIM #1 verwendet.
Trennen Sie den Router von der Spannungsversorgung. Auf der Rückseite des Routers befinden sich zwei Slots für SIM-Karten. Im Auslieferungszustand wird SIM 1 verwendet.


[[Datei:Rear_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Rear]]
[[Datei:Rear_RT2200.jpg| 200px |rahmenlos| Rear]]


a. Stecken Sie bitte, wie in der Abbildung dargestellt,die SIM-Karte in den linken Slot bis diese einrastet. Verwenden Sie gegebenenfalls ein flaches Werkzeug (z.B. Schraubenzieher) um die SIM einzuschieben.
a. Stecken Sie bitte, wie in der Abbildung dargestellt, die SIM-Karte in den linken Slot bis diese einrastet. Verwenden Sie gegebenenfalls ein flaches Werkzeug (z.B. Schraubenzieher) um die SIM einzuschieben.


b. Verbinden Sie den Router mit der Spannungsversorgung. Nach der Initialisierungsphase ist der Router betriebsbereit. Die LED S1 leuchtet und der Router beginnt mit dem Einbuchen in das Mobilfunknetz
b. Verbinden Sie den Router mit der Spannungsversorgung. Nach der Initialisierungsphase ist der Router betriebsbereit. Die LED S1 leuchtet und der Router beginnt mit dem Einbuchen in das Mobilfunknetz
(ca. 40 Sekunden).
(ca. 40 Sekunden).
== Zustandssignalisierung ==
== Zustandssignalisierung ==
Der Betriebszustand des Routers wird über LEDs wie im Folgenden beschrieben signalisiert.
Der Betriebszustand des Routers wird über LEDs wie im Folgenden beschrieben signalisiert.


== Status-Überprüfung der Verbindung im Web-Management ==
'''Die Position der LEDs und deren Bezeichnung finden Sie auf oben unter "Frontansicht" näher beschrieben.'''


Im Webinterface können Sie im Menüpunkt „>Status, --Radio“ genauere Informationen zu der Mobilfunkverbindung einsehen.
a. Status der SIM-Karte #1


[[Datei:Radio_Status_Q_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Radio Status]]
{| class="wikitable"
! LED S1 – SIM1 !! Status
|-
| Aus || Die SIM-Karte ist nicht eingesteckt
|-
| Ein || Die SIM-Karte ist aktiv und die PIN wurde erfolgreich übergeben
|-
| Hohe Blinkfrequenz || '''FEHLER:''' Die PIN-Übergabe ist fehlgeschlagen
|-
|Niedrige Blinkfrequenz || '''FEHLER:''' Es wurde keine PIN konfiguriert
|}


== Überprüfung Internet-Zugang ==
b. Signalisierung der Verbindung in das Mobilfunknetz


= Handbuch =
{| class="wikitable"
= Konfiguration über Webinterface =
! LED N – Net !! Netzverbindung
Die Konfiguration des maxx RT2200 erfolgt über eine Webbrowser basierende Funktion. Hierfür müssen zunächst folgende Bedingungen erfüllt sein:
|-
| Aus || Nicht eingebucht
|-
| Blinken || GPRS oder EDGE
|-
| Ein || UMTS, HSPA oder LTE
|}


* Der PC, der zur Konfiguration des Routers verwendet wird, verfügt über eine LAN-Schnittstelle.
c. Signalisierung der Signalstärke
* Auf dem PC ist ein Webbrowser installiert (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer).
* Der Router ist mit einer Spannungsquelle verbunden.


== Start der Konfiguration ==
{| class="wikitable"
! LED L – Level !! Signalstärke
|-
| Aus || Nicht eingebucht
|-
| Blinken: ca. 0,5 sec. Rhythmus || Netzsuche
|-
| Blinken: kurz Ein – lang Aus || -109 dBm … -89 dBm
|-
| Blinken: lang Ein – kurz Aus || -87 dBm … -67 dBm
|-
| Ein || -65 dBm oder besser
|}


# Ethernet-Verbindung zwischen Computer und Router herstellen.
d. Signalisierung der Paket-Datenverbindung
# IP-Adresse der LAN-Schnittstelle auf das Netz des Routers abstimmen.
# Webbrowser öffnen.
# Die IP-Adresse des Routers (Default: 192.168.0.1) in das Adressfeld des Browsers eingeben und mit Eingabe bestätigen. Anschließend wird eine Benutzername/Passwort-Abfrage erfolgen.


[[Datei:Login.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Login]]
{| class="wikitable"
! LED D – Data !! Paket-Datenverbindung
|-
| Aus || Keine
|-
| Blinken || Im Verbindungsaufbau
|-
| Ein || Aktiv
|}


Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“ (das Ändern des Passwortes wird im späteren Verlauf beschrieben).
== Status-Überprüfung der Verbindung im Web-Management ==
Des Weiteren gibt es zwei User - Level:
* User: Lesezugriff auf „Device Information“ (Benutzername „user“ und das Passwort „public“)
* Admin: Lese- und Schreibzugriff alle Bereiche (Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“)


Nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich das Hauptmenü zur Konfiguration des maxx RT2200.
Im Webinterface können Sie im Menüpunkt „>Status, --Radio“ genauere Informationen zu der Mobilfunkverbindung einsehen.


[[Datei:User_setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |User Setup RT2200]]
[[Datei:Radio_Status_Q_RT2200.jpg| 400px |rahmenlos| Radio Status]]


Ist kein Passwort für den Benutzer admin gesetzt, so wird nach der Anmeldung immer die Seite „User setup“ zum Ändern des Passwortes angezeigt.
== Überprüfung Internet-Zugang ==


= Device Information =
Sofern eine aktive Paket-Datenverbindung vorliegt, können Sie jetzt zusätzlich die Verbindung ins Internet prüfen. Öffnen Sie dazu in Ihrem Browser eine Website, wie z.B. www.iotmaxx.com.
Überprüfen Sie gegebenenfalls die Einstellung der Paket-Datenverbindung wie "Konfiguration des Routers" beschrieben.


In diesem Bereich können Sie genauere Informationen zur der Hardware sowie der installierten Software einsehen.
== Rücksetzen auf Werkseinstellungen ==


== Hardware ==
Mit dem Taster auf der Rückseite des Routers können Sie diesen wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen. Dazu halten Sie den Taster mit einem spitzen Gegenstand mindestens 5 Sekunden gedrückt.


[[Datei:Hardware_Information_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Hardware Informationen]]
[[Datei:Reset_Taster_RT2100.jpg| 400px |rahmenlos| Reset Taster]]


Produkttyp, Artikel-Nr., Seriennummer
Das Zurücksetzen des Routers auf die Werkseinstellung kann auch über das interne Webinterface durchgeführt werden. Bitte klicken Sie dafür im Menü unter „>System, --Configuration Up-/Download“ unter „Reset to Factory Defaults“ auf „Apply“.


Übersicht der Hardware und Firmware Release Version des Routers sowie des Mobilfunk-Moduls.
Der Taster kann über das Webmanagement auch so konfiguriert werden, dass nur die Zugangsdaten für das Webinterface auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden und der Rest der Konfiguration erhalten bleibt.


== Software ==
Dazu ändern Sie die Einstellung unter „>System, --System configuration“ >> „Reset button“ auf „Web access reset“ und bestätigen Sie mit „Apply“.


[[Datei:Software_Information_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Software Information]]
= Manual =


Tabellarische Übersicht der auf dem maxx RT2200 verwendeten Software-Module.
Ab diesem Bereich werden die Einstelloptionen im '''Web based management''' beschrieben


= Status =
= Konfiguration über WBM (Web Based Management) =
In diesem Menü werden Ihnen aktuelle Status-Informationen zu dem Funk-Netz, den Netzwerkverbindungen und der I/O`s angezeigt.
== Radio ==


[[Datei:Radio_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Radio Status]]
Die Konfiguration des maxx RT2200 erfolgt über eine Webbrowser basierende Funktion. Hierfür müssen zunächst folgende Bedingungen erfüllt sein:


<big>Status >> Radio</big>
* Der PC, der zur Konfiguration des Routers verwendet wird, verfügt über eine LAN-Schnittstelle.
 
* Auf dem PC ist ein Webbrowser installiert (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer).
{| class="wikitable"
* Der Router ist mit einer Spannungsquelle verbunden.
|-
 
! Radio Status !! Beschreibung
== Start der Konfiguration ==
|-
| Provider || Angabe bei welchem Provider eingebucht wurde
|-
| Networkstatus || '''Registered home:''' Einwahl im heimatlichen Mobilfunknetz


'''Roaming:''' Einwahl in das Mobilfunknetz über einen fremden Provider
1. Ethernet-Verbindung zwischen Computer und Router herstellen


'''Waiting for PIN:''' es ist noch keine PIN-Eingabe erfolgt
2. IP-Adresse der LAN-Schnittstelle auf das Netz des Routers abstimmen


'''Waiting for PUK:''' PIN wurde drei Mal falsch eingegeben, PUK erforderlich
3. Webbrowser öffnen


'''Wrong PIN:''' falsche PIN-Eingabe
4. Die IP-Adresse des Routers (Default: 192.168.0.1) in das Adressfeld des Browsers eingeben und mit Eingabe bestätigen. Anschließend wird eine Benutzername/Passwort-Abfrage erfolgen.


'''No SIM Card:''' es ist keine SIM-Karte vorhanden


'''Power off:''' LTE-Modul nicht bereit
[[Datei:Login.jpg| 600px |rahmenlos| Login]]


|-
Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“ (das Ändern des Passwortes wird im späteren Verlauf beschrieben).
| Signal Level || Signalstärke des Netzes ( von -51 bis 113 dBm)
|-
| Packet Data || '''offline:''' Paketdaten-Verbindung nicht aufgebaut


'''GPRS online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, GPRS
* User: Lesezugriff auf „Status und Device Information“
'''EDGE online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, EDGE


'''UMTS online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, UMTS
* Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche


'''HSDPA/UPA online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, HSDPA/UPA
Default Passwörter:


'''LTE online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung LTE
* User: public


|-
* Admin: admin
| SIM #1 IMS || SIM Code / Ziffer1 - 3 sind MCC (Ländercode) Ziffer 4, 5 MNC sind der Providercode
 
|-
Nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich das Hauptmenü zur Konfiguration des maxx RT2200.
| Local Area Code || Gebietskennzahl des Mobilfunknetzes (LAC)
 
|-
[[Datei:User_setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| User Setup RT2200]]
| Cell ID || Kennzahl der Mobilfunkzelle (CID)
 
|}
Ist kein Passwort für den Benutzer admin gesetzt, so wird nach der Anmeldung immer die Seite „User setup“ zum Ändern des Passwortes angezeigt.


Link zum Auffinden des Basisstandorts (Funksender)  http://cellidfinder.com
= Device Information =


== Network Connections ==
In diesem Bereich können Sie genauere Informationen zur der Hardware sowie der installierten Software einsehen.


[[Datei:Network_Connections_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Network Connections]]
== Hardware ==


<big>Status >> Network Connections</big>
[[Datei:Hardware_Information_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Hardware Informationen]]


{| class="wikitable"
Übersicht der Hardware und Firmware Release Version des max RT2200 sowie des Mobilfunk-Moduls.
|-
! Network Connections !! Beschreibung
|-
| '''Wireless Network'''
|-
| Link || '''TCP/IP connected:''' TCP/IP Verbindung im Mobilfunknetz aufgebaut.


'''VPN connected:''' VPN Verbindung im Mobilfunknetz aufgebaut.
== Software ==


'''not connected:'''  Es besteht keine aktive Verbindung im Mobilfunknetz.
[[Datei:Software_Information_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Software Information]]


|-
Tabellarische Übersicht der auf dem maxx RT2200 verwendeten Software-Module.
| IP Address || zugewiesene IP-Adresse (Providervorgabe)
|-
| Netmask || zugewiesene Netzmaske (Providervorgabe)
|-
| DNS || DNS-Server IP-Adresse
|-
| Sec. DNS Server || alternative DNS-Server IP-Adresse
|-
| RX Bytes || Anzahl der empfangenen Daten seit Login in das Mobilfunknetz in Bytes
|-
| TX Bytes || Anzahl der gesendeten Daten seit Login in das Mobilfunknetz in Bytes
|-
| ''' Local Network '''
|-
| Link #1 bis 4 || ''' connected: ''' Lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut


''' not connected: ''' keine lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut
= Status =
|-
In diesem Menü werden Ihnen aktuelle Status-Informationen zu dem Funk-Netz, den Netzwerkverbindungen und der I/O`s angezeigt.
| IP-Address || Ethernet IP-Adresse des Routers
== Radio ==
|-
| Netmask || Ethernet Netzmaske
|-
| IP-Address || Ethernet IPv6-Adresse des Routers
|}
 
== IPsec Status ==


[[Datei:IPsec_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |IPsec Status]]
[[Datei:Radio_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Radio Status]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! VPN>>IPsec>>Status !!
|-
|-
| Remote Host || IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
! Status >> Radio !!
|-
|-
| ISAKMP SA || Aktiv = grünes Feld
| Provider || Angabe bei welchem Provider eingebucht wurde
Nicht aufgebaut = rotes Feld
|-
|-
| IPSec SA || Aktiv = grünes Feld
| Networkstatus || '''Registered home:''' Einwahl im heimatlichen Mobilfunknetz
Nicht aufgebaut = rotes Feld
|}


== OpenVPN Status ==
'''Roaming:''' Einwahl in das Mobilfunknetz über einen fremden Provider
[[Datei:OpenVPN_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |OpenVPN Status]]


Status>>OpenVPN>>Status
'''Waiting for PIN:''' es ist noch keine PIN-Eingabe erfolgt


{| class="wikitable"
'''Waiting for PUK:''' PIN wurde drei Mal falsch eingegeben, PUK erforderlich
! Status>>OpenVPN status !!
|-
| Name || Name der VPN-Verbindung
|-
| Remote Host || IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
|-
| Status || Aktiv = grünes Feld
Nicht aufgebaut = rotes Feld
|}


== I/O Status ==
'''Wrong PIN:''' falsche PIN-Eingabe


Übersicht Ein- und Ausgänge
'''No SIM Card:''' es ist keine SIM-Karte vorhanden


-Status
'''Power off:''' LTE-Modul nicht bereit


-Konfiguration
|-
| Signal Level || Signalstärke des Netzes ( von -51 bis 113 dBm)
|-
| Packet Data || '''offline:''' Paketdaten-Verbindung nicht aufgebaut


[[Datei:IO_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |I/O Status]]
'''GPRS online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, GPRS
'''EDGE online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, EDGE


== SERVER-Status ==
'''UMTS online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, UMTS


'''HSDPA/UPA online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung, HSDPA/UPA
'''LTE online:''' Aktive Paketdaten-Verbindung LTE


{| class="wikitable"
! Status>>SERVER !!
|-
|-
| Link ||
| SIM #1 IMS || SIM Code / Ziffer1 - 3 sind MCC (Ländercode) Ziffer 4, 5 MNC sind der Providercode
|-
|-
| TCP Remote ||
| Local Area Code || Gebietskennzahl des Mobilfunknetzes (LAC)
|-
|-
| Baud Rate ||
| Cell ID || Kennzahl der Mobilfunkzelle (CID)
|-
| Data bits ||
|-
| Parity ||
|-
| Stop bits ||
|-
| Flow control ||
|}
|}


== Routing Table ==
Link zum Auffinden des Basisstandorts (Funksender)  http://cellidfinder.com
[[Datei:Kernel_IP_Routing_Table_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Kernel IP Routing Table]]
 
== Network Connections ==


[[Datei:Network_Connections_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Network Connections]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Status>>Routing table !!
|-
|-
|Enthält unter anderem Informationen zum Ziel,Gateway,zur Subnetzmaske und Metrik.
! Status >> Network Connections!!
|}
|-
| '''Wireless Network'''
|-
| Link || '''TCP/IP connected:''' TCP/IP Verbindung im Mobilfunknetz aufgebaut


== DHCP Leases ==
'''VPN connected:''' VPN Verbindung im Mobilfunknetz aufgebaut


[[Datei:DHCP_Leases_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |DHCP Leases]]
'''not connected:'''  Es besteht keine aktive Verbindung im Mobilfunknetz


{| class="wikitable"
! Status>>DHCP Leases !
|-
|-
| Tabellarische Übersicht aller vom RT2200-Router vergebenen DHCP-Daten.
| IP Address || zugewiesene IP-Adresse (Providervorgabe)
|}
{| class="wikitable"
| Host Name || Hostname des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
|-
|-
| Client MAC Address || MAC-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
| Netmask || zugewiesene Netzmaske (Providervorgabe)
|-
|-
| Client IP Address || IP-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
| DNS || DNS-Server IP-Adresse
|}
 
== System info ==
 
[[Datei:System_Info_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |System Info]]
 
= Local Network =
Im Menü „Local Network“ können Sie die lokale Netzwerkeinstellung für den RT2200 Router vornehmen.
== IP Configuration ==
 
[[Datei:IP_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |IP Configuration]]
 
 
{| class="wikitable"
! Local Network>>IP Configuration !!
|-
|-
| '''Current Address'''
| Sec. DNS Server || alternative DNS-Server IP-Adresse
|-
|-
| IP Address || aktuelle IP-Adresse des Routers
| Uptime || Verstrichenen Zeit seit dem letzten Neustart vom RT2200
|-
|-
| Subnet Mask || Subnetzmaske der aktuellen IP-Adresse
| RX Bytes || Anzahl der empfangenen Daten seit Login in das Mobilfunknetz in Bytes
|-
|-
| MTU (default 1500) || Eistellung der maximum Transmission Unit (MTU)
| TX Bytes || Anzahl der gesendeten Daten seit Login in das Mobilfunknetz in Bytes
|-
|-
| Enable IPv6 || '''Yes:''' IPv6 aktiviert, '''No:''' IPv6 nicht aktiviert
| ''' Local Network '''
|-
|-
| IPv6 stic adress || Eingabe der IPv6 Adresse
| Link #1 bis #5 || ''' connected: ''' Lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut
 
''' not connected: ''' keine lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut
|-
|-
| Type of the IP address assignment || ''' Static address:''' Statische IP-Adresse (Standardeinstellung)
| IP-Address || Ethernet IP-Adresse des Routers  
''' DHCP address:''' Dynamische IP-Adresse, wird bei Start des Routers von einem DHCP-Server bezogen
|-
|-
| '''Alias addresses''' || max. 8 zusätzliche Alias IP-Adressen sowie Subnetzmasken. Mit diesen Adressen können Sie alternativ auf den Router zugreifen (z.B. wenn Sie die eingetragene Adressen vergessen haben)
| Netmask || Ethernet Netzmaske
|}
|-
| IP-Address || Ethernet IPv6-Adresse des Routers
|}


== DHCP Server ==
== IPsec Status ==
Mit dem Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) können Sie die eingestellte Netzwerkkonfiguration
den Geräten zuteilen. Die Geräte müssen direkt am Router angeschlossen sein.
 
 
[[Datei:DHCP_Server_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |DHCP Server]]


[[Datei:IPsec_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| IPsec Status]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Local Network>>DHCP Server
! VPN >> IPsec >> Status !!
|-
|-
| DHCP Server || Deaktiviert/Aktiviert:
| Remote Host || IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
Klicken Sie auf "Enabled", wenn der Router als DHCP-Server den
angeschlossenen Endgeräten beim Start die IP-Adressen zuweisen soll.
|-
|-
| Authoritative ||
| ISAKMP SA || '''Aktiv''' = grünes Feld
'''Nicht aufgebaut''' = rotes Feld
|-
|-
| Hostname ||
| IPSec SA || '''Aktiv''' = grünes Feld
'''Nicht aufgebaut''' = rotes Feld
|}
 
== OpenVPN Status ==
[[Datei:OpenVPN_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| OpenVPN Status]]
 
{| class="wikitable"
! Status >> OpenVPN status !!
|-
|-
| Domain Name || Domain-Namen eintragen, der über DHCP verteilt wird.
| Name || Name der VPN-Verbindung
|-
|-
| Lease Time (d.h.m.s) || Zeitraum, in dem die Netzwerkkonfiguraqtionen gültig sind
| Remote Host || IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
|-
|-
| Dynamic IP address allocation || Dynamische IP-Adressen-Zuweisung: bei Aktivierung
| Status || '''Aktiv''' = grünes Feld
können Sie die entsprechenden Netzwerkparameter eintragen / der DHCP-Server vergibt
'''Nicht aufgebaut''' = rotes Feld
IP-Adressen aus dem angegeben IP-Bereich.
|-
| Begin IP Range || IP-Bereichsanfang
|-
| End IP Range || IP-Bereichsende
|-
| Static IP address allocation || IP-Adressen werden MAC-Adressen eindeutig zugeordnet.
|-
| Client MAC Address || MAC-Adresse des verbundenen Endgerätes
|-
| Client IP Address || IP-Adresse des verbundenen Endgerätes. IP-Adressen dürfen nicht
aus den dynamischen IP-Adressen Zuweisungen stammen. Eine IP-Adresse darf nicht mehrfach
zugeordnet werden, da sonst einer IP-Adtesse mehreren MAC-Adressen zugewiesen wird.
|}
|}


== Static Routes ==
== I/O Status ==
Mit dem Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) können Sie die eingestellte Netzwerkkonfiguration den Geräten zuteilen. Die Geräte müssen direkt am Router angeschlossen sein.
 
Mit lokalen statischen Routen können Sie für Datenpakete aus dem lokalen Netzwerk
Übersicht Ein- und Ausgänge
alternative Routen über andere Gateways in überlagerte Netzwerke festlegen. Sie können bis zu acht statische Router festlegen.
 
Wenn die Einträge für Netzwerk und Gateway logisch nicht korrekt sind, werden die fehlerhaften Einträge mit einem roten Rahmen angezeigt.
[[Datei:IO_Status_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos|I/O Status]]


[[Datei:Local_Static_Routes_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Local Static Routes]]
== Serial-COM ==


== Routing Table ==
[[Datei:Kernel_IP_Routing_Table_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Kernel IP Routing Table]]


{| class="wikitable"
Enthält unter anderem Informationen zum Ziel, Gateway, zur Subnetzmaske und Metrik.
! Local Network>>Static Routes !!
|-
| Network || Netzwerk in CIDER-Form
|-
| Gateway || Gateway-Adresse des Netzwerkes
|-
|max. 8 Netzwerke konfigurierbar
|}


= Wireless Network =
== DHCP Leases ==
== Radio Setup ==
Im “Wireless Network”-Menü legen Sie Einstellungen für die Nutzung des Mobilfunknetzwerkes des RT2200 fest.


[[Datei:Radio_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Radio Setup]]
[[Datei:DHCP_Leases_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| DHCP Leases]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Wireless Network>>Radio Setup !!
! Status >> DHCP Leases !!
|-
|-
| Frequency || Frequenzbereich für GPRS/EDGE mithilfe einer Dropdown-Liste auswählen.
| Tabellarische Übersicht aller vom RT2200-Router vergebenen DHCP-Daten
|-
|-
| UMTS Freq. || Frequenzbereich für UMTS mithilfe einer Dropdown-Liste auswählen / UMTS kann auch deaktiviert werden.
| Host Name || Hostname des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
|-
|-
| LTE Band || Frequenzband für LTE auswählen / LTE kann auch deaktiviert werden.
| Client MAC Address || MAC-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
|-
|-
| Backup SIM || Zweite SIM-Karte kann für eine Backup-Mobilfunkverbindung genutzt werden.
| Client IP Address || IP-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
|-
|}
| Provider Timeout || Zeit in Minuten für Aktivierung der Backup-SIM-Karte nach Ausfall der Primären.
 
|-
== System info ==
| Backup Runtime || Laufzeit in Stunden der zweiten SIM-Karte
|-
| Daily Relogin || '''Disabled:''' Deaktivierung des täglichen Logins
''' Enabled:''' Aktivierung des täglichen Logins ( Primär vor Sekundär SIM )
|-
| Time || Zeitpunkt der Neuanmeldung des Routers in das Mobilfunknetz ( es erfolgt zunächst eine Abmeldung. Bei Neuanmeldung
Primär vor Senkundär SIM. )
|}


[[Datei:System_Info_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| System Info]]


Für den Einsatz ind Deutschland sollte bei LTE die Variante mit B20 (800MHz)-Band
= Local Network =
"'''Europe (B3/B7/B20)"''' verwendet werden.
Im Menü „Local Network“ können Sie die lokale Netzwerkeinstellung für den RT2200 Router vornehmen. Ihre Einstellungen werden gespeichert, sind aber noch nicht gültig. Zur Übernahme der Einstellungen starten Sie den Router neu.


== SIM und Backup SIM ==
== IP Configuration ==


[[Datei:Backup_SIM_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Backup SIM]]
[[Datei:IP_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| IP Configuration]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Wireless Network>>SIM !!
! Local Network >> IP Configuration !!
|-
|-
| Country || Auswahl des Landes, in dem der Router in das GSM-Netz eingewählt wird. (Schränkt die Auswahl unter dem Punkt "Provider" ein.
| '''Current Address'''
|-
| IP Address || aktuelle IP-Adresse des Routers
|-
|-
| PIN || PIN-Eingabe
| Subnet Mask || Subnetzmaske der aktuellen IP-Adresse
|-
|-
| Roaming || '''Enabled:''' es besteht die Möglichkeit, dass der Router sich über ein fremdes Netz einwählen kann. Hierbei können je nach Vertrag zusätzliche Kosten entstehen.
| MTU (default 1500) || Eistellung der maximum Transmission Unit (MTU)
'''Disbabled:''' Deaktivierung des Roamings. Es wird automatisch das Heimatnetz des Providers genutzt. Sollte dies nicht möglich sein, kommt keine Verbindung zustande.
|-
|-
| Provider || Nur wenn das Roamings aktiviert ist, ist eine Auswahl möglich.
| Enable IPv6 || '''Yes:''' IPv6 aktiviert  
'''Auto:''' Automatische Auswahl des Providers
 
'''No:''' IPv6 nicht aktiviert
|-
|-
| Username || Benutzernamen für Paketdaten-Zugang (Providervorgabe)
| IPv6 static address || Eingabe der IPv6 Adresse
|-
|-
| Password || Passwort für Paketdaten-Zugang (Providervorgabe)
| Type of the IP address assignment || ''' Static address:''' Statische IP-Adresse (Standardeinstellung)
''' DHCP address:''' Dynamische IP-Adresse, wird bei Start des Routers von einem DHCP-Server bezogen
|-
|-
| APN || Name des Anschlusspunktes im Paketdaten-Netzwerk (Providervorgabe)
| '''Alias addresses''' || Mithilfe von Alias-Adressen können Sie dem Router bis zu 8 zusätzliche IP-Adressen zuweisen. Damit ist der Router aus verschiedenen Subnetzen erreichbar. Klicken Sie auf „New“ und tragen Sie die gewünschte IP-Adresse und Subnetzmaske ein
|-
|-
| Authentication || Wählen Sie die Protokolle für die Anmeldung beim Provider:
| IP Address || alternative IP-Adresse des Routers
'''None:''' Der APN des Providers erfordert keine Anmeldung (Voreinstellung)
|-
 
| Subnet Mask || alternative Subnetzmaske des Routers
'''PAP only:''' Nur Password Authentication Protocol
 
'''CHAP only:''' Nur Challenge-Handshake Authentication Protocol
 
'''PAP/CHAP:''' Password oder Challenge-Handshake Authentication Protocol
|}
|}


== SMS Configuration ==
== DHCP Server ==
Sie können das Gerät per SMS fernbedienen.
Mit dem Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) können Sie die eingestellte Netzwerkkonfiguration
Klicken unter „SMS Control" auf Enable. Definieren Sie zum Schutz ein SMS-Passwort.
den Geräten zuteilen. Die Geräte müssen direkt am Router angeschlossen sein.
Das Passwort kann bis zu 8 alphanumerische Zeichen enthalten.


'''SMS-Syntax'''
[[Datei:DHCP_Server_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| DHCP Server]]


Die Steuerung erfolgt nach folgender SMS Syntax:
{| class="wikitable"
• Passwort
! Local Network >> DHCP Server
• Funktionsbefehl
|-
• Zusätzliche Sub-Kommandos
| DHCP Server || Deaktiviert / Aktiviert:
 
Klicken Sie auf "Enabled", wenn der Router als DHCP-Server den angeschlossenen Endgeräten beim Start die IP-Adressen zuweisen soll
#<password>:<command>
|-
<password> = ('A'-'Z', '0'-'9') // bis zu 7 alphanumerische Zeichen
| Authoritative || style="background:#1ab7b3" |
|-
| Hostname || style="background:#1ab7b3" |
|-
| Domain Name || Domain-Namen eintragen, der über DHCP verteilt wird.
|-
| Lease Time (d.h.m.s) || Zeitraum, in dem die Netzwerkkonfiguraqtionen gültig sind
|-
| Dynamic IP address allocation || Dynamische IP-Adressen-Zuweisung: bei Aktivierung können Sie die entsprechenden Netzwerkparameter eintragen / der DHCP-Server vergibt IP-Adressen aus dem angegeben IP-Bereich
|-
| Begin IP Range || IP-Bereichsanfang
|-
| End IP Range || IP-Bereichsende
|-
| Static IP address allocation || IP-Adressen werden MAC-Adressen eindeutig zugeordnet
|-
| Client MAC Address || MAC-Adresse des verbundenen Endgerätes
|-
| Client IP Address || IP-Adresse des verbundenen Endgerätes.


<command> = SET:<sub_cmd> // set command (ON)
IP-Adressen dürfen nicht aus den dynamischen IP-Adressen Zuweisungen stammen.  
<command> = CLR:<sub_cmd> // clear command (OFF)
<sub_cmd> = GPRS  // Paketdatenverbindung starten oder stoppen
<sub_cmd> = OUTPUT // output set to ON/OFF
<sub_cmd> = IPSEC // IPsec VPN-Kanal 1 ON/OFF
<sub_cmd> = IPSEC:n // IPsec VPN-Kanal n ON/OFF, n={1..x}
<sub_cmd> = OPENVPN // OpenVPN VPN-Kanal 1 ON/OFF
<sub_cmd> = OPENVPN:n // OpenVPN VPN-Kanal n ON/OFF, n={1..x}


Eine IP-Adresse darf nicht mehrfach zugeordnet werden, da sonst einer IP-Adresse mehreren MAC-Adressen zugewiesen wird
|}


<command> = SEND:STATUS // send a status SMS to the caller
== Static Routes ==
<command> = RESET // reset all alarms
Mit lokalen statischen Routen können Sie für Datenpakete aus dem lokalen Netzwerk
<command> = REBOOT // Reboot des Routers
alternative Routen über andere Gateways in überlagerte Netzwerke festlegen. Sie können bis zu acht statische Router festlegen.
Wenn die Einträge für Netzwerk und Gateway logisch nicht korrekt sind, werden die fehlerhaften Einträge mit einem roten Rahmen angezeigt.


'''Beispiel:'''
[[Datei:Local_Static_Routes_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Local Static Routes]]
Einschalten des Outputs 1 der I/O-Schnittstelle. Das (Beispiel-)Passwort lautet: „GEHEIM“.


1. Die SMS an die Rufnummer des Routers muss dann folgenden Inhalt haben: #GEHEIM:SET:OUTPUT:1
{| class="wikitable"
! Local Network >> Static Routes !!
|-
| Network || Netzwerk in CIDER-Form
|-
| Gateway || Gateway-Adresse des Netzwerkes
|-
|max. 8 Netzwerke konfigurierbar
|}


2. mit folgender SMS wird die IPsec Verbindung 1 aktiviert: #GEHEIM:SET:IPSEC:1
= Wireless Network =
und mit folgender SMS wieder ausgeschaltet:            #GEHEIM:CLR:IPSEC:1
== Radio Setup ==
Im “Wireless Network”-Menü legen Sie Einstellungen für die Nutzung des Mobilfunknetzwerkes des RT2200 fest.


mit folgender SMS wird die OpenVPN Verbindung 1 aktiviert: #GEHEIM:SET:OPENVPN:1
[[Datei:Radio_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Radio Setup]]
und mit folgender SMS wieder ausgeschaltet:            #GEHEIM:CLR:OPENVPN:1


{| class="wikitable"
! Wireless Network >> Radio Setup !!
|-
| Frequency || Frequenzbereich für GPRS/EDGE mithilfe einer Dropdown-Liste auswählen
|-
| UMTS Freq. || Frequenzbereich für UMTS mithilfe einer Dropdown-Liste auswählen / UMTS kann auch deaktiviert werden
|-
| LTE Band || Frequenzband für LTE auswählen / LTE kann auch deaktiviert werden
|-
| Backup SIM || Zweite SIM-Karte kann für eine Backup-Mobilfunkverbindung genutzt werden


'''Weiterleitung einer SMS an einen Socket Server'''
* '''Disabled:''' Backup SIM nicht aktiv
* '''Enabled:''' Wechsel auf Backup SIM nach Provider timeout, Zurückfallen auf Standard SIM nach Backup runtime
* '''Always: ''' Backup SIM ständig aktiv
* '''Input 1: ''' Umschaltung auf Backup SIM wenn Input 1 aktiv
* '''Input 2: ''' Umschaltung auf Backup SIM wenn Input 2 aktiv
|-
| Provider Timeout || Zeit in Minuten für Aktivierung der Backup-SIM-Karte nach Ausfall der Primären
|-
| Backup Runtime || Laufzeit in Stunden der zweiten SIM-Karte
|-
| Daily Relogin || '''Disabled:''' Deaktivierung des täglichen Logins
''' Enabled:''' Aktivierung des täglichen Logins ( Primär vor Sekundär SIM )
|-
| Time || Zeitpunkt der Neuanmeldung des Routers in das Mobilfunknetz ( es erfolgt zunächst eine Abmeldung. Bei Neuanmeldung
Primär vor Senkundär SIM )
|}


Der Router kann empfangene SMS Nachrichten an ein Endgerät über die Ethernet Schnittstelle weiterleiten. Auf dem Endgerät muss dafür ein Socket Server zum Empfang von XML-Dateien installiert sein.
Für den Einsatz ind Deutschland sollte bei LTE die Variante mit B20 (800MHz)-Band
Klicken Sie Enable unter „SMS forward". Tragen Sie die Empfänger-IP-Adresse und den Port des Endgerätes ein, zu dem Sie kommunizieren möchten. Default-Wert für den Server ist Port 1432. Die empfangene SMS wird im folgenden Formatbeispiel weitergeleitet:
"'''Europe (B3/B7/B20)"''' verwendet werden.


'''Wichtiger Hinweis!!''' Die Rufnummer muss dem Router zur Identifizierung als Eintragung im Telefonbuch
== SIM und Backup SIM ==
bekannt sein.


'''Beispiel:'''
[[Datei:Backup_SIM_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Backup SIM]]
 
<?xml version="1.0"?>
<cmgr origaddr="+49172123456789" timestamp="10/05/21,11:27:14+08">
SMS message</cmgr>
origaddr = Rufnummer des Absenders
timestamp = Zeitstempel des Service Center im GSM 03.40 Format
 
[[Datei:SMS_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |SMS Configuration]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Wireless Network>>SMS Configuration !!  
! Wireless Network >> SIM !!
|-
|-
| SMS Control || '''Disabled:''' den Router per SMS steuern-deaktiviert
| Country || Auswahl des Landes, in dem der Router in das GSM-Netz eingewählt wird. (Schränkt die Auswahl unter dem Punkt "Provider" ein
'''Enabled:''' den Router per SMS stuern-akriviert
|-
|-
| SMS Password || SMS-Passwort zum Steuern per SMS
| PIN || PIN-Eingabe
|-
| Roaming || '''Enabled:''' es besteht die Möglichkeit, dass der Router sich über ein fremdes Netz einwählen kann. Hierbei können je nach Vertrag zusätzliche Kosten entstehen
'''Disbabled:''' Deaktivierung des Roamings. Es wird automatisch das Heimatnetz des Providers genutzt. Sollte dies nicht möglich sein, kommt keine Verbindung zustande
|-
| Provider || Nur wenn das Roamings aktiviert ist, ist eine Auswahl möglich
'''Auto:''' Automatische Auswahl des Providers
|-
| Username || Benutzernamen für Paketdaten-Zugang (Providervorgabe)
|-
|-
| SMS Forward || '''Disabled:''' SMS-Nachrichten über Ethernet weiterleiten-deaktiviert
| Password || Passwort für Paketdaten-Zugang (Providervorgabe)
'''Enabled:''' SMS-Nachrichten über Ethernet weiterleiten-aktiviert
|-
|-
| Server IP Address || Weiterleitung der SMS erfolgt an diese IP-Adresse
| APN || Name des Anschlusspunktes im Paketdaten-Netzwerk (Providervorgabe)
|-
|-
| Server Port (default 1432) || Weiterleitung der SMS erfolgt an diesen Port
| Authentication || Wählen Sie die Protokolle für die Anmeldung beim Provider:
'''None:''' Der APN des Providers erfordert keine Anmeldung (Voreinstellung)
 
'''PAP only:''' Nur Password Authentication Protocol
 
'''CHAP only:''' Nur Challenge-Handshake Authentication Protocol
 
'''PAP/CHAP:''' Password oder Challenge-Handshake Authentication Protocol
|}
|}


== Packet Data Setup ==
== SMS Configuration ==
Sie können das Gerät per SMS fernbedienen.
Klicken unter „SMS Control" auf Enable. Definieren Sie zum Schutz ein SMS-Passwort.
Das Passwort kann bis zu 8 alphanumerische Zeichen enthalten.


[[Datei:Packet_Data_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Packet Data Setup]]
'''SMS-Syntax'''


{| class="wikitable"
Die Steuerung erfolgt nach folgender SMS Syntax:
! Wireless Network>>Packet Data Setup !!
• Passwort
|-
• Funktionsbefehl
| Packet data || '''Disabled:''' Deaktivierung der Paketdaten-Verbindung
• Zusätzliche Sub-Kommandos
'''Enabled:''' Aktivierung der Paketdaten-Verbindung/virtuelle dauerhafte Verbindung, erst bei tatsächlicher Datenübertragung ensteht Traffic
|-
| Packet data mode || '''default:''' Datenverbindung über NDIS Treiber
'''PPP (Point to Point):''' Datenverbindung über Point to Point Protokoll
|-
| MTU (default 1500) || Maximale Paketgröße in Bytes
|-
| Enable IPv6 || IPv6 Adressen zulassen
|-
| Event || '''Initiate:''' automatischer Start der Paketdaten-Verbindung


'''Initiate on SMS:''' Start per SMS Nachricht
#<password>:<command>
<password> = ('A'-'Z', '0'-'9') // bis zu 7 alphanumerische Zeichen
 
<command> = SET:<sub_cmd> // set command (ON)
<command> = CLR:<sub_cmd> // clear command (OFF)
<sub_cmd> = GPRS  // Paketdatenverbindung starten oder stoppen
<sub_cmd> = OUTPUT // output set to ON/OFF
<sub_cmd> = IPSEC // IPsec VPN-Kanal 1 ON/OFF
<sub_cmd> = IPSEC:n // IPsec VPN-Kanal n ON/OFF, n={1..x}
<sub_cmd> = OPENVPN // OpenVPN VPN-Kanal 1 ON/OFF
<sub_cmd> = OPENVPN:n // OpenVPN VPN-Kanal n ON/OFF, n={1..x}


'''Initiate on XML:''' Start per XLM Skript
'''Initiate on Input #1...#2:''' manueller Start über Schalteingang
|-
| Manual DNS || '''Disabled:''' Deaktivierung der manuellen DNS-Einstellung (DNS wird vom Provider empfangen)
'''Enabled:''' Aktivierung der manuellen DNS-Einstellung
|-
| DNS Server || IP-Adresse, primärer DNS-Server im Mobilfunknetz
|-
| Sec. DNS Server || IP-Adresse sekundärer DNS-Server im Mobilfunknetz
|}


== Static Routes ==
<command> = SEND:STATUS // send a status SMS to the caller
<command> = RESET // reset all alarms
<command> = REBOOT // Reboot des Routers


Mit statischen Routen können Sie alternative Routen für Datenpakete im Mobilfunknetz
'''Beispiel:'''
festlegen. Wenn die Einträge für Netzwerk und Gateway logisch nicht korrekt sind, werden
Einschalten des Outputs 1 der I/O-Schnittstelle. Das (Beispiel-)Passwort lautet: „GEHEIM“.
die fehlerhaften Einträge mit einem roten Rahmen angezeigt.


[[Datei:Wireless_Static_Routes_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Wireless Staic Routes]]
1. Die SMS an die Rufnummer des Routers muss dann folgenden Inhalt haben: #GEHEIM:SET:OUTPUT:1
 
2. mit folgender SMS wird die IPsec Verbindung 1 aktiviert: #GEHEIM:SET:IPSEC:1
und mit folgender SMS wieder ausgeschaltet:            #GEHEIM:CLR:IPSEC:1
 
mit folgender SMS wird die OpenVPN Verbindung 1 aktiviert: #GEHEIM:SET:OPENVPN:1
und mit folgender SMS wieder ausgeschaltet:            #GEHEIM:CLR:OPENVPN:1


{| class="wikitable"
! Wireless Network>>Static Routes !!
|-
| Network || Netzwerk in CIDR-Form
|-
| Gateway || Gateway-Adresse des Netzwerkes
|-
| max. 8 Netzwerke eintragbar
|}


== DynDNS ==
'''Weiterleitung einer SMS an einen Socket Server'''


[[Datei:DynDns_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |DynDns Setup]]
Der Router kann empfangene SMS Nachrichten an ein Endgerät über die Ethernet Schnittstelle weiterleiten. Auf dem Endgerät muss dafür ein Socket Server zum Empfang von XML-Dateien installiert sein.
Klicken Sie Enable unter „SMS forward". Tragen Sie die Empfänger-IP-Adresse und den Port des Endgerätes ein, zu dem Sie kommunizieren möchten. Default-Wert für den Server ist Port 1432. Die empfangene SMS wird im folgenden Formatbeispiel weitergeleitet:


{| class="wikitable"
'''Wichtiger Hinweis!!''' Die Rufnummer muss dem Router zur Identifizierung als Eintragung im Telefonbuch
! Wireless Network>>DynDNS !!
bekannt sein.
|-
| Status || '''Enable/Disable:''' DynDNS aktivieren/deaktivieren


'''Grünes Feld:''' DynDNS aktiv
'''Beispiel:'''


'''rotes Feld:''' DynDNS nicht aktiv
<?xml version="1.0"?>
|-
<cmgr origaddr="+49172123456789" timestamp="10/05/21,11:27:14+08">
| DynDNS Provider || Auswahl des DynDNS-Anbieters
SMS message</cmgr>
|-
origaddr = Rufnummer des Absenders
| DynDNS Server || Wenn "Custom DynDNS" ausgewählt wird, muss hier der Servername eingetragen werden
timestamp = Zeitstempel des Service Center im GSM 03.40 Format
 
[[Datei:SMS_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos|SMS Configuration]]
 
{| class="wikitable"
! Wireless Network >> SMS Configuration !!
|-
| SMS Control || '''Disabled:''' den Router per SMS steuern-deaktiviert
'''Enabled:''' den Router per SMS stuern-akriviert
|-
| SMS Password || SMS-Passwort zum Steuern per SMS
|-
|-
| DynDNS Username || Benutzername des DynDNS-Accounts
| SMS Forward || '''Disabled:''' SMS-Nachrichten über Ethernet weiterleiten-deaktiviert
'''Enabled:''' SMS-Nachrichten über Ethernet weiterleiten-aktiviert
|-
|-
| DynDNS Password || Passwort des DynDNS-Accounts
| Server IP Address || Weiterleitung der SMS erfolgt an diese IP-Adresse
|-
|-
| DynDNS Hostname || Hostname des Routers beim DynDNS-Service
| Server Port (default 1432) || Weiterleitung der SMS erfolgt an diesen Port
|}
|}


== Connection Check ==
== Packet Data Setup ==
 
[[Datei:Connection_Check_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Connection Check]]


[[Datei:Packet_Data_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Packet Data Setup]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Wireless Network>>Connection Check !!
! Wireless Network >> Packet Data Setup !!
|-
|-
| Connection Check || '''Disabled:''' Deaktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung  
| Packet data || '''Disabled:''' Deaktivierung der Paketdaten-Verbindung
 
'''Enabled:''' Aktivierung der Paketdaten-Verbindung/virtuelle dauerhafte Verbindung, erst bei tatsächlicher Datenübertragung ensteht Traffic
'''Enabled:''' Aktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung  
|-
|-
| DNS Host || Der "Connection-Check" kann zusätzlich gegen den vom Provider vorgegebenen Nameserver durchgeführt werden
| Packet data mode || '''default:''' Datenverbindung über NDIS Treiber
'''PPP (Point to Point):''' Datenverbindung über Point to Point Protokoll
|-
| MTU (default 1500) || Maximale Paketgröße in Bytes
|-
| Enable IPv6 || IPv6 Adressen zulassen
|-
| Event || '''Initiate:''' automatischer Start der Paketdaten-Verbindung


'''None:''' Kein "Connection-Check"
'''Initiate on SMS:''' Start per SMS Nachricht


'''DNS Server:''' Test gegen DNS Server
'''Initiate on XML:''' Start per XLM Skript


'''Sec. DNS Server:''' Test gegen DNS Host
'''Initiate on Input #1...#2:''' manueller Start über Schalteingang
 
'''ICMP:''' Test mit ICMP Ping
 
'''TCP:''' Der "Connection-Check" mit dem TCP-Protokoll durchgeführt. In diesem Fall wird getestest ob eine Verbindung aufgebaut wird
|-
|-
| Host #1...#3 || IP-Adresse oder Hostnamen als Referenzpunkt zur Verbiungsprüfung
| Manual DNS || '''Disabled:''' Deaktivierung der manuellen DNS-Einstellung (DNS wird vom Provider empfangen)
 
'''Enabled:''' Aktivierung der manuellen DNS-Einstellung
'''Local:''' Aktivierung bei Adressen, die über einen VPN-Tunnel erreichbar sind
 
'''ICMP/TCP:''' siehe oben (DNS Host ) bei TCP muss noch der Port eingetragen werden (z.B. 80 bei http, 443 bei HTTPS)
|-
|-
| Check every || Es wird alle x Minuten die Verbindung überprüft
| DNS Server || IP-Adresse, primärer DNS-Server im Mobilfunknetz
|-
|-
| max. retry || Maximale Anzahl der Verbindungsversuche bis "Activity" in Kraft tritt
| Sec. DNS Server || IP-Adresse sekundärer DNS-Server im Mobilfunknetz
|-
|}
| Activity || Bei Verbindungsabbruch eine der folgenden Aktionen ausführen:


'''Reboot:''' Router Neustart
== Static Routes ==


'''Reconnect:''' Verbindung wird erneut versucht aufzubauen
Mit statischen Routen können Sie alternative Routen für Datenpakete im Mobilfunknetz
festlegen. Wenn die Einträge für Netzwerk und Gateway logisch nicht korrekt sind, werden
die fehlerhaften Einträge mit einem roten Rahmen angezeigt.


'''Relogin:''' Mobilfunkengine wird heruntergefahren und es erfolgt erneuter Verbindungsaufbau-Versuch mit Login
[[Datei:Wireless_Static_Routes_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Wireless Staic Routes]]


'''None:''' keine Aktion wird ausgeführt
{| class="wikitable"
! Wireless Network >> Static Routes !!
|-
| Network || Netzwerk in CIDR-Form
|-
| Gateway || Gateway-Adresse des Netzwerkes
|-
| max. 8 Netzwerke eintragbar
|}
|}


= Network Security =
== DynDNS ==
In diesem „Network Security”-Menü nehmen Sie Einstellungen zu der Netzwerksicherheit vor.
Die IP-Adresse des Routers im Internet wird dynamisch von dem Netzbetreiber zugewiesen. Über einen DynDNS-Anbieter kann der dynamischen IP-Adresse ein Name zugewiesen werden, über die der Router dann über das Internet erreicht werden kann. Auf dem Router muss entsprechend der DynDNS Client angelegt und aktiviert werden. Diese Funktion setzt eine Erreichbarkeit des Routers über den verwendeten Provider aus dem Internet voraus.
== General Setup ==


[[Datei:Network_Security_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Network Security Setup]]
[[Datei:DynDns_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| DynDns Setup]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Network Security>>General Setup !!
! Wireless Network >> DynDNS !!
|-
|-
| Traffic forwarding || '''Disabled:''' Port-Weiterleitungen vom Mobilfunknetz in das lokale Netz deaktiviert (Voreinstellung)
| Status || '''Enable/Disable:''' DynDNS aktivieren/deaktivieren


'''Port forwarding:''' Port-Weiterleitungen vom Mobilfunknetz in das lokale Netz aktiviert
'''Grünes Feld:''' DynDNS aktiv


'''Exposed host:''' Weiterleitung des vollständigen Datenverkehrs aus dem Mobilfunknetz zu einem Ethernet-Gerät im lokalem Netz aktiviert. Diesen Zugriff können Sie nicht er Firewall im Mobilfunknetz-Router einschränken
'''rotes Feld:''' DynDNS nicht aktiv
|-
| DynDNS Provider || Auswahl des DynDNS-Anbieters
|-
| DynDNS Server || Wenn "Custom DynDNS" ausgewählt wird, muss hier der Servername eingetragen werden
|-
| DynDNS Username || Benutzername des DynDNS-Accounts
|-
| DynDNS Password || Passwort des DynDNS-Accounts
|-
|-
| Block outgoing netbios || Netbios-Anfragen gehen von Windows-Systemen im lokalen Netzwerk aus und verursachen einen erhöhten Datenverkehr
| DynDNS Hostname || Hostname des Routers beim DynDNS-Service
|}
 
== Connection Check ==
Mit dem „Connection Check" kann eine kontinuierliche Verbindungsüberwachung der Daten-Verbindung zum Internet aktiviert werden. Bei einem Verbindungsverlust kann für einen neuen Verbindungsaufbau eine Aktion konfiguriert werden.


'''Disabled:''' Netbios-Anfragen werden erlaubt
[[Datei:Connection_Check_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Connection Check]]


'''Enabled:''' Netbios-Anfragen werden geblockt
{| class="wikitable"
! Wireless Network >> Connection Check !!
|-
|-
| DNS service || '''Disabled:''' DNS-Anfragen werden geblockt
| Connection Check || '''Disabled:''' Deaktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung


'''Enabled:''' DNS-Anfragen werden erlaubt
'''Enabled:''' Aktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung
|-
|-
| Drop invalid packets || Die Firewall des Mobilfunk-Routers kann ungültige oder beschädigte IP-Pakete filtern und verwerfen
| DNS Host || Der "Connection-Check" kann zusätzlich gegen den vom Provider vorgegebenen Nameserver durchgeführt werden


'''Disabled:''' Auch ungültige IP-Pakete werden versendet
'''None:''' Kein "Connection-Check"


'''Enabled:''' Ungültige IP-Pakete werden verworfen (Voreinstellung)
'''DNS Server:''' Test gegen DNS Server
|-
 
| External ping (ICMP) || Ping-Anfragen prüfen, ob ein Gerät im Netzwerk errichbar ist. Dadurch erhöht sich der Datenverkehr
'''Sec. DNS Server:''' Test gegen DNS Host


'''Disabled:''' Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden nicht beantwortet
'''ICMP:''' Test mit ICMP Ping  


'''Enabled:''' Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden beantwortet
'''TCP:''' Der "Connection-Check" mit dem TCP-Protokoll durchgeführt. In diesem Fall wird getestest ob eine Verbindung aufgebaut wird
|-
|-
| Host #1...#3 || IP-Adresse oder Hostnamen als Referenzpunkt zur Verbiungsprüfung


| External NAT (Masquerade) || Der Router kann bei ausgehenden Datenpaketen die angegebenen
'''Local:''' Aktivierung bei Adressen, die über einen VPN-Tunnel erreichbar sind
Absender-IP-Adressen aus seinem internen Netzwerk auf seine eigene externe Adresse umschreiben. Diese Methode wird benutzt, wenn die internen Adressen extern nicht geroutet werden. Das ist z. B. der Fall, wenn Sie einen privaten Adressbereich wie 192.168.x.x verwenden. Dieses Verfahren wird IP-Masquerading genannt


'''Disabled:''' IP-Masquerading deaktiviert
'''ICMP/TCP:''' siehe oben (DNS Host ) bei TCP muss noch der Port eingetragen werden (z.B. 80 bei http, 443 bei HTTPS)
 
|-
'''Enabled:''' IP-Masquerading ist aktiviert. Sie können aus einem privaten, lokalen Netz ins Internet kommunizieren
| Check every || Es wird alle x Minuten die Verbindung überprüft
|-
| Max. retry || Maximale Anzahl der Verbindungsversuche bis "Activity" in Kraft tritt
|-
|-
|}
| Activity || Bei Verbindungsabbruch eine der folgenden Aktionen ausführen:


== Firewall (Stateful Packet Inspection Firewall) ==
'''Reboot:''' Router Neustart


Das Gerät enthält eine Stateful-Packet-Inspection-Firewall. Die Verbindungsdaten einer aktiven Verbindung werden in einer Datenbank erfasst (connection tracking). Dadurch müssen Sie die Regeln nur für eine Richtung definieren. Dann werden die Daten aus der anderen Richtung der jeweiligen Verbindung, und nur aus dieser, automatisch durchgelassen.
'''Reconnect:''' Verbindung wird erneut versucht aufzubauen
Im Auslieferungszustand ist die Firewall aktiv. Sie blockt den eingehenden Datenverkehr (incoming traffic) und gestattet lediglich ausgehenden Datenverkehr (outgoing traffic). Das Gerät unterstützt je maximal 32 Regeln für lokalen und externen Zugriff.


[[Datei:Firewall_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| rand |Firewall]]
'''Relogin:''' Mobilfunkengine wird heruntergefahren und es erfolgt erneuter Verbindungsaufbau-Versuch mit Login
 
'''None:''' keine Aktion wird ausgeführt
|}
 
= Device Services =
 
== Web Setup ==
=== Web Configuration ===
 
[[Datei:Web_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Web Configuration]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Network Security>>Firewall !!
! Device services >> Web setup >> Configuration !!
|-
| Web server access || '''http:''' Nur http
 
'''https:''' Nur https
 
'''local http, https:''' Lokal http, extern https
|-
|-
| Incoming Traffic
| Server port (Default 80) || Einstellung des Ports für das Web based management
|-
|-
| Protocol || Protokollauswahl: TCP, UDP, ICMP, all
| '''Certificate supject''' || Basisdaten für Zertifikatserstellung
|}
 
=== Web Certificates ===
[[Datei:Web_Certificates_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Web Certificates]]
 
{| class="wikitable"
!  Device sevices >> Web setup >> Certificates  !!
|-
|-
| From IP / To IP || 0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich
| Load own PKCS#12 certificate || Upload PKCS#12 Zertifikat
anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise (siehe
„CIDR (Classless Inter-Domain Routing)“ auf Seite 65)
|-
|-
| From Port / To Port || (Wird nur bei den Protokollen TCP und UDP ausgewertet)
| Load CA signed certificate with CA chain || Upload CA signiertes Zertifikat
|}
 
=== Web Server Firewall ===
[[Datei:Web_Server_Firewall_RT2200.jpg| 800px |rahmenlos| Web Server Firewall]]


* any: jeder beliebige Port
{| class="wikitable"
* startport-endport: ein Port-Bereich (z.B. 110-120)
! Devices Services >> Web Setup >> Firewall !!
|-
| '''Incoming local traffic (Policy: Accept)'''
|-
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
|-
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen
Zeile 718: Zeile 758:
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d.h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
| Comment || Kommentar
|-
|-
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert
Zeile 724: Zeile 766:
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|-
| New / Delete || Neue Regel aufstellen / bestehende Regel löschen
| '''Incoming external traffic (Policy: Drop)'''
|-
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen
 
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


Mit den Pfeilen können Regeln nach oben oder unten verschoben werden
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
| Comment || Kommentar
|-
|-
| Outgoing Traffic || Verhält sich ähnlich zum „Incoming Traffic“, jedoch beziehen sich diese Regeln auf den ausgehenden Datenverkehr.
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert
Ist keine Regel vorhanden, so sind alle ausgehenden Verbindungen verboten (mit Ausnahme von VPN-Verbindungen)
|}


''' Wenn mehrere Firewall-Regeln gesetzt sind, werden diese in der Reihenfolge der Einträge von oben nach unten abgefragt, bis eine passende Regel gefunden wird. Diese wird dann angewendet. Wenn in der Regelliste weitere Regeln vorhanden sein sollten, die auch passen würden, werden diese ignoriert.'''
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-




== IP and port forwarding (Port-Weiterleitungen einrichten) ==
|}


Die Tabelle enthält die festgelegten Regeln für Port- und IP-Weiterleitungen. Das Gerät hat
== SSH Setup ==
genau eine IP-Adresse, über die von außen zugegriffen werden kann. Das Gerät kann bei
=== SSH Configuration ===
eingehenden Datenpaketen die in ihnen angegebenen Absender-IP-Adressen auf interne
Adressen umschreiben. Diese Technik wird als NAT (Network Address Translation) bezeichnet.
Über die Port-Nummer können die Datenpakete auf Ports interner IP-Adressen
umgeleitet werden.
Das Gerät unterstützt maximal 64 Regeln für die Port-Weiterleitung.


[[Datei:IP_And_Port_Forwarding_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| rand |IP and Forwarding]]
[[Datei:SSH_Setup_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| SSH Setup Configuration]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Network Security>> Port Forwarding !!  
! Devices Services >> SSH Setup >> Configuration  !!
|-
|-
| Protocol || Auswahl: TCP / UDP / ICMP
| SSH server|| ''' Disabled: ''' deaktivert
''' Enabled:''' aktivert
|-
|-
| From IP || 0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich
|Server port (default 22) || Einstellung des SSH Ports
anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise
|}
 
=== SSH Firewall ===
 
[[Datei:SSH_Setup_Firewall_RT2200.jpg| 800px |rahmenlos| SSH Firewall]]
 
{| class="wikitable"
! Devices Services >> SSH setup >> Firewall !!
|-
| '''Incoming local traffic (Policy: Accept)'''
|-
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
|-
| In Port || Wird nur bei den Protokollen TCP und UDP ausgewertet
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen


'''Port Nr.'''
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


'''any:''' jeder beliebige Port
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
| Comment || Kommentar
|-
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert


'''startport-endport:''' ein Port-Bereich (z.B. 100...150)
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|-
| To IP || IP-Adresse aus dem lokalen Netzwerk, ankommenden Pakete
| '''Incoming external traffic (Policy: Drop)'''
werden an diese Adresse weitergeleitet
|-
|-
| To Port || siehe "In Port"
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
|-
| Masq || Für jede einzelne Regel können Sie festlegen, ob IP-Masquerading
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen
angewendet werden soll.


'''Yes:''' : IP-Masquerading aktiviert, ankommende Pakete aus dem Internet erhalten die IP-Adresse des Routers. Antwort ins Internet ist möglich, auch ohne Default-Gateway
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


'''No:''' Antwort ins Internet nur mit Default-Gateway (Defaulteinstellung)
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
| Comment || Kommentar
|-
|-
| Log || Für jede einzelne Regel können Sie festlegen, ob bei Greifen
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert
der Regel das Ereignis protokolliert werden soll.
'''Yes:''' Ereignis wird protokolliert  


'''No:''' Ereignis wird nicht protokolliert (Defaulteinstellung)
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|}
|}


== Exposed host (Server einrichten) ==
== SNMP Setup ==
=== SNMP Setup Configuration ===


Der Router unterstützt das Auslesen von Informationen über SNMP (Simple Network Management Protocol).
SNMP ist ein Netzwerkprotokoll, mit dem Sie Netzwerkelemente von einer zentralen Station aus überwachen und steuern können.
Das Protokoll regelt die Kommunikation zwischen den überwachten Geräten und der zentralen Station.


[[Datei:Exposed_Host_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Exposed Host]]
[[Datei:SNMP_Setup_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| SNMP Setup Configuration]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! Network Security>>Exposed host !!
! Devices Services >> SNMP Setup >> Configuration  !!
|-
|'''System information''' ||
|-
|Name of device || Name für Verwaltungszwecke, frei definierbar
|-
|Description || Beschreibung des Routers
|-
| Physical location || Bezeichnung des Installationsortes, frei definierbar
|-
|-
| '''local exposed host''' || IP-Adresse des Exposed Host (Server)
| Contact || Kontaktperson, die für den Router zuständig ist
|-
|-
| Allow external access from || IP-Adressen für eingehende Datenverbindungen
| '''SNMPv1/2/3 community''' ||
0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich
anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise
|-
|-
| Masquerade traffic to  exposed host || Legen Sie fest, ob IP-Masquerading angewendet werden soll
| Enable SNMPv1/2 access || '''No:''' Der Dienst ist deaktiviert (Voreinstellung)


'''Enabled:''' IP-Masquerading aktiviert, ankommende Pakete aus dem Internet erhalten die
'''Yes:''' Sie nutzen SNMP Version 1 und Version 2
IP-Adresse des Routers. Antwort ins Internet ist möglich, auch ohne Default-Gateway
|-
| Read only || Passwort für den Lesezugriff über SNMP
|-
| Read and write || Passwort für den Schreib- und Lesezugriff über SNMP
|-
| Enable SNMPv3access ||'''No:''' Der Dienst ist deaktiviert (Voreinstellung)


'''Disabled:''' Antwort ins Internet nur mit Default-Gateway (Defaulteinstellung)
'''Yes:''' Sie nutzen SNMP Version 3
|-
| '''Trap configuration'''
|-
|Trap manager IP adress || IP Adresse des SNMP Servers
|- Port ||Port des SNMP Servers
|-
| Target community || Passwort
|-
|-
| Log traffic to exposed host || Legen Sie fest, ob IP-Verbindungen protokolliert werden
| Sending || Traps senden erlauben / blockieren
|}
 
=== SNMP Setup Firewall ===


'''Enabled:''' IP-Verbindungen werden protokolliert
[[Datei:SNMP_Setup_Firewall_RT2200.jpg| 800px |rahmenlos| SNMP Firewall]]


'''Disabled:''' IP-Verbindungen werden nicht protokolliert (Defaulteinstellung)
{| class="wikitable"
|}
! Devices Services >> SNMP setup >> Firewall !!
|-
| '''Incoming local traffic (Policy: Accept)'''
|-
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen


== Masquerading ==
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


Sie können für bestimmte Netze festlegen, ob IP-Masquerading angewendet werden soll.
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
Wenn IP-Masquerading aktiviert ist, erhalten alle ankommenden Pakete aus dem Internet
|-
die IP-Adresse des Routers. Die Antwort in die konfigurierten Netze ist auch ohne Default-
| Comment || Kommentar
Gateway möglich.
|-
Das Gerät unterstützt maximal 16 Regeln für IP-Masquerading.
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert


'''From IP 0.0.0.0/0''' bedeutet alle IP-Adressen.
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
Um einen Adressbereich anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise (siehe
|-
„CIDR (Classless Inter-Domain Routing)“)
| '''Incoming external traffic (Policy: Drop)'''
|-
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen


[[Datei:Masquerading_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Masquerading]]
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


= VPN =
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
| Comment || Kommentar
|-
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert


Im Menü VPN können Sie einerseits Einstellungen zur Internet Protocol Security ('''IPsec''') andererseits zum virtuellen privaten Netzwerk ('''OpenVPN''') vornehmen.
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|}


Für eine VPN-Verbindung müssen die IP-Adressen der VPN-Gegenstellen bekannt und adressierbar sein.
== COM Server Setup ==
=== COM Server Setup Configuration ===


= IPsec =
[[Datei:Serial_Com_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Serial Com]]


Die VPN-Gegenstelle muss IPsec mit folgender Konfiguration unterstützen:
{| class="wikitable"
* Authentifizierung über X.509-Zertifikate oder Preshared Secret Key (PSK)
!  Devices Services >> COM Server Setup >> Configuration  !!
* ESP
|-
* Diffie-Hellman Gruppe 2 oder 5
|Status || '''Enabled:''' aktiviert
* 3DES oder AES encryption
* MD5 oder SHA-1 Hash Algorithmen
* Tunnel-Modus
* Quick Mode
* Main Mode
*      SA Lifetime (1 Sekunde bis 24 Stunden)


== Connections ==
'''Disabled:''' deaktivert
|-
|Connection type || '''Server Raw:''' Com Port Server mit RAW Übertragung


[[Datei:IPsec_Connections_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |IPsec Connections]]
'''Server RFC2217''' Com Port Server mit Übertragung nach RFC2217 (Telnet)


{| class="wikitable"
'''Client Raw:''' Com Port Client mit Raw Übertragung
! VPN>>IPsec>>Connections !!
|-
|-
| Monitor DynDNS || VPN-Gegenstelle hat keine feste IP und als Remote Host wird ein DynDNS-Name genutzt, so kann diese Funktion aktiviert werden, um die Verbindung zu überprüfen
|Server port (default 3001 || Einstellung des Server-Ports
|-
|-
| Check Interval || Prüfintervall in Sekunden
| Baud rate|| Auswahl der Baudrate
|-
|-
| IKE Logging Level ||
| Data bits|| Auswahl der Datenbits (7 oder 8)
|-
|-
| Enable || VPN-Verbindung aktivieren (=Yes) oder deaktivieren (=No)
| Parity || Auswahl Parity (None, Even, Odd)
|-
|-
| Name || Name der VPN-Verbindung festlegen
| Stop bits || Auswahl Stopbits (1 oder 2)
|-
|-
| Settings || Einstellungen für IPsec
| Flow Control || Auswahl Flusskontrolle (None, RTS/CTS, XON/XOFF, Optional: RS485 RTS)
|-
|-
| IKE || Einstellungen für das Internet-Key-Exchange-Protokoll
| Flush trasmit buffer || aktivieren oder deaktivieren
|-
| Firewall || Einstellungen für IPsec Firewall
|}
|}


== Connections Settings ==
=== COM Server Firewall ===


[[Datei:IPsec_Connection_Settings_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |IPsec Connection Settings]]


[[Datei:COM_Server_Firewall_RT2200.jpg| 800px |rahmenlos| COM-Server Firewall]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! VPN>>IPsec>>Connections>>Settings>>Edit !!
! Devices Services >> COM server setup >> Firewall !!
|-
|-
| Name || Name der VPN-Verbindung
| '''Incoming local traffic (Policy: Accept)'''
|-
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
|-
| VPN || Aktivieren (=Enabled) oder Deaktivieren (=Disabled) der VPN-Verbindung
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen
 
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden
 
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
|-
| Adress Family || '''Auto:''' Automatische Verbindung mit IPv4 oder IPv6 IP-Adresse
| Comment || Kommentar
'''IPv4:''' Verbindung mit IPv4-Adresse
'''IPv6:''' Verbindung mit IPv6-Adresse
|-
|-
| Authentication || X.509 Remote Certificate - VPN-Teilnehmer haben einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel (X.509-Zertifikat)
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert


Preshared Secret Key - VPN-Teilnehmer besitzen einen privaten Schlüssel (ein gemeinsames Passwort)
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|-
| Remote Certificate || VPN-Gegenstellen Authentifizierung erfolgt über ein Zertifikat , (Gegenstellenzertifikat, .pem  .cer  .crt) das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
| '''Incoming external traffic (Policy: Drop)'''
|-
|-
| Local Certificate || Router Authentifizierung bei der VPN-Gegenstelle erfolgt über ein Zertifikat (Maschinenzertifikat, PKCS#12), das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
|-
| Remote ID || '''Leer:''' Kein Eintrag in der Zeile bedeutet, dass die Angaben aus dem Zertifikat gewählt werden.
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen


'''Subject:''' Eine IP-Adresse,  E-Mail-Adresse oder ein Hostname (mit vorangestelltem @-Zeichen) bedeutet, dass diese Einträge auch im Zertifikat vorhanden sein sollten, damit sich der Router authentifizieren kann
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden
 
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
|-
| Local ID || Siehe Remote ID
| Comment || Kommentar
|-
|-
| Virtual Remote Address ||
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert
 
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|-
| Address Remote Network || IP-Adresse/Subnetzmaske des Netzwerkes, zu dem eine VPN-Verbindung aufgebaut wird
|}
 
== Socket Server ==
=== Socket Server Configuration ===
[[Datei:Socket_Server_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Socket Server Configuration]]
 
{| class="wikitable"
! Device Services >> Socket Server >> Configuration !!
|-
|-
| Address Local Network || IP-Adresse/Subnetzmaske des Netzwerkes, von dem eine VPN-Verbindung aufgebaut wird
| Socket server || '''Disabled:''' deaktiviert
 
'''Enabled:''' aktiviert
|-
|-
| Connection NAT || '''Local 1:1 NAT:''' IP-Adresse vom lokalen Netzwerk, unter der das Netzwerk per 1:1 NAT aus dem Remote-Netz erreicht werden kann/soll
| Server port (Default 1432) || Einstellung des Serverports
|-
|-
| Remote Connection || '''Accept:''' VPN-Verbindung wird von einer Gegenstelle aufgebaut und vom Router akzeptiert
| XML newline char || None, LF, CR, CR+LF
 
'''Initiate:''' VPN-Verbindung geht vom Router aus
 
'''Initiate on SMS:''' VPN-Verbindung wird durch eine SMS gestartet
 
'''Initiate on Call:''' VPN-Verbindung wird durch einen Anruf gestartet
 
'''Initiate on XML:''' VPN-Verbindung wird über eine XML-Datei gestartet
 
'''Initiate on Input 1:''' Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang 1
 
'''Initiate on Input 2:''' Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang 2
|-
|-
| Autoreset || Kann bei "Initiate on SMS" und muss bei "Initiate on Call" festgelegt werden. Es wird ein Zeitraum festgelegt, nach wieviel Minuten die VPN-Verbindung per Autoreset gestoppt wird
| XML bool values || Verbose oder Numeric
|}
|}


== Connection IKE ==
=== Socket Server Firewall ===


[[Datei:IPsec_IKE_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |IPsec IKE]]


[[Datei:Socket_Server_Firewall_RT2200.jpg| 800px |rahmenlos| Socket-Server Firewall]]


{| class="wikitable"  
{| class="wikitable"
! VPN>>IPsec>>Connections>>IKE>>Edit !!
! Devices Services >> Socket server >> Firewall !!
|-
| '''Incoming local traffic (Policy: Accept)'''
|-
|-
| Name || Name der VPN-Verbindung
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
|-
| IKE Protocol || '''IKEv1 only:''' nur IKEv1
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen
'''IKEv2 only''' nur IKEv2
 
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


'''Initiate IKEv2:''' Initiate
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
|-
| '''Phase 1 ISAKMP SA''' || Schlüsselaustausch
| Comment || Kommentar
|-
|-
| ISAKMP SA Encryption || Verschlüsselungsalgorithmus-Auswahl
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert
 
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|-
| ISAKMP SA Hash || Hash-Algorithmus-Auswahl
| '''Incoming external traffic (Policy: Drop)'''
|-
|-
| ISAKMP SA Lifetime || Lebensdauer des ISAKMP SA Schlüssels. Standardeinstellung 3600 Sekunden (1 Stunde) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
| From IP || IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
|-
|-
| '''Phase 2 IPsec SA''' || Datenaustausch
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen
 
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden
 
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
|-
| Ipsec SA Encryption || siehe ISAKMP SA Encryption
| Comment || Kommentar
|-
|-
| Ipsec SA Hash || siehe ISAKMP SA Hash
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert
 
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
|-
| Ipsec Lifetime || Lebensdauer des Ipsec SA Schlüssels. Standardeinstellung 28800 Sekunden (8 Stunden) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
|}
|-  
 
| Perfect Forward Secrecy (PFS) || Aktivieren (=Yes) oder Deaktivieren (=No) der PFS Funktion
= Network Security =
|-
In diesem „Network Security”-Menü nehmen Sie Einstellungen zu der Netzwerksicherheit vor.
| DH/PFS Group || Im Ipsec werden beim Datenaustausch in bestimmten Intervallen die Schlüssel erneuert. Mit PFS werden hierbei mit der Gegenstelle im Schlüsselaustauschverfahren neue Zufallszahlen ausgehandelt
== General Setup ==
 
[[Datei:Network_Security_Setup_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Network Security Setup]]


Auswahl des Verfahrens
{| class="wikitable"
! Network Security >> General Setup !!
|-
|-
| Dead Peer Detection || Unterstützt die Gegenstelle ein solches Protokoll, so kann überprüft werden, ob die Verbindung "tot" ist oder nicht. Die Verbindung wird versucht neu aufzubauen
| Traffic forwarding || '''Disabled:''' Port-Weiterleitungen vom Mobilfunknetz in das lokale Netz deaktiviert (Voreinstellung)


'''No:''' Keine Dead Peer Detection
'''Port forwarding:''' Port-Weiterleitungen vom Mobilfunknetz in das lokale Netz aktiviert


'''Yes:''' Bei VPN Initiate wird versucht, neuzustarten "Restart. Bei VPN Accept wird die Verbindung geschlossen "Clear"
'''Exposed host:''' Weiterleitung des vollständigen Datenverkehrs aus dem Mobilfunknetz zu einem Ethernet-Gerät im lokalem Netz aktiviert. Diesen Zugriff können Sie nicht er Firewall im Mobilfunknetz-Router einschränken
|-
|-
| DPD Delay (sec.) || Zeitintervall in Sekunden, in dem die Peer-Verbindung überprüft wird
| Block outgoing netbios || Netbios-Anfragen gehen von Windows-Systemen im lokalen Netzwerk aus und verursachen einen erhöhten Datenverkehr
|-  
| DPD Timeout (sec.) || Zeitspanne nach der die Verbindung zur Gegenstelle für nicht aktiv erklärt werden soll


Defaultwert:           120 Sekunden
'''Disabled:''' Netbios-Anfragen werden erlaubt


Maximum:               86400 Sekunden (24 Stunden)
'''Enabled:''' Netbios-Anfragen werden geblockt
|}
|-
| DNS service || '''Disabled:''' DNS-Anfragen werden geblockt


== Certificates ==
'''Enabled:''' DNS-Anfragen werden erlaubt
|-
| Drop invalid packets || Die Firewall des Mobilfunk-Routers kann ungültige oder beschädigte IP-Pakete filtern und verwerfen


[[Datei:IPsec_Certificates_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |IPsec Certificates]]
'''Disabled:''' Auch ungültige IP-Pakete werden versendet


{| class="wikitable"
'''Enabled:''' Ungültige IP-Pakete werden verworfen (Voreinstellung)
! VPN>>IPsec>>Certificates !!
|-
|-
| Load Remote Certificate || Hochladen von Zertifikaten, mit denen eine Authentifizierung für den Router bei der VPN-Gegenstelle erfolgen kann.
| External ping (ICMP) || Ping-Anfragen prüfen, ob ein Gerät im Netzwerk errichbar ist. Dadurch erhöht sich der Datenverkehr
 
'''Disabled:''' Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden nicht beantwortet
 
'''Enabled:''' Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden beantwortet
|-
|-
| Load Own PKCS#12 Certificate || Hochladen eines Zertifikats (Providervorgabe)
 
|-
| External NAT (Masquerade) || Der Router kann bei ausgehenden Datenpaketen die angegebenen
| Password || Passwort für das PKCS#12 Zertifikat / das Passwort wird beim Export vergeben
Absender-IP-Adressen aus seinem internen Netzwerk auf seine eigene externe Adresse umschreiben. Diese Methode wird benutzt, wenn die internen Adressen extern nicht geroutet werden. Das ist z. B. der Fall, wenn Sie einen privaten Adressbereich wie 192.168.x.x verwenden. Dieses Verfahren wird IP-Masquerading genannt
 
'''Disabled:''' IP-Masquerading deaktiviert
 
'''Enabled:''' IP-Masquerading ist aktiviert. Sie können aus einem privaten, lokalen Netz ins Internet kommunizieren
|-
|-
| Remote Certificates || Tabellarische Übersicht aller "Remote Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikat gelöscht
|-
| Own Certificates ||  Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikate gelöscht
|}
|}


= OpenVPN =
== Firewall (Stateful Packet Inspection Firewall) ==


OpenVPN ist ein Programm zum Aufbau eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) über
Das Gerät enthält eine Stateful-Packet-Inspection-Firewall. Die Verbindungsdaten einer aktiven Verbindung werden in einer Datenbank erfasst (connection tracking). Dadurch müssen Sie die Regeln nur für eine Richtung definieren. Dann werden die Daten aus der anderen Richtung der jeweiligen Verbindung, und nur aus dieser, automatisch durchgelassen.
eine verschlüsselte Verbindung.  
Im Auslieferungszustand ist die Firewall aktiv. Sie blockt den eingehenden Datenverkehr (incoming traffic) und gestattet lediglich ausgehenden Datenverkehr (outgoing traffic). Das Gerät unterstützt je maximal 32 Regeln für lokalen und externen Zugriff.


[[Datei:OpenVPN_Connections_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |OpenVPN Connections]]
[[Datei:Firewall_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| Firewall]]
 
== Connections ==
 
[[Datei:OpenVPN_Tunnel_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |OpenVPN Tunnel]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! VPN>>OpenVPN>>Connections !!
! Network Security >> Firewall !!
|-
| '''Incoming Traffic'''
|-
|-
| Name || Name der OpenVPN-Verbindung
| Protocol || Protokollauswahl: TCP, UDP, ICMP, all
|-
|-
| VPN || OpenVPN Tunnel aktiv (=Enable) oder inaktiv (=Disable)
| From IP / To IP || 0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich
anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise (siehe
„CIDR (Classless Inter-Domain Routing)“ auf Seite 65)
|-
|-
| Event || '''Initiate:'''  Tunnel dauernd gestartet
| From Port / To Port || (Wird nur bei den Protokollen TCP und UDP ausgewertet)
'''Initiate on SMS:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels SMS


'''Initiate on Call:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Anruf
* any: jeder beliebige Port
* startport-endport: ein Port-Bereich (z.B. 110-120)
|-
| Action || '''Accept:''' Datenpakete werden angenommen


'''Initiate on XML:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels XML Script
'''Reject:''' Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden


'''Initiate on Input 1:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Input 1
'''Drop:''' Datenpakete werden "fallen gelassen" d.h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung
|-
| Log || '''Yes:''' Aktivierung der Regel wird protokolliert


'''Initiate on Input 2:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Input 2
'''No:''' Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert
|-
| New / Delete || Neue Regel aufstellen / bestehende Regel löschen


Mit den Pfeilen können Regeln nach oben oder unten verschoben werden
|-
|-
| Remote Host || IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
| '''Outgoing Traffic''' || Verhält sich ähnlich zum „Incoming Traffic“, jedoch beziehen sich diese Regeln auf den ausgehenden Datenverkehr.
|-
Ist keine Regel vorhanden, so sind alle ausgehenden Verbindungen verboten (mit Ausnahme von VPN-Verbindungen)
| Remote Port || Port der Gegenstelle (Standard: 1194)
|}
|-
 
| Address Family ||'''auto:''' Automatisch IPv4 oder IPv6
''' Wenn mehrere Firewall-Regeln gesetzt sind, werden diese in der Reihenfolge der Einträge von oben nach unten abgefragt, bis eine passende Regel gefunden wird. Diese wird dann angewendet. Wenn in der Regelliste weitere Regeln vorhanden sein sollten, die auch passen würden, werden diese ignoriert.'''
'''IPv4:''' Ipv4
 
== IP and port forwarding ==


'''IPv6:''' IPv6
Die Tabelle enthält die festgelegten Regeln für Port- und IP-Weiterleitungen. Das Gerät hat
|-
genau eine IP-Adresse, über die von außen zugegriffen werden kann. Das Gerät kann bei
| Protocol || UDP- oder TCP-Protokoll für die OpenVPN-Verbindung festlegen!
eingehenden Datenpaketen die in ihnen angegebenen Absender-IP-Adressen auf interne
|-
Adressen umschreiben. Diese Technik wird als NAT (Network Address Translation) bezeichnet.
| LZO Compression || '''Disabled:''' Keine Kompression
Über die Port-Nummer können die Datenpakete auf Ports interner IP-Adressen
umgeleitet werden.
Das Gerät unterstützt maximal 64 Regeln für die Port-Weiterleitung.


'''Adaptive:''' Adaptive Kompression
[[Datei:IP_And_Port_Forwarding_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| IP and Forwarding]]


'''Yes:''' Kompression aktiviert
{| class="wikitable"
! Network Security >> Port Forwarding !!
|-
|-
| Allow Remote Float || Option: Bei der Kommunikation mit dynamischen IP-Adressen akzeptiert die OpenVPN-Verbindung authentifizierte Pakte von jeder IP-Adresse
| Protocol || Auswahl: TCP / UDP / ICMP
|-
|-
| Redirect default gateway || Das Default Gateway wird durch den Tunnel geleitet
| From IP || 0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich
anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise
|-
|-
| Local Port || Lokaler Port
| In Port || Wird nur bei den Protokollen TCP und UDP ausgewertet
 
'''Port Nr.'''
 
'''any:''' jeder beliebige Port
 
'''startport-endport:''' ein Port-Bereich (z.B. 100...150)
|-
|-
| Authentication || Authentifizierungsart der OpenVPN-Verbindung festlegen (X.509, PSK oder Username/Password)
| To IP || IP-Adresse aus dem lokalen Netzwerk, ankommenden Pakete
werden an diese Adresse weitergeleitet
|-
|-
| Local Certifacate || Zertifikat vom Router für die Authentifizierung bei der Gegenstelle
| To Port || siehe "In Port"
|-
|-
| HMAC Authentication || MD5, SHA1, SHA224, SHA256, SHA384, SHA512, None
| Masq || Für jede einzelne Regel können Sie festlegen, ob IP-Masquerading
angewendet werden soll
 
'''Yes:''' : IP-Masquerading aktiviert, ankommende Pakete aus dem Internet erhalten die IP-Adresse des Routers. Antwort ins Internet ist möglich, auch ohne Default-Gateway
 
'''No:''' Antwort ins Internet nur mit Default-Gateway (Defaulteinstellung)
|-
|-
| TLS Authentication Key || None
| Log || Für jede einzelne Regel können Sie festlegen, ob bei Greifen
|-
der Regel das Ereignis protokolliert werden soll
| Check Remote Certificate Type || Option: Zertifikate der OpenVPN-Verbindung überprüfen
 
|-
'''Yes:''' Ereignis wird protokolliert
| Address Local Network || IP-Adresse/Subnetzmaske des lokalen Netzwerks
|-
| Connection NAT || '''None:''' Keine Weiterleitung


'''Local 1:1 NAT:''' „Eins-zu-Eins“ Weiterleitung an ein lokales Netzwerk (NAT to local Network)
'''No:''' Ereignis wird nicht protokolliert (Defaulteinstellung)
|}


'''Local Masquerading:''' Die durch den Tunnel ausgehenden Pakete werden auf die Quelladresse des Routers umgeschrieben, um Geräten am Router den Zugriff auf die Gegenseite des Tunnels zu ermöglichen
== Exposed host (Server einrichten) ==


'''Remote Masquerading:''' Die durch den Tunnel eingehenden Pakete werden auf die lokale Adresse des Routers umgeschrieben


'''Port Forwarding:''' Weiterleitung mit den Einstellungen wie unter Punkt „Port Forwarding“ beschrieben
[[Datei:Exposed_Host_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Exposed Host]]


'''Host Forwarding:''' Weiterleitung an die feste IP-Adresse eines angeschlossenen Endgerätes(Forward to local Host)
{| class="wikitable"
! Network Security >> Exposed host !!
|-
|-
| Encryption || Verschlüsselungsalgorithmus der OpenVPN-Verbindung
| '''local exposed host''' || IP-Adresse des Exposed Host (Server)
|-
|-
| Keep Alive || Zeitintervall in Sekunden von Keep Alive-Anfragen an die Gegenstelle
| Allow external access from || IP-Adressen für eingehende Datenverbindungen
0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich
anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise
|-
|-
| Restart || Zeitspanne in Sekunden nach der die Verbindung neu gestartet werden soll, falls keine Antwort auf die Keep Alive-Anfragen erfolgt
| Masquerade traffic to  exposed host || Legen Sie fest, ob IP-Masquerading angewendet werden soll
|}


== Port Forwarding ==
'''Enabled:''' IP-Masquerading aktiviert, ankommende Pakete aus dem Internet erhalten die
IP-Adresse des Routers. Antwort ins Internet ist möglich, auch ohne Default-Gateway


'''Disabled:''' Antwort ins Internet nur mit Default-Gateway (Defaulteinstellung)
|-
| Log traffic to exposed host || Legen Sie fest, ob IP-Verbindungen protokolliert werden


[[Datei:Port_Forwarding_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| rand |Port Forwarding]]
'''Enabled:''' IP-Verbindungen werden protokolliert


{| class="wikitable"
'''Disabled:''' IP-Verbindungen werden nicht protokolliert (Defaulteinstellung)
! VPN>>OpenVPN>>Port Forwarding !!
|-
| Protocol || Auswahl: TCP / UDP / ICMP
|-
| In Port || Port Nr. eingehende Verbindung
|-
| To IP || IP Adresse von Ziel
|-
| To Port || Port Nr. Vom Ziel
|-
| Masq || Masquerading ein-bzw. ausschalten
|-
| Comment || Kommentarfeld
|-
|}
|}


== Certificates ==
== Masquerading ==


[[Datei:OpenVPN_Certificates_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |OpenVPN Certificates]]
Sie können für bestimmte Netze festlegen, ob IP-Masquerading angewendet werden soll.
Wenn IP-Masquerading aktiviert ist, erhalten alle ankommenden Pakete aus dem Internet
die IP-Adresse des Routers. Die Antwort in die konfigurierten Netze ist auch ohne Default-
Gateway möglich.
Das Gerät unterstützt maximal 16 Regeln für IP-Masquerading.


{| class="wikitable"
'''From IP 0.0.0.0/0''' bedeutet alle IP-Adressen.
! VPN>>OpenVPN>>Certificates
Um einen Adressbereich anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise (siehe
|-
„CIDR (Classless Inter-Domain Routing)“)
| Load Own PKCS#12 Certificate || Hochladen eines Zertifikats, das von Ihrem Provider stammt
|-
| Password || Passwort für das PKCS#12 Zertifikat. Das Passwort wird beim Export vergeben
|-
| Own Certificates || Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" werden die Zertifikate gelöscht
|}


== Static Keys ==
[[Datei:Masquerading_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos|Masquerading]]


[[Datei:OpenVPN_Static_Keys_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Beschreibung]]
= VPN =


{| class="wikitable"
Im Menü VPN können Sie einerseits Einstellungen zur Internet Protocol Security ('''IPsec''') andererseits zum virtuellen privaten Netzwerk ('''OpenVPN''') vornehmen.
! VPN>>OpenVPN>>Static Keys
|-
| Generate static Key || Einen statischen Schlüssel generieren und speichern
|-
| Load static Key || Statischen Schlüssel in den Router laden (den gleichen statischen Schlüssel muss auch die Gegenstelle besitzen)
|-
| Static Keys || Tabellarische Übersicht aller geladenen statischen Schlüssel
|}


= I/O =
Für eine VPN-Verbindung müssen die IP-Adressen der VPN-Gegenstellen bekannt und adressierbar sein.
Der RT2200 Router verfügt über zwei digitale Ein- und Ausgänge, die in dem „I/O“-Menü von Ihnen konfiguriert werden können.


== Inputs ==
== IPsec ==


[[Datei:Inputs_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Inputs]]
Die VPN-Gegenstelle muss IPsec mit folgender Konfiguration unterstützen:
 
* Authentifizierung über X.509-Zertifikate oder Preshared Secret Key (PSK)
 
* ESP
{| class="wikitable"
* Diffie-Hellman Gruppe 2 oder 5
! I/O>>Inputs
* 3DES oder AES encryption
|-
* MD5 oder SHA-1 Hash Algorithmen
| High || Option: Bei einem High-Pegel kann eine Nachricht per SMS oder E-Mail verschickt werden
* Tunnel-Modus
|-
* Quick Mode
| Low || Option: Bei einem Low-Pegel kann eine Nachricht per SMS oder E-Mail verschickt werden
* Main Mode
|}
*      SA Lifetime (1 Sekunde bis 24 Stunden)
{| class="wikitable"
| Stellt man nun eine der oben dargestellten Optionen ein, so muss man diese mit "apply" bestätigen. Erst dann können die Einstellungen für die Benachrichtigung editiert werden


'''SMS:''' Eine oder mehrere Rufnummern werden aus dem eingespeicherten Telefonbuch selektiert, und Sie können einen individuellen Nachrichtentext festlegen
=== Connections ===


'''E-Mail:''' Sie können einen Empfänger, einen Kopie-Empfänger, einen Betreff und einen Nachrichtentext festlegen
[[Datei:IPsec_Connections_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| IPsec Connections]]
|}
 
'''Schalteingänge anschließen'''
 
* Schließen Sie die Schalteingänge an den jeweiligen steckbaren Schraubklemmen an
* An die Schalteingänge (I1 ... I2) können Sie 10 ... 30 V DC anschließen
* Das 0-V-Potential der Schalteingänge müssen Sie an die "0 V" Klemme des Spannungs-Anschlusses anschließen
 
((ABB))
 
== Outputs ==
 
[[Datei:Outputs_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Outputs]]


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! I/O>>Outputs !!
! VPN >> IPsec >> Connections !!
|-
|-
| Optionen || '''Manual:''' An-/ Ausschalten erfolgt manuell über WBM
| Monitor DynDNS || VPN-Gegenstelle hat keine feste IP und als Remote Host wird ein DynDNS-Name genutzt, so kann diese Funktion aktiviert werden, um die Verbindung zu überprüfen
|-
| Check Interval || Prüfintervall in Sekunden
|-
| IKE Logging Level || style="background:#1ab7b3" |
|-
| Enable || VPN-Verbindung aktivieren (=Yes) oder deaktivieren (=No)
|-
| Name || Name der VPN-Verbindung festlegen
|-
| Settings || Einstellungen für IPsec
|-
| IKE || Einstellungen für das Internet-Key-Exchange-Protokoll
|-
| Firewall || Einstellungen für IPsec Firewall
|}


'''Remote Controlled:''' An- / Ausschalten per SMS oder Socket Server. Zusätzlich kann die Funktion Autoreset genutzt werden, bei der eine Zeitspanne in Minuten festgesetzt wird
==== Connections Settings ====


'''Radio Network:''' Ausgang wird geschaltet, falls der Router sich in ein Mobilfunknetz einklinkt
[[Datei:IPsec_Connection_Settings_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| IPsec Connection Settings]]


'''Paket Service:''' Ausgang wird geschaltet, falls der Router eine Paket-Verbindung aufbaut und eine IP-Adresse vom Provider zugewiesen bekommen hat
{| class="wikitable"
! VPN >> IPsec >> Connections >> Settings >> Edit !!
|-
| Name || Name der VPN-Verbindung
|-
| VPN || Aktivieren (=Enabled) oder Deaktivieren (=Disabled) der VPN-Verbindung
|-
| Adress Family || '''Auto:''' Automatische Verbindung mit IPv4 oder IPv6 IP-Adresse


'''VPN Service:''' Ausgang wird geschaltet, falls eine VPN-Verbindung besteht
'''IPv4:''' Verbindung mit IPv4-Adresse


'''Incoming Call:''' Ausgang wird geschaltet, falls der Router angerufen wird und die Rufnummer im Telefonbuch steht
'''IPv6:''' Verbindung mit IPv6-Adresse
|-
| Authentication || X.509 Remote Certificate - VPN-Teilnehmer haben einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel (X.509-Zertifikat)


'''Connection Lost:''' Der Ausgang wird geschaltet, falls eine Verbindung abbricht
Preshared Secret Key - VPN-Teilnehmer besitzen einen privaten Schlüssel (ein gemeinsames Passwort)
|-
| Remote Certificate || VPN-Gegenstellen Authentifizierung erfolgt über ein Zertifikat , (Gegenstellenzertifikat, .pem  .cer  .crt) das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
|-
| Local Certificate || Router Authentifizierung bei der VPN-Gegenstelle erfolgt über ein Zertifikat (Maschinenzertifikat, PKCS#12), das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
|-
|-
| Autoset || Zeitraum in Minuten festlegen, nachdem der Ausgang zurückgesetzt wird
| Remote ID || '''Leer:''' Kein Eintrag in der Zeile bedeutet, dass die Angaben aus dem Zertifikat gewählt werden
|}


Die kurzschlussfesten Schaltausgänge (O1 ... O2) sind für maximal 150 mA bei 10 ... 30 V DC ausgelegt.
'''Subject:''' Eine IP-Adresse,  E-Mail-Adresse oder ein Hostname (mit vorangestelltem @-Zeichen) bedeutet, dass diese Einträge auch im Zertifikat vorhanden sein sollten, damit sich der Router authentifizieren kann
|-
| Local ID || Siehe Remote ID
|-
| Virtual Remote Address || style="background:#1ab7b3" |
|-
| Address Remote Network || IP-Adresse/Subnetzmaske des Netzwerkes, zu dem eine VPN-Verbindung aufgebaut wird
|-
| Address Local Network || IP-Adresse/Subnetzmaske des Netzwerkes, von dem eine VPN-Verbindung aufgebaut wird
|-
| Connection NAT || '''Local 1:1 NAT:''' IP-Adresse vom lokalen Netzwerk, unter der das Netzwerk per 1:1 NAT aus dem Remote-Netz erreicht werden kann/soll
|-
| Remote Connection || '''Accept:''' VPN-Verbindung wird von einer Gegenstelle aufgebaut und vom Router akzeptiert


Das 0-V-Potential der Schaltausgänge müssen Sie an die "0 V" Klemme des Spg-Anschlusses anschließen.
'''Initiate:''' VPN-Verbindung geht vom Router aus


== Phonebook ==
'''Initiate on SMS:''' VPN-Verbindung wird durch eine SMS gestartet


[[Datei:Phonebook_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Phonebook]]
'''Initiate on Call:''' VPN-Verbindung wird durch einen Anruf gestartet


'''Initiate on XML:''' VPN-Verbindung wird über eine XML-Datei gestartet


{| class="wikitable"
'''Initiate on Input 1:''' Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang 1
! I/O>>Phonebook !!
 
'''Initiate on Input 2:''' Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang 2
|-
|-
| #1 … #20 || Rufnummern für I/O Input und I/O Output
| Autoreset || Kann bei "Initiate on SMS" und muss bei "Initiate on Call" festgelegt werden. Es wird ein Zeitraum festgelegt, nach wieviel Minuten die VPN-Verbindung per Autoreset gestoppt wird
|}
|}


= System =
==== Connection IKE ====
Im Systemmenü können allgemeine Einstellungen für den RT2200 Routert getroffen werden


== System Configuration ==
[[Datei:IPsec_IKE_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| IPsec IKE]]


[[Datei:System_Confuguration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |System Configuration]]
{| class="wikitable"
! VPN >> IPsec >> Connections >> IKE >> Edit !!
|-
| Name || Name der VPN-Verbindung
|-
| IKE Protocol || '''IKEv1 only:''' nur IKEv1
'''IKEv2 only''' nur IKEv2


 
'''Initiate IKEv2:''' Initiate
{| class="wikitable"
! System >> System Configuration !!
|-
|-
| Remote UDP Logging || '''Disabled:''' deaktiviert
| '''Phase 1 ISAKMP SA''' || Schlüsselaustausch
'''Enabled:''' aktivert
|-
|-
|Server IP Address ||IP-Adresse Remote UDP Logging
| ISAKMP SA Encryption || Verschlüsselungsalgorithmus-Auswahl
|-
|-
|Server port (default 514)|| Port IP-Adresse Remote UDP Logging
| ISAKMP SA Hash || Hash-Algorithmus-Auswahl
|-
| ISAKMP SA Lifetime || Lebensdauer des ISAKMP SA Schlüssels. Standardeinstellung 3600 Sekunden (1 Stunde) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
|-
| '''Phase 2 IPsec SA''' || Datenaustausch
|-
| Ipsec SA Encryption || siehe ISAKMP SA Encryption
|-
| Ipsec SA Hash || siehe ISAKMP SA Hash
|-
| Ipsec Lifetime || Lebensdauer des Ipsec SA Schlüssels. Standardeinstellung 28800 Sekunden (8 Stunden) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
|-
| Perfect Forward Secrecy (PFS) || Aktivieren (=Yes) oder Deaktivieren (=No) der PFS Funktion
|-
|-
|Non Volatile Log || '''Disabled:''' Kein Logging
| DH/PFS Group || Im Ipsec werden beim Datenaustausch in bestimmten Intervallen die Schlüssel erneuert. Mit PFS werden hierbei mit der Gegenstelle im Schlüsselaustauschverfahren neue Zufallszahlen ausgehandelt


'''USB-Stick:''' Loging auf angeschlossenen USB-Stick
Auswahl des Verfahrens
 
|-
'''SD Card:''' Logging auf interne SD-Karte
| Rekey || style="background:#1ab7b3" |
|-
|-
|Load Configuration || '''Disabled:''' Keine Konfiguration laden
| Dead Peer Detection || Unterstützt die Gegenstelle ein solches Protokoll, so kann überprüft werden, ob die Verbindung "tot" ist oder nicht. Die Verbindung wird versucht neu aufzubauen


'''USB-Stick:''' Konfiguration vom USB-Stick laden
'''No:''' Keine Dead Peer Detection


'''SD Card:''' Konfiguration von SD-Karte laden
'''Yes:''' Bei VPN Initiate wird versucht, neuzustarten "Restart. Bei VPN Accept wird die Verbindung geschlossen "Clear"
|-
|-
|Reset Button || '''Factory Reset:''' Nach 5 Sekunden gedrücktem Reset Button wird die Werkseinstellung geladen
| DPD Delay (sec.) || Zeitintervall in Sekunden, in dem die Peer-Verbindung überprüft wird
'''Web access reset:''' Nach 5 Sekunden gedrücktem Reset Button, ist der Webservice des Routers über die Default IP-Adresse (192.168.0.1) wieder erreichbar. Der angeschlossene PC muss auf eine Feste IP-Adresse (z.B. 192.168.0.10) konfigurtiert sein.
|-
| DPD Timeout (sec.) || Zeitspanne nach der die Verbindung zur Gegenstelle für nicht aktiv erklärt werden soll
 
Defaultwert:            120 Sekunden
 
Maximum:              86400 Sekunden (24 Stunden)
|}
 
=== Certificates ===
Mit einem Zertifikat, das in den Router geladen werden kann, authentifiziert sich der Router bei der Gegenstelle.
 
[[Datei:IPsec_Certificates_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| IPsec Certificates]]
 
{| class="wikitable"
! VPN >> IPsec >> Certificates !!
|-
| '''Load Remote Certificate''' || Hochladen von Zertifikaten, mit denen eine Authentifizierung für den Router bei der VPN-Gegenstelle erfolgen kann
|-
| '''Load Own PKCS#12 Certificate''' || Hochladen eines Zertifikats (Providervorgabe)
|-
| Password || Passwort für das PKCS#12 Zertifikat / das Passwort wird beim Export vergeben
|-
| Remote Certificates || Tabellarische Übersicht aller "Remote Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikat gelöscht
|-
|-
|Disable IPsec || '''No:''' IPsec aktiv
| Own Certificates ||  Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikate gelöscht
|}
 
=== Firewall ===
 
== OpenVPN ==
 
OpenVPN ist ein Programm zum Aufbau eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) über
eine verschlüsselte Verbindung.
 
[[Datei:OpenVPN_Connections_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| OpenVPN Connections]]
 
=== Connections ===
OpenVPN-Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte Verbindung. Es können bis zu 5 gleichzeitige OpenVPN Tunnel eingerichtet werden.
 
[[Datei:OpenVPN_Tunnel_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| OpenVPN Tunnel]]
 
{| class="wikitable"
! VPN >> OpenVPN >> Connections !!
|-
| Name || Name der OpenVPN-Verbindung
|-
| VPN || OpenVPN Tunnel aktiv (=Enable) oder inaktiv (=Disable)
|-
| Event || '''Initiate:'''  Tunnel dauernd gestartet
'''Initiate on SMS:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels SMS
 
'''Initiate on Call:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Anruf
 
'''Initiate on XML:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels XML Script
 
'''Initiate on Input 1:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Input 1
 
'''Initiate on Input 2:''' Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Input 2
 
|-
| Remote Host || IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
|-
| Remote Port || Port der Gegenstelle (Standard: 1194)
|-
| Address Family ||'''auto:''' Automatisch IPv4 oder IPv6
'''IPv4:''' Ipv4
 
'''IPv6:''' IPv6
|-
| Protocol || UDP- oder TCP-Protokoll für die OpenVPN-Verbindung festlegen!
|-
| LZO Compression || '''Disabled:''' Keine Kompression
 
'''Adaptive:''' Adaptive Kompression
 
'''Yes:''' Kompression aktiviert
|-
| Allow Remote Float || Option: Bei der Kommunikation mit dynamischen IP-Adressen akzeptiert die OpenVPN-Verbindung authentifizierte Pakte von jeder IP-Adresse
|-
|  Redirect default gateway || Das Default Gateway wird durch den Tunnel geleitet
|-
| Local Port || Lokaler Port
|-
| Authentication || Authentifizierungsart der OpenVPN-Verbindung festlegen (X.509,  PSK oder Username/Password)
|-
| Local Certifacate || Zertifikat vom Router für die Authentifizierung bei der Gegenstelle
|-
| HMAC Authentication || MD5, SHA1, SHA224, SHA256, SHA384, SHA512, None
|-
| TLS Authentication Key || None
|-
| Check Remote Certificate Type || Option: Zertifikate der OpenVPN-Verbindung überprüfen
|-
| Address Local Network || IP-Adresse/Subnetzmaske des lokalen Netzwerks
|-
| Connection NAT || '''None:''' Keine Weiterleitung
 
'''Local 1:1 NAT:''' „Eins-zu-Eins“ Weiterleitung an ein lokales Netzwerk (NAT to local Network)
 
'''Local Masquerading:''' Die durch den Tunnel ausgehenden Pakete werden auf die Quelladresse des Routers umgeschrieben, um Geräten am Router den Zugriff auf die Gegenseite des Tunnels zu ermöglichen
 
'''Remote Masquerading:''' Die durch den Tunnel eingehenden Pakete werden auf die lokale Adresse des Routers umgeschrieben
 
'''Port Forwarding:''' Weiterleitung mit den Einstellungen wie unter Punkt „Port Forwarding“ beschrieben
 
'''Host Forwarding:''' Weiterleitung an die feste IP-Adresse eines angeschlossenen Endgerätes(Forward to local Host)
|-
| Encryption || Verschlüsselungsalgorithmus der OpenVPN-Verbindung
|-
| Keep Alive || Zeitintervall in Sekunden von Keep Alive-Anfragen an die Gegenstelle
|-
| Restart || Zeitspanne in Sekunden nach der die Verbindung neu gestartet werden soll, falls keine Antwort auf die Keep Alive-Anfragen erfolgt
|}
 
=== Bridge ===
 
=== Server ===
 
Im Regelfall wird der maxx RT2200 nicht als VPN-Server konfiguriert. Im  Bedarfsfall bitte die Dokumentation vom maxx RT2100 vergleichen.
 
https://wiki.iotmaxx.com/index.php?title=Spezial:Meine_Sprache/maxx_RT2100
 
=== Port Forwarding OpenVPN ===
 
[[Datei:Port_Forwarding_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| Port Forwarding]]
 
{| class="wikitable"
! VPN >> OpenVPN >> Port Forwarding !!
|-
| Protocol || Auswahl: TCP / UDP / ICMP
|-
| In Port || Port Nr. eingehende Verbindung
|-
| To IP || IP Adresse von Ziel
|-
| To Port || Port Nr. Vom Ziel
|-
| Masq || Masquerading ein-bzw. ausschalten
|-
| Comment || Kommentarfeld
|-
|}
 
=== Certificates OpenVPN ===
 
[[Datei:OpenVPN_Certificates_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| OpenVPN Certificates]]
 
{| class="wikitable"
! VPN >> OpenVPN >> Certificates
|-
| Load Own PKCS#12 Certificate || Hochladen eines Zertifikats, das von Ihrem Provider stammt
|-
| Password || Passwort für das PKCS#12 Zertifikat. Das Passwort wird beim Export vergeben
|-
| Own Certificates || Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" werden die Zertifikate gelöscht
|}
 
=== Static Keys OpenVPN ===
 
[[Datei:OpenVPN_Static_Keys_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos|Beschreibung]]
 
{| class="wikitable"
! VPN >> OpenVPN >> Static Keys
|-
| Generate static Key || Einen statischen Schlüssel generieren und speichern
|-
| Load static Key || Statischen Schlüssel in den Router laden (den gleichen statischen Schlüssel muss auch die Gegenstelle besitzen)
|-
| Static Keys || Tabellarische Übersicht aller geladenen statischen Schlüssel
|}
 
= I/O =
Der RT2200 Router verfügt über zwei digitale Ein- und Ausgänge, die in dem „I/O“-Menü von Ihnen konfiguriert werden können.
 
== Inputs ==
 
[[Datei:Inputs_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Inputs]]
 
{| class="wikitable"
! I/O >> Inputs
|-
| High || Option: Bei einem High-Pegel kann eine Nachricht per SMS oder E-Mail verschickt werden
|-
| Low || Option: Bei einem Low-Pegel kann eine Nachricht per SMS oder E-Mail verschickt werden
|}
{| class="wikitable"
| Stellt man nun eine der oben dargestellten Optionen ein, so muss man diese mit "apply" bestätigen. Erst dann können die Einstellungen für die Benachrichtigung editiert werden
 
'''SMS:''' Eine oder mehrere Rufnummern werden aus dem eingespeicherten Telefonbuch selektiert, und Sie können einen individuellen Nachrichtentext festlegen
 
'''E-Mail:''' Sie können einen Empfänger, einen Kopie-Empfänger, einen Betreff und einen Nachrichtentext festlegen
|}
 
'''Schalteingänge anschließen'''
 
* Schließen Sie die Schalteingänge mittels des Klemmsteckers wie oben unter "Pinbelgung" beschrieben an.
* An die Schalteingänge (IN1 und IN2) können Sie 10 ... 30 V DC anschließen
* Das 0-V-Potential der Schalteingänge müssen Sie an "HGND" der Klemme anschließen
 
== Outputs ==
 
[[Datei:Outputs_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Outputs]]
 
{| class="wikitable"
! I/O >> Outputs !!
|-
| Optionen || '''Manual:''' An-/ Ausschalten erfolgt manuell über WBM
 
'''Remote Controlled:''' An- / Ausschalten per SMS oder Socket Server. Zusätzlich kann die Funktion Autoreset genutzt werden, bei der eine Zeitspanne in Minuten festgesetzt wird
 
'''Radio Network:''' Ausgang wird geschaltet, falls der Router sich in ein Mobilfunknetz einklinkt
 
'''Paket Service:''' Ausgang wird geschaltet, falls der Router eine Paket-Verbindung aufbaut und eine IP-Adresse vom Provider zugewiesen bekommen hat
 
'''VPN Service:''' Ausgang wird geschaltet, falls eine VPN-Verbindung besteht
 
'''Incoming Call:''' Ausgang wird geschaltet, falls der Router angerufen wird und die Rufnummer im Telefonbuch steht
 
'''Connection Lost:''' Der Ausgang wird geschaltet, falls eine Verbindung abbricht
|-
| Autoset || Zeitraum in Minuten festlegen, nachdem der Ausgang zurückgesetzt wird
|}
 
Die kurzschlussfesten Schaltausgänge (O1 ... O2) sind für maximal 150 mA bei 10 ... 30 V DC ausgelegt.
 
Das 0-V-Potential der Schaltausgänge müssen Sie an die "0 V" Klemme des Spg-Anschlusses anschließen.
 
== Phonebook ==
 
[[Datei:Phonebook_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Phonebook]]
 
{| class="wikitable"
! I/O >> Phonebook !!
|-
| #1 … #20 || Rufnummern für I/O Input und I/O Output
|}
 
= Authentication =
== User (Passwörter) ==
 
[[Datei:User_Setup2_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| User Setup]]
 
{| class="wikitable"
!  Authentication >> User  !!
|-
| admin ||  Uneingeschränkter Zugriff (Schreiben und Lesen)
 
Neues Passwort festlegen
|-
| user || Eingeschränkter Zugriff (nur Lesen / nicht alle Bereiche)
 
Neues Passwort festlegen
|}
 
'''Das Passwort darf max. 20 Zeichen lang sein.'''
 
Folgende Zeichen sind erlaubt:
 
Alphanumerische Zeichen, Punkt, Komma, Minus, Plus, Schrägstrich (/), Doppelpunkt, Semikolon, Hashtag (#), At (@)
 
== Trusted CA certificates ==
 
[[Datei:Trusted_CA_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Trusted CA]]
 
{| class="wikitable"
!  Authentication >> Trusted CA Certificates !!
|-
| Load CA certificate || Upload des CA Zertifikates
|-
|CA certificates || Anzeige des geladenen CA Certifikates
|}
 
= System =
Im Systemmenü können allgemeine Einstellungen für den RT2200 Routert getroffen werden.
 
== System Configuration ==
 
[[Datei:System_Confuguration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| System Configuration]]
 
{| class="wikitable"
! System >> System Configuration !!
|-
| Remote UDP Logging || '''Disabled:''' deaktiviert
'''Enabled:''' aktivert
|-
|Server IP Address ||IP-Adresse Remote UDP Logging
|-
|Server port (default 514)|| Port IP-Adresse Remote UDP Logging
|-
|Non Volatile Log || '''Disabled:''' Kein Logging
 
'''USB-Stick:''' Loging auf angeschlossenen USB-Stick
 
'''SD Card:''' Logging auf interne SD-Karte
|-
|Load Configuration || '''Disabled:''' Keine Konfiguration laden
 
'''USB-Stick:''' Konfiguration vom USB-Stick laden
 
'''SD Card:''' Konfiguration von SD-Karte laden
|-
|Reset Button || '''Factory Reset:''' Nach 5 Sekunden gedrücktem Reset Button wird die Werkseinstellung geladen
'''Web access reset:''' Nach 5 Sekunden gedrücktem Reset Button, ist der Webservice des Routers über die Default IP-Adresse (192.168.0.1) wieder erreichbar. Der angeschlossene PC muss auf eine Feste IP-Adresse (z.B. 192.168.0.10) konfigurtiert sein
|-
|Disable IPsec || '''No:''' IPsec aktiv
'''Yes:''' IPsec deaktiviert
'''Yes:''' IPsec deaktiviert
|-
|-
|'''Ethernet Ports Disable'''
|'''Ethernet Ports Disable'''
|-
|-
|Ethernet LAN2 || Ethernetanschluss 2 deaktivieren
|Ethernet LAN2 || Ethernetanschluss 2 deaktivieren
|-
|-
|Ethernet LAN3 || Ethernetanschluss 3 deaktivieren
|Ethernet LAN3 || Ethernetanschluss 3 deaktivieren
|-
|-
|Ethernet LAN4 || Ethernetanschluss 4 deaktivieren
|Ethernet LAN4 || Ethernetanschluss 4 deaktivieren
|-
|-
|Ethernet LAN5 || Ethernetanschluss 5 deaktivieren
|Ethernet LAN5 || Ethernetanschluss 5 deaktivieren
|-
|-
 
 
|}
 
== Log-File ==
 
[[Datei:Log_File2_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| Log File]]
 
{| class="wikitable"
! System >> Log-File !!
|-
| Clear || Einträge im internen Log-File werden gelöscht
|-
| Save || Log-File wird gespeichert
|}
 
== SMTP Configuration ==
 
[[Datei:SMTP_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| SMTP Cobfiguration]]
 
{| class="wikitable"
! System >> SMTP Configuration !!
|-
| SMTP Server || IP-Adresse / Hostname des SMTP Servers
|-
| SMTP Port (default 25) || Port des SMTP Servers
|-
| Transport Layer Security || Verschlüsselung: Keine, STARTTLS, SSL/TLS
|-
| Authentication || No authentication: Keine Authentifizierung
 
Plain Password: Authentifizierung Benutzername und Passwort (unverschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)
 
Encrypted Password: Authentifizierung mit Benutzername und Passwort (verschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)
|-
| Username || Benutzername
|-
| Password || Passwort
|-
| From || Absender der Mail
|}
 
== Configuration Up-/Download ==
 
[[Datei:Configuration_up_down_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Configuration up down]]
 
{| class="wikitable"
! System >> Configuration Up-/Download !!
|-
| Download || Aktuelle Konfigurationen herunterladen
|-
| Upload || Gesicherte oder veränderte Konfigurationen hochladen und mit "apply" bestätigen
|-
| Reset to Factory Defaults || Konfigurationen und IP-Einstellungen auf Werkeinstellung zurücksetzen. Hochgeladene Zertifikate bleiben erhalten
|}
 
=== Konfiguration über SSH und XML-Datei ===
 
Die Übertragung einer XML-Datei zur Konfiguration des Routers kann zusätzlich mittels des SSH Protokolls über die lokale Ethernet-Schnittstelle oder im Remote Betrieb erfolgen.
 
SSH bzw. Secure Shell bezeichnet sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch entsprechende Programme, mit deren Hilfe man eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Gerät herstellen kann. Verwenden Sie unter Linux die Konsoleneingabe. Unter Windows empfehlen wir Ihnen die Verwendung der unter putty.org downloadbaren Programme plink.exe und pscp.exe.
 
Die Beispiele unten basieren auf den Default-Einstellungen des Routers: Benutzername: admin Passwort: admin Router IP-Adresse: 192.168.0.1
 
'''Download der Konfiguration per SSH'''
 
Sie können die Konfiguration des Routers als XML-Datei oder als TGZ-Datei herunterladen.
 
'''Unter Linux:''' ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg"' > config.xml
 
oder
 
ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg tgz"' > config.tgz
 
'''Unter Windows mit PLINK.EXE'''
 
plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg\"" > config.xml
 
oder
 
plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg tgz\"" > config.tgz
 
'''Upload der Konfiguration per SSH'''


'''Unter Linux'''


|}
Ohne Router-Reboot:


== Log-File ==
cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg"'


[[Datei:Log_File2_RT2200.jpg| 1000px |rahmenlos| rand |Log File]]
Mit anschließendem Router-Reboot:


{| class="wikitable"
cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'
! System>>Log-File !!
|-
| Clear || Einträge im internen Log-File werden gelöscht
|-
| Save || Log-File wird gespeichert
|}


== SMTP Configuration ==
Das Passwort wird hier von SSH interaktiv erfragt. Ein automatischer Batch Betrieb ist damit nicht möglich. Allerdings ist es mit dem Programm "sshpass" möglich eine Script-Datei samt Passwort ausführen zu lassen


[[Datei:SMTP_Configuration_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |SMTP Cobfiguration]]
Die Script-Datei z.B. cfgupl.sh muss folgendes enthalten:


    !/bin/bash cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'


{| class="wikitable"
Der Linux-Befehl lautet dann: sshpass -padmin ./cfgupl.sh
! System >> SMTP Configuration !!
|-
| SMTP Server || IP-Adresse / Hostname des SMTP Servers
|-
| SMTP Port (default 25) || Port des SMTP Servers
|-
| Transport Layer Security || Verschlüsselung: Keine, STARTTLS, SSL/TLS
|-
| Authentication || No authentication: Keine Authentifizierung


Plain Password: Authentifizierung Benutzername und Passwort (unverschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)
'''Unter Windows mit PSCP.EXE und PLINK.EXE'''


Encrypted Password: Authentifizierung mit Benutzername und Passwort (verschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)
Ohne Router-Reboot:
|-
| Username || Benutzername
|-
| Password || Passwort
|-
| From || Absender der Mail
|}


== Configuration Up-/Download ==
pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml\""


[[Datei:Configuration_up_down_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Configuration up down]]
Mit anschließendem Router-Reboot:


{| class="wikitable"
pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml; /sbin/reboot\""
! System >> Configuration Up-/Download !!
|-
| Download || Aktuelle Konfigurationen herunterladen
|-
| Upload || Gesicherte oder veränderte Konfigurationen hochladen und mit "apply" bestätigen
|-
| Reset to Factory Defaults || Konfigurationen und IP-Einstellungen auf Werkeinstellung zurücksetzen. Hochgeladene Zertifikate bleiben erhalten
|}


== RTC ==
== RTC ==


[[Datei:RTC_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |RTC]]
[[Datei:RTC_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| RTC]]
 


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
Zeile 1.315: Zeile 1.831:
'''Enabled:''' Sommerzeitberücksichtigung aktiviert  
'''Enabled:''' Sommerzeitberücksichtigung aktiviert  
|-
|-
| NTP Synchronisation || '''Disabled:''' NTP Synchronisation deaktiviert.
| NTP Synchronisation || '''Disabled:''' NTP Synchronisation deaktiviert
'''Enabled:''' NTP Synchronisation aktiviert.
'''Enabled:''' NTP Synchronisation aktiviert


Datum und Uhrzeit können mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Bei Erstverwendung dieser Funktion kann die erste Synchronisation bis zu 15 Minuten dauern
Datum und Uhrzeit können mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Bei Erstverwendung dieser Funktion kann die erste Synchronisation bis zu 15 Minuten dauern
Zeile 1.330: Zeile 1.846:
== Reboot ==
== Reboot ==


[[Datei:Reboot_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Reboot]]
[[Datei:Reboot_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Reboot]]
 


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
! System>>Reboot !!
! System >> Reboot !!
|-
|-
| Reboot NOW! || Sofortigen Neustart des Routers erzwingen!
| Reboot NOW! || Sofortigen Neustart des Routers erzwingen
|-
|-
| Daily reboot || Den Router an bestimmten Wochentagen zum bestimmten Zeitpunkt neustarten. Mit Klicken auf die Kontrollkästchen legen Sie die Wochentage für den Neustart fest
| Daily reboot || Den Router an bestimmten Wochentagen zum bestimmten Zeitpunkt neustarten. Mit Klicken auf die Kontrollkästchen legen Sie die Wochentage für den Neustart fest
Zeile 1.347: Zeile 1.862:
== Firmware Update ==
== Firmware Update ==


[[Datei:Firmware_Update_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| rand |Firmware Update]]
[[Datei:Firmware_Update_RT2200.jpg| 600px |rahmenlos| Firmware Update]]
 


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
Zeile 1.563: Zeile 2.077:
'''Firmware mit Open Source GPL/LGPL'''
'''Firmware mit Open Source GPL/LGPL'''
   
   
Die Firmware von CT-Router enthält open Source Software unter GPL/LGPL Bedingungen. Gemäß des Abschnitts 3b von GPL und des Abschnitts 6b von LGPL bieten comtime GmbH Ihnen den Quellcode an. Sie können den Quellcode bei uns anfordern, dazu senden Sie eine E-Mail an support@comtime-com.de mit dem Betreff: 'Open Source CT-Router'.
Die Firmware des IoTmaxx Routers enthält open Source Software unter GPL/LGPL Bedingungen. Gemäß des Abschnitts 3b von GPL und des Abschnitts 6b von LGPL bieten comtime GmbH Ihnen den Quellcode an. Sie können den Quellcode bei uns anfordern, dazu senden Sie eine E-Mail an support@iotmaxx.de mit dem Betreff: 'Open Source Iotmaxx Router'.




Zeile 1.570: Zeile 2.084:
'''Firmware mit OpenBSD'''
'''Firmware mit OpenBSD'''
   
   
Die Firmware von CT-Router enthält Teile aus der OpenBSD-Software. Die Verwendung von OpenBSD-Software verpflichtet zum Abdruck des folgenden Copyright-Vermerkes:  
Die Firmware des IoTmaxx Routers enthält Teile aus der OpenBSD-Software. Die Verwendung von OpenBSD-Software verpflichtet zum Abdruck des folgenden Copyright-Vermerkes:  


Copyright (c) 1982, 1986, 1990, 1991, 1993  
Copyright (c) 1982, 1986, 1990, 1991, 1993  
Zeile 1.612: Zeile 2.126:
* OUT OF THE USE OF THIS SOFTWARE, EVEN IF ADVISED OF THE POSSIBILITY OF  
* OUT OF THE USE OF THIS SOFTWARE, EVEN IF ADVISED OF THE POSSIBILITY OF  
* SUCH DAMAGE
* SUCH DAMAGE
= Konformitätserklärung =
[[Kategorie:Produkte]]

Aktuelle Version vom 27. Dezember 2021, 13:07 Uhr

Quick Guide

Einleitung

Der IoTmaxx LTE-Router maxx RT2200 ermöglicht einen einfachen Zugang zum Internet über das Mobilfunknetz. Zur Inbetriebnahme ist eine SIM-Karte Ihres Mobilfunkbetreibers mit geeignetem Tarif erforderlich.

Bitte beachten Sie: Eine falsche PIN kann zur Sperrung der SIM-Karte führen. Halten Sie sicherheitshalber die Super-Pin bzw. PUK zur Freischaltung bereit. Bitte legen Sie die SIM-Karte zunächst NICHT in den Router ein!

Frontansicht

Front

Pinbelegung Buchse X1

Pinbelegung

Benötigte Elemente

  • Eine LTE-Antenne mit SMA-Stecker.
  • Ein Netzteil mit einer Ausgangsspannung im Bereich von 10 bis 50V DC/10W.
  • Ein Ethernet-Kabel.
  • Einen PC oder Laptop mit Ethernet-Anschluss und installiertem Browser.
  • Eine SIM-Karte im Formfaktor MINI-SIM.

Montage der Antenne

Schrauben Sie die Antenne an den „MAIN“-Anschluss des Routers. Wenn Sie eine Dual Mimo Antenne benutzen, schließen Sie bitte den zweiten SMA-Stecker an den „AUX“-Anschluss an.

Anschluss der Spannungsversorgung

Schließen Sie bitte das Netzteil an den Steckverbinder mit der „+ -“ Beschriftung an. Achten Sie auf die richtige Polarität. Der Router ist mit einem Verpolungsschutz ausgerüstet, bleibt aber bei falscher Polarität inaktiv.

Nach dem Einschalten des Netzteils leuchtet die Power-LED („P“). Nach einer kurzen Initialisierungsphase (ca. 20 Sekunden) leuchten weitere LEDs kurz auf und das Gerät ist betriebsbereit.

Konfiguration des Routers

Die Konfiguration des Routers erfolgt über das integrierte Webinterface. Bitte gehen Sie wie folgt vor:

Konfiguration

a. Verbinden Sie Ihren PC mit dem Ethernet-Kabel direkt mit einer der fünf Ethernet-Schnittstellen.

b. Der Router ist im Auslieferungszustand als DHCP-Server konfiguriert, sodass Ihr PC automatisch eine IP-Adresse erhält.

c. Öffnen Sie einen Browser auf Ihrem PC und geben Sie die IP-Adresse 192.168.0.1 in das Adressfeld ein.

d. Klicken Sie links auf Login und geben Sie im Anmeldefenster als Nutzername und Passwort jeweils „admin“ (ohne Anführungszeichen) ein. Bestätigen Sie die Eingabe. Zu Ihrem Schutz sollten Sie im Anschluss das Passwort im Menüpunkt „> Authentication, -- User“ ändern.

e. Öffnen Sie den Menüpunkt „> Wireless network, --SIM“. Tragen Sie hier unter „PIN“ die PIN-Nummer Ihrer SIM-Karte ein, sofern Sie die PIN-Abfrage Ihrer SIM-Karte nicht abgeschaltet haben. In diesem Fall kann das Feld leer bleiben. Tragen Sie gegebenenfalls die Zugangsdaten, APN und wenn gefordert den Usernamen und Passwort für die Datenübertragung in Ihrem Mobilfunknetz ein. Die Daten erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter. Über das Klicken auf den Apply-Button werden Ihre Eingaben übernommen.

f. Öffnen Sie den Menüpunkt „>Wireless network, --Packet data setup“. Stellen Sie hier den Menüpunkt „Packet data“ auf „Enabled“. Über das Klicken auf den Apply-Button wird Ihre Eingabe übernommen.

Diese Konfiguration ist erforderlich, um eine Datenverbindung zu initialisieren.

Einlegen der SIM-Karte

Trennen Sie den Router von der Spannungsversorgung. Auf der Rückseite des Routers befinden sich zwei Slots für SIM-Karten. Im Auslieferungszustand wird SIM 1 verwendet.

Rear

a. Stecken Sie bitte, wie in der Abbildung dargestellt, die SIM-Karte in den linken Slot bis diese einrastet. Verwenden Sie gegebenenfalls ein flaches Werkzeug (z.B. Schraubenzieher) um die SIM einzuschieben.

b. Verbinden Sie den Router mit der Spannungsversorgung. Nach der Initialisierungsphase ist der Router betriebsbereit. Die LED S1 leuchtet und der Router beginnt mit dem Einbuchen in das Mobilfunknetz (ca. 40 Sekunden).

Zustandssignalisierung

Der Betriebszustand des Routers wird über LEDs wie im Folgenden beschrieben signalisiert.

Die Position der LEDs und deren Bezeichnung finden Sie auf oben unter "Frontansicht" näher beschrieben.

a. Status der SIM-Karte #1

LED S1 – SIM1 Status
Aus Die SIM-Karte ist nicht eingesteckt
Ein Die SIM-Karte ist aktiv und die PIN wurde erfolgreich übergeben
Hohe Blinkfrequenz FEHLER: Die PIN-Übergabe ist fehlgeschlagen
Niedrige Blinkfrequenz FEHLER: Es wurde keine PIN konfiguriert

b. Signalisierung der Verbindung in das Mobilfunknetz

LED N – Net Netzverbindung
Aus Nicht eingebucht
Blinken GPRS oder EDGE
Ein UMTS, HSPA oder LTE

c. Signalisierung der Signalstärke

LED L – Level Signalstärke
Aus Nicht eingebucht
Blinken: ca. 0,5 sec. Rhythmus Netzsuche
Blinken: kurz Ein – lang Aus -109 dBm … -89 dBm
Blinken: lang Ein – kurz Aus -87 dBm … -67 dBm
Ein -65 dBm oder besser

d. Signalisierung der Paket-Datenverbindung

LED D – Data Paket-Datenverbindung
Aus Keine
Blinken Im Verbindungsaufbau
Ein Aktiv

Status-Überprüfung der Verbindung im Web-Management

Im Webinterface können Sie im Menüpunkt „>Status, --Radio“ genauere Informationen zu der Mobilfunkverbindung einsehen.

Radio Status

Überprüfung Internet-Zugang

Sofern eine aktive Paket-Datenverbindung vorliegt, können Sie jetzt zusätzlich die Verbindung ins Internet prüfen. Öffnen Sie dazu in Ihrem Browser eine Website, wie z.B. www.iotmaxx.com. Überprüfen Sie gegebenenfalls die Einstellung der Paket-Datenverbindung wie "Konfiguration des Routers" beschrieben.

Rücksetzen auf Werkseinstellungen

Mit dem Taster auf der Rückseite des Routers können Sie diesen wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen. Dazu halten Sie den Taster mit einem spitzen Gegenstand mindestens 5 Sekunden gedrückt.

Reset Taster

Das Zurücksetzen des Routers auf die Werkseinstellung kann auch über das interne Webinterface durchgeführt werden. Bitte klicken Sie dafür im Menü unter „>System, --Configuration Up-/Download“ unter „Reset to Factory Defaults“ auf „Apply“.

Der Taster kann über das Webmanagement auch so konfiguriert werden, dass nur die Zugangsdaten für das Webinterface auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden und der Rest der Konfiguration erhalten bleibt.

Dazu ändern Sie die Einstellung unter „>System, --System configuration“ >> „Reset button“ auf „Web access reset“ und bestätigen Sie mit „Apply“.

Manual

Ab diesem Bereich werden die Einstelloptionen im Web based management beschrieben

Konfiguration über WBM (Web Based Management)

Die Konfiguration des maxx RT2200 erfolgt über eine Webbrowser basierende Funktion. Hierfür müssen zunächst folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Der PC, der zur Konfiguration des Routers verwendet wird, verfügt über eine LAN-Schnittstelle.
  • Auf dem PC ist ein Webbrowser installiert (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer).
  • Der Router ist mit einer Spannungsquelle verbunden.

Start der Konfiguration

1. Ethernet-Verbindung zwischen Computer und Router herstellen

2. IP-Adresse der LAN-Schnittstelle auf das Netz des Routers abstimmen

3. Webbrowser öffnen

4. Die IP-Adresse des Routers (Default: 192.168.0.1) in das Adressfeld des Browsers eingeben und mit Eingabe bestätigen. Anschließend wird eine Benutzername/Passwort-Abfrage erfolgen.


Login

Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“ (das Ändern des Passwortes wird im späteren Verlauf beschrieben).

  • User: Lesezugriff auf „Status und Device Information“
  • Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche

Default Passwörter:

  • User: public
  • Admin: admin

Nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich das Hauptmenü zur Konfiguration des maxx RT2200.

User Setup RT2200

Ist kein Passwort für den Benutzer admin gesetzt, so wird nach der Anmeldung immer die Seite „User setup“ zum Ändern des Passwortes angezeigt.

Device Information

In diesem Bereich können Sie genauere Informationen zur der Hardware sowie der installierten Software einsehen.

Hardware

Hardware Informationen

Übersicht der Hardware und Firmware Release Version des max RT2200 sowie des Mobilfunk-Moduls.

Software

Software Information

Tabellarische Übersicht der auf dem maxx RT2200 verwendeten Software-Module.

Status

In diesem Menü werden Ihnen aktuelle Status-Informationen zu dem Funk-Netz, den Netzwerkverbindungen und der I/O`s angezeigt.

Radio

Radio Status

Status >> Radio
Provider Angabe bei welchem Provider eingebucht wurde
Networkstatus Registered home: Einwahl im heimatlichen Mobilfunknetz

Roaming: Einwahl in das Mobilfunknetz über einen fremden Provider

Waiting for PIN: es ist noch keine PIN-Eingabe erfolgt

Waiting for PUK: PIN wurde drei Mal falsch eingegeben, PUK erforderlich

Wrong PIN: falsche PIN-Eingabe

No SIM Card: es ist keine SIM-Karte vorhanden

Power off: LTE-Modul nicht bereit

Signal Level Signalstärke des Netzes ( von -51 bis 113 dBm)
Packet Data offline: Paketdaten-Verbindung nicht aufgebaut

GPRS online: Aktive Paketdaten-Verbindung, GPRS

EDGE online: Aktive Paketdaten-Verbindung, EDGE

UMTS online: Aktive Paketdaten-Verbindung, UMTS

HSDPA/UPA online: Aktive Paketdaten-Verbindung, HSDPA/UPA

LTE online: Aktive Paketdaten-Verbindung LTE

SIM #1 IMS SIM Code / Ziffer1 - 3 sind MCC (Ländercode) Ziffer 4, 5 MNC sind der Providercode
Local Area Code Gebietskennzahl des Mobilfunknetzes (LAC)
Cell ID Kennzahl der Mobilfunkzelle (CID)

Link zum Auffinden des Basisstandorts (Funksender) http://cellidfinder.com

Network Connections

Network Connections

Status >> Network Connections
Wireless Network
Link TCP/IP connected: TCP/IP Verbindung im Mobilfunknetz aufgebaut

VPN connected: VPN Verbindung im Mobilfunknetz aufgebaut

not connected: Es besteht keine aktive Verbindung im Mobilfunknetz

IP Address zugewiesene IP-Adresse (Providervorgabe)
Netmask zugewiesene Netzmaske (Providervorgabe)
DNS DNS-Server IP-Adresse
Sec. DNS Server alternative DNS-Server IP-Adresse
Uptime Verstrichenen Zeit seit dem letzten Neustart vom RT2200
RX Bytes Anzahl der empfangenen Daten seit Login in das Mobilfunknetz in Bytes
TX Bytes Anzahl der gesendeten Daten seit Login in das Mobilfunknetz in Bytes
Local Network
Link #1 bis #5 connected: Lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut

not connected: keine lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut

IP-Address Ethernet IP-Adresse des Routers
Netmask Ethernet Netzmaske
IP-Address Ethernet IPv6-Adresse des Routers

IPsec Status

IPsec Status

VPN >> IPsec >> Status
Remote Host IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
ISAKMP SA Aktiv = grünes Feld

Nicht aufgebaut = rotes Feld

IPSec SA Aktiv = grünes Feld

Nicht aufgebaut = rotes Feld

OpenVPN Status

OpenVPN Status

Status >> OpenVPN status
Name Name der VPN-Verbindung
Remote Host IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
Status Aktiv = grünes Feld

Nicht aufgebaut = rotes Feld

I/O Status

Übersicht Ein- und Ausgänge

I/O Status

Serial-COM

Routing Table

Kernel IP Routing Table

Enthält unter anderem Informationen zum Ziel, Gateway, zur Subnetzmaske und Metrik.

DHCP Leases

DHCP Leases

Status >> DHCP Leases
Tabellarische Übersicht aller vom RT2200-Router vergebenen DHCP-Daten
Host Name Hostname des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
Client MAC Address MAC-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
Client IP Address IP-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes

System info

System Info

Local Network

Im Menü „Local Network“ können Sie die lokale Netzwerkeinstellung für den RT2200 Router vornehmen. Ihre Einstellungen werden gespeichert, sind aber noch nicht gültig. Zur Übernahme der Einstellungen starten Sie den Router neu.

IP Configuration

IP Configuration

Local Network >> IP Configuration
Current Address
IP Address aktuelle IP-Adresse des Routers
Subnet Mask Subnetzmaske der aktuellen IP-Adresse
MTU (default 1500) Eistellung der maximum Transmission Unit (MTU)
Enable IPv6 Yes: IPv6 aktiviert

No: IPv6 nicht aktiviert

IPv6 static address Eingabe der IPv6 Adresse
Type of the IP address assignment Static address: Statische IP-Adresse (Standardeinstellung)

DHCP address: Dynamische IP-Adresse, wird bei Start des Routers von einem DHCP-Server bezogen

Alias addresses Mithilfe von Alias-Adressen können Sie dem Router bis zu 8 zusätzliche IP-Adressen zuweisen. Damit ist der Router aus verschiedenen Subnetzen erreichbar. Klicken Sie auf „New“ und tragen Sie die gewünschte IP-Adresse und Subnetzmaske ein
IP Address alternative IP-Adresse des Routers
Subnet Mask alternative Subnetzmaske des Routers

DHCP Server

Mit dem Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) können Sie die eingestellte Netzwerkkonfiguration den Geräten zuteilen. Die Geräte müssen direkt am Router angeschlossen sein.

DHCP Server

Local Network >> DHCP Server
DHCP Server Deaktiviert / Aktiviert:

Klicken Sie auf "Enabled", wenn der Router als DHCP-Server den angeschlossenen Endgeräten beim Start die IP-Adressen zuweisen soll

Authoritative
Hostname
Domain Name Domain-Namen eintragen, der über DHCP verteilt wird.
Lease Time (d.h.m.s) Zeitraum, in dem die Netzwerkkonfiguraqtionen gültig sind
Dynamic IP address allocation Dynamische IP-Adressen-Zuweisung: bei Aktivierung können Sie die entsprechenden Netzwerkparameter eintragen / der DHCP-Server vergibt IP-Adressen aus dem angegeben IP-Bereich
Begin IP Range IP-Bereichsanfang
End IP Range IP-Bereichsende
Static IP address allocation IP-Adressen werden MAC-Adressen eindeutig zugeordnet
Client MAC Address MAC-Adresse des verbundenen Endgerätes
Client IP Address IP-Adresse des verbundenen Endgerätes.

IP-Adressen dürfen nicht aus den dynamischen IP-Adressen Zuweisungen stammen.

Eine IP-Adresse darf nicht mehrfach zugeordnet werden, da sonst einer IP-Adresse mehreren MAC-Adressen zugewiesen wird

Static Routes

Mit lokalen statischen Routen können Sie für Datenpakete aus dem lokalen Netzwerk alternative Routen über andere Gateways in überlagerte Netzwerke festlegen. Sie können bis zu acht statische Router festlegen. Wenn die Einträge für Netzwerk und Gateway logisch nicht korrekt sind, werden die fehlerhaften Einträge mit einem roten Rahmen angezeigt.

Local Static Routes

Local Network >> Static Routes
Network Netzwerk in CIDER-Form
Gateway Gateway-Adresse des Netzwerkes
max. 8 Netzwerke konfigurierbar

Wireless Network

Radio Setup

Im “Wireless Network”-Menü legen Sie Einstellungen für die Nutzung des Mobilfunknetzwerkes des RT2200 fest.

Radio Setup

Wireless Network >> Radio Setup
Frequency Frequenzbereich für GPRS/EDGE mithilfe einer Dropdown-Liste auswählen
UMTS Freq. Frequenzbereich für UMTS mithilfe einer Dropdown-Liste auswählen / UMTS kann auch deaktiviert werden
LTE Band Frequenzband für LTE auswählen / LTE kann auch deaktiviert werden
Backup SIM Zweite SIM-Karte kann für eine Backup-Mobilfunkverbindung genutzt werden
  • Disabled: Backup SIM nicht aktiv
  • Enabled: Wechsel auf Backup SIM nach Provider timeout, Zurückfallen auf Standard SIM nach Backup runtime
  • Always: Backup SIM ständig aktiv
  • Input 1: Umschaltung auf Backup SIM wenn Input 1 aktiv
  • Input 2: Umschaltung auf Backup SIM wenn Input 2 aktiv
Provider Timeout Zeit in Minuten für Aktivierung der Backup-SIM-Karte nach Ausfall der Primären
Backup Runtime Laufzeit in Stunden der zweiten SIM-Karte
Daily Relogin Disabled: Deaktivierung des täglichen Logins

Enabled: Aktivierung des täglichen Logins ( Primär vor Sekundär SIM )

Time Zeitpunkt der Neuanmeldung des Routers in das Mobilfunknetz ( es erfolgt zunächst eine Abmeldung. Bei Neuanmeldung

Primär vor Senkundär SIM )

Für den Einsatz ind Deutschland sollte bei LTE die Variante mit B20 (800MHz)-Band "Europe (B3/B7/B20)" verwendet werden.

SIM und Backup SIM

Backup SIM

Wireless Network >> SIM
Country Auswahl des Landes, in dem der Router in das GSM-Netz eingewählt wird. (Schränkt die Auswahl unter dem Punkt "Provider" ein
PIN PIN-Eingabe
Roaming Enabled: es besteht die Möglichkeit, dass der Router sich über ein fremdes Netz einwählen kann. Hierbei können je nach Vertrag zusätzliche Kosten entstehen

Disbabled: Deaktivierung des Roamings. Es wird automatisch das Heimatnetz des Providers genutzt. Sollte dies nicht möglich sein, kommt keine Verbindung zustande

Provider Nur wenn das Roamings aktiviert ist, ist eine Auswahl möglich

Auto: Automatische Auswahl des Providers

Username Benutzernamen für Paketdaten-Zugang (Providervorgabe)
Password Passwort für Paketdaten-Zugang (Providervorgabe)
APN Name des Anschlusspunktes im Paketdaten-Netzwerk (Providervorgabe)
Authentication Wählen Sie die Protokolle für die Anmeldung beim Provider:

None: Der APN des Providers erfordert keine Anmeldung (Voreinstellung)

PAP only: Nur Password Authentication Protocol

CHAP only: Nur Challenge-Handshake Authentication Protocol

PAP/CHAP: Password oder Challenge-Handshake Authentication Protocol

SMS Configuration

Sie können das Gerät per SMS fernbedienen. Klicken unter „SMS Control" auf Enable. Definieren Sie zum Schutz ein SMS-Passwort. Das Passwort kann bis zu 8 alphanumerische Zeichen enthalten.

SMS-Syntax

Die Steuerung erfolgt nach folgender SMS Syntax: • Passwort • Funktionsbefehl • Zusätzliche Sub-Kommandos

  1. <password>:<command>

<password> = ('A'-'Z', '0'-'9') // bis zu 7 alphanumerische Zeichen

<command> = SET:<sub_cmd> // set command (ON) <command> = CLR:<sub_cmd> // clear command (OFF) <sub_cmd> = GPRS // Paketdatenverbindung starten oder stoppen <sub_cmd> = OUTPUT // output set to ON/OFF <sub_cmd> = IPSEC // IPsec VPN-Kanal 1 ON/OFF <sub_cmd> = IPSEC:n // IPsec VPN-Kanal n ON/OFF, n={1..x} <sub_cmd> = OPENVPN // OpenVPN VPN-Kanal 1 ON/OFF <sub_cmd> = OPENVPN:n // OpenVPN VPN-Kanal n ON/OFF, n={1..x}


<command> = SEND:STATUS // send a status SMS to the caller <command> = RESET // reset all alarms <command> = REBOOT // Reboot des Routers

Beispiel: Einschalten des Outputs 1 der I/O-Schnittstelle. Das (Beispiel-)Passwort lautet: „GEHEIM“.

1. Die SMS an die Rufnummer des Routers muss dann folgenden Inhalt haben: #GEHEIM:SET:OUTPUT:1

2. mit folgender SMS wird die IPsec Verbindung 1 aktiviert: #GEHEIM:SET:IPSEC:1 und mit folgender SMS wieder ausgeschaltet: #GEHEIM:CLR:IPSEC:1

mit folgender SMS wird die OpenVPN Verbindung 1 aktiviert: #GEHEIM:SET:OPENVPN:1 und mit folgender SMS wieder ausgeschaltet: #GEHEIM:CLR:OPENVPN:1


Weiterleitung einer SMS an einen Socket Server

Der Router kann empfangene SMS Nachrichten an ein Endgerät über die Ethernet Schnittstelle weiterleiten. Auf dem Endgerät muss dafür ein Socket Server zum Empfang von XML-Dateien installiert sein. Klicken Sie Enable unter „SMS forward". Tragen Sie die Empfänger-IP-Adresse und den Port des Endgerätes ein, zu dem Sie kommunizieren möchten. Default-Wert für den Server ist Port 1432. Die empfangene SMS wird im folgenden Formatbeispiel weitergeleitet:

Wichtiger Hinweis!! Die Rufnummer muss dem Router zur Identifizierung als Eintragung im Telefonbuch bekannt sein.

Beispiel:

<?xml version="1.0"?> <cmgr origaddr="+49172123456789" timestamp="10/05/21,11:27:14+08"> SMS message</cmgr> origaddr = Rufnummer des Absenders timestamp = Zeitstempel des Service Center im GSM 03.40 Format

SMS Configuration

Wireless Network >> SMS Configuration
SMS Control Disabled: den Router per SMS steuern-deaktiviert

Enabled: den Router per SMS stuern-akriviert

SMS Password SMS-Passwort zum Steuern per SMS
SMS Forward Disabled: SMS-Nachrichten über Ethernet weiterleiten-deaktiviert

Enabled: SMS-Nachrichten über Ethernet weiterleiten-aktiviert

Server IP Address Weiterleitung der SMS erfolgt an diese IP-Adresse
Server Port (default 1432) Weiterleitung der SMS erfolgt an diesen Port

Packet Data Setup

Packet Data Setup

Wireless Network >> Packet Data Setup
Packet data Disabled: Deaktivierung der Paketdaten-Verbindung

Enabled: Aktivierung der Paketdaten-Verbindung/virtuelle dauerhafte Verbindung, erst bei tatsächlicher Datenübertragung ensteht Traffic

Packet data mode default: Datenverbindung über NDIS Treiber

PPP (Point to Point): Datenverbindung über Point to Point Protokoll

MTU (default 1500) Maximale Paketgröße in Bytes
Enable IPv6 IPv6 Adressen zulassen
Event Initiate: automatischer Start der Paketdaten-Verbindung

Initiate on SMS: Start per SMS Nachricht

Initiate on XML: Start per XLM Skript

Initiate on Input #1...#2: manueller Start über Schalteingang

Manual DNS Disabled: Deaktivierung der manuellen DNS-Einstellung (DNS wird vom Provider empfangen)

Enabled: Aktivierung der manuellen DNS-Einstellung

DNS Server IP-Adresse, primärer DNS-Server im Mobilfunknetz
Sec. DNS Server IP-Adresse sekundärer DNS-Server im Mobilfunknetz

Static Routes

Mit statischen Routen können Sie alternative Routen für Datenpakete im Mobilfunknetz festlegen. Wenn die Einträge für Netzwerk und Gateway logisch nicht korrekt sind, werden die fehlerhaften Einträge mit einem roten Rahmen angezeigt.

Wireless Staic Routes

Wireless Network >> Static Routes
Network Netzwerk in CIDR-Form
Gateway Gateway-Adresse des Netzwerkes
max. 8 Netzwerke eintragbar

DynDNS

Die IP-Adresse des Routers im Internet wird dynamisch von dem Netzbetreiber zugewiesen. Über einen DynDNS-Anbieter kann der dynamischen IP-Adresse ein Name zugewiesen werden, über die der Router dann über das Internet erreicht werden kann. Auf dem Router muss entsprechend der DynDNS Client angelegt und aktiviert werden. Diese Funktion setzt eine Erreichbarkeit des Routers über den verwendeten Provider aus dem Internet voraus.

DynDns Setup

Wireless Network >> DynDNS
Status Enable/Disable: DynDNS aktivieren/deaktivieren

Grünes Feld: DynDNS aktiv

rotes Feld: DynDNS nicht aktiv

DynDNS Provider Auswahl des DynDNS-Anbieters
DynDNS Server Wenn "Custom DynDNS" ausgewählt wird, muss hier der Servername eingetragen werden
DynDNS Username Benutzername des DynDNS-Accounts
DynDNS Password Passwort des DynDNS-Accounts
DynDNS Hostname Hostname des Routers beim DynDNS-Service

Connection Check

Mit dem „Connection Check" kann eine kontinuierliche Verbindungsüberwachung der Daten-Verbindung zum Internet aktiviert werden. Bei einem Verbindungsverlust kann für einen neuen Verbindungsaufbau eine Aktion konfiguriert werden.

Connection Check

Wireless Network >> Connection Check
Connection Check Disabled: Deaktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung

Enabled: Aktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung

DNS Host Der "Connection-Check" kann zusätzlich gegen den vom Provider vorgegebenen Nameserver durchgeführt werden

None: Kein "Connection-Check"

DNS Server: Test gegen DNS Server

Sec. DNS Server: Test gegen DNS Host

ICMP: Test mit ICMP Ping

TCP: Der "Connection-Check" mit dem TCP-Protokoll durchgeführt. In diesem Fall wird getestest ob eine Verbindung aufgebaut wird

Host #1...#3 IP-Adresse oder Hostnamen als Referenzpunkt zur Verbiungsprüfung

Local: Aktivierung bei Adressen, die über einen VPN-Tunnel erreichbar sind

ICMP/TCP: siehe oben (DNS Host ) bei TCP muss noch der Port eingetragen werden (z.B. 80 bei http, 443 bei HTTPS)

Check every Es wird alle x Minuten die Verbindung überprüft
Max. retry Maximale Anzahl der Verbindungsversuche bis "Activity" in Kraft tritt
Activity Bei Verbindungsabbruch eine der folgenden Aktionen ausführen:

Reboot: Router Neustart

Reconnect: Verbindung wird erneut versucht aufzubauen

Relogin: Mobilfunkengine wird heruntergefahren und es erfolgt erneuter Verbindungsaufbau-Versuch mit Login

None: keine Aktion wird ausgeführt

Device Services

Web Setup

Web Configuration

Web Configuration

Device services >> Web setup >> Configuration
Web server access http: Nur http

https: Nur https

local http, https: Lokal http, extern https

Server port (Default 80) Einstellung des Ports für das Web based management
Certificate supject Basisdaten für Zertifikatserstellung

Web Certificates

Web Certificates

Device sevices >> Web setup >> Certificates
Load own PKCS#12 certificate Upload PKCS#12 Zertifikat
Load CA signed certificate with CA chain Upload CA signiertes Zertifikat

Web Server Firewall

Web Server Firewall

Devices Services >> Web Setup >> Firewall
Incoming local traffic (Policy: Accept)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

Comment Kommentar
Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

Incoming external traffic (Policy: Drop)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

Comment Kommentar
Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

SSH Setup

SSH Configuration

SSH Setup Configuration

Devices Services >> SSH Setup >> Configuration
SSH server Disabled: deaktivert

Enabled: aktivert

Server port (default 22) Einstellung des SSH Ports

SSH Firewall

SSH Firewall

Devices Services >> SSH setup >> Firewall
Incoming local traffic (Policy: Accept)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

Comment Kommentar
Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

Incoming external traffic (Policy: Drop)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

Comment Kommentar
Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

SNMP Setup

SNMP Setup Configuration

Der Router unterstützt das Auslesen von Informationen über SNMP (Simple Network Management Protocol). SNMP ist ein Netzwerkprotokoll, mit dem Sie Netzwerkelemente von einer zentralen Station aus überwachen und steuern können. Das Protokoll regelt die Kommunikation zwischen den überwachten Geräten und der zentralen Station.

SNMP Setup Configuration

Devices Services >> SNMP Setup >> Configuration
System information
Name of device Name für Verwaltungszwecke, frei definierbar
Description Beschreibung des Routers
Physical location Bezeichnung des Installationsortes, frei definierbar
Contact Kontaktperson, die für den Router zuständig ist
SNMPv1/2/3 community
Enable SNMPv1/2 access No: Der Dienst ist deaktiviert (Voreinstellung)

Yes: Sie nutzen SNMP Version 1 und Version 2

Read only Passwort für den Lesezugriff über SNMP
Read and write Passwort für den Schreib- und Lesezugriff über SNMP
Enable SNMPv3access No: Der Dienst ist deaktiviert (Voreinstellung)

Yes: Sie nutzen SNMP Version 3

Trap configuration
Trap manager IP adress IP Adresse des SNMP Servers
Target community Passwort
Sending Traps senden erlauben / blockieren

SNMP Setup Firewall

SNMP Firewall

Devices Services >> SNMP setup >> Firewall
Incoming local traffic (Policy: Accept)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

Comment Kommentar
Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

Incoming external traffic (Policy: Drop)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

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Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

COM Server Setup

COM Server Setup Configuration

Serial Com

Devices Services >> COM Server Setup >> Configuration
Status Enabled: aktiviert

Disabled: deaktivert

Connection type Server Raw: Com Port Server mit RAW Übertragung

Server RFC2217 Com Port Server mit Übertragung nach RFC2217 (Telnet)

Client Raw: Com Port Client mit Raw Übertragung

Server port (default 3001 Einstellung des Server-Ports
Baud rate Auswahl der Baudrate
Data bits Auswahl der Datenbits (7 oder 8)
Parity Auswahl Parity (None, Even, Odd)
Stop bits Auswahl Stopbits (1 oder 2)
Flow Control Auswahl Flusskontrolle (None, RTS/CTS, XON/XOFF, Optional: RS485 RTS)
Flush trasmit buffer aktivieren oder deaktivieren

COM Server Firewall

COM-Server Firewall

Devices Services >> COM server setup >> Firewall
Incoming local traffic (Policy: Accept)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

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Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

Incoming external traffic (Policy: Drop)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

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Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

Socket Server

Socket Server Configuration

Socket Server Configuration

Device Services >> Socket Server >> Configuration
Socket server Disabled: deaktiviert

Enabled: aktiviert

Server port (Default 1432) Einstellung des Serverports
XML newline char None, LF, CR, CR+LF
XML bool values Verbose oder Numeric

Socket Server Firewall

Socket-Server Firewall

Devices Services >> Socket server >> Firewall
Incoming local traffic (Policy: Accept)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

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Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

Incoming external traffic (Policy: Drop)
From IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

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Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

Network Security

In diesem „Network Security”-Menü nehmen Sie Einstellungen zu der Netzwerksicherheit vor.

General Setup

Network Security Setup

Network Security >> General Setup
Traffic forwarding Disabled: Port-Weiterleitungen vom Mobilfunknetz in das lokale Netz deaktiviert (Voreinstellung)

Port forwarding: Port-Weiterleitungen vom Mobilfunknetz in das lokale Netz aktiviert

Exposed host: Weiterleitung des vollständigen Datenverkehrs aus dem Mobilfunknetz zu einem Ethernet-Gerät im lokalem Netz aktiviert. Diesen Zugriff können Sie nicht er Firewall im Mobilfunknetz-Router einschränken

Block outgoing netbios Netbios-Anfragen gehen von Windows-Systemen im lokalen Netzwerk aus und verursachen einen erhöhten Datenverkehr

Disabled: Netbios-Anfragen werden erlaubt

Enabled: Netbios-Anfragen werden geblockt

DNS service Disabled: DNS-Anfragen werden geblockt

Enabled: DNS-Anfragen werden erlaubt

Drop invalid packets Die Firewall des Mobilfunk-Routers kann ungültige oder beschädigte IP-Pakete filtern und verwerfen

Disabled: Auch ungültige IP-Pakete werden versendet

Enabled: Ungültige IP-Pakete werden verworfen (Voreinstellung)

External ping (ICMP) Ping-Anfragen prüfen, ob ein Gerät im Netzwerk errichbar ist. Dadurch erhöht sich der Datenverkehr

Disabled: Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden nicht beantwortet

Enabled: Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden beantwortet

External NAT (Masquerade) Der Router kann bei ausgehenden Datenpaketen die angegebenen

Absender-IP-Adressen aus seinem internen Netzwerk auf seine eigene externe Adresse umschreiben. Diese Methode wird benutzt, wenn die internen Adressen extern nicht geroutet werden. Das ist z. B. der Fall, wenn Sie einen privaten Adressbereich wie 192.168.x.x verwenden. Dieses Verfahren wird IP-Masquerading genannt

Disabled: IP-Masquerading deaktiviert

Enabled: IP-Masquerading ist aktiviert. Sie können aus einem privaten, lokalen Netz ins Internet kommunizieren

Firewall (Stateful Packet Inspection Firewall)

Das Gerät enthält eine Stateful-Packet-Inspection-Firewall. Die Verbindungsdaten einer aktiven Verbindung werden in einer Datenbank erfasst (connection tracking). Dadurch müssen Sie die Regeln nur für eine Richtung definieren. Dann werden die Daten aus der anderen Richtung der jeweiligen Verbindung, und nur aus dieser, automatisch durchgelassen. Im Auslieferungszustand ist die Firewall aktiv. Sie blockt den eingehenden Datenverkehr (incoming traffic) und gestattet lediglich ausgehenden Datenverkehr (outgoing traffic). Das Gerät unterstützt je maximal 32 Regeln für lokalen und externen Zugriff.

Firewall

Network Security >> Firewall
Incoming Traffic
Protocol Protokollauswahl: TCP, UDP, ICMP, all
From IP / To IP 0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich

anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise (siehe „CIDR (Classless Inter-Domain Routing)“ auf Seite 65)

From Port / To Port (Wird nur bei den Protokollen TCP und UDP ausgewertet)
  • any: jeder beliebige Port
  • startport-endport: ein Port-Bereich (z.B. 110-120)
Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d.h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

New / Delete Neue Regel aufstellen / bestehende Regel löschen

Mit den Pfeilen können Regeln nach oben oder unten verschoben werden

Outgoing Traffic Verhält sich ähnlich zum „Incoming Traffic“, jedoch beziehen sich diese Regeln auf den ausgehenden Datenverkehr.

Ist keine Regel vorhanden, so sind alle ausgehenden Verbindungen verboten (mit Ausnahme von VPN-Verbindungen)

Wenn mehrere Firewall-Regeln gesetzt sind, werden diese in der Reihenfolge der Einträge von oben nach unten abgefragt, bis eine passende Regel gefunden wird. Diese wird dann angewendet. Wenn in der Regelliste weitere Regeln vorhanden sein sollten, die auch passen würden, werden diese ignoriert.

IP and port forwarding

Die Tabelle enthält die festgelegten Regeln für Port- und IP-Weiterleitungen. Das Gerät hat genau eine IP-Adresse, über die von außen zugegriffen werden kann. Das Gerät kann bei eingehenden Datenpaketen die in ihnen angegebenen Absender-IP-Adressen auf interne Adressen umschreiben. Diese Technik wird als NAT (Network Address Translation) bezeichnet. Über die Port-Nummer können die Datenpakete auf Ports interner IP-Adressen umgeleitet werden. Das Gerät unterstützt maximal 64 Regeln für die Port-Weiterleitung.

IP and Forwarding

Network Security >> Port Forwarding
Protocol Auswahl: TCP / UDP / ICMP
From IP 0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich

anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise

In Port Wird nur bei den Protokollen TCP und UDP ausgewertet

Port Nr.

any: jeder beliebige Port

startport-endport: ein Port-Bereich (z.B. 100...150)

To IP IP-Adresse aus dem lokalen Netzwerk, ankommenden Pakete

werden an diese Adresse weitergeleitet

To Port siehe "In Port"
Masq Für jede einzelne Regel können Sie festlegen, ob IP-Masquerading

angewendet werden soll

Yes: : IP-Masquerading aktiviert, ankommende Pakete aus dem Internet erhalten die IP-Adresse des Routers. Antwort ins Internet ist möglich, auch ohne Default-Gateway

No: Antwort ins Internet nur mit Default-Gateway (Defaulteinstellung)

Log Für jede einzelne Regel können Sie festlegen, ob bei Greifen

der Regel das Ereignis protokolliert werden soll

Yes: Ereignis wird protokolliert

No: Ereignis wird nicht protokolliert (Defaulteinstellung)

Exposed host (Server einrichten)

Exposed Host

Network Security >> Exposed host
local exposed host IP-Adresse des Exposed Host (Server)
Allow external access from IP-Adressen für eingehende Datenverbindungen

0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise

Masquerade traffic to exposed host Legen Sie fest, ob IP-Masquerading angewendet werden soll

Enabled: IP-Masquerading aktiviert, ankommende Pakete aus dem Internet erhalten die IP-Adresse des Routers. Antwort ins Internet ist möglich, auch ohne Default-Gateway

Disabled: Antwort ins Internet nur mit Default-Gateway (Defaulteinstellung)

Log traffic to exposed host Legen Sie fest, ob IP-Verbindungen protokolliert werden

Enabled: IP-Verbindungen werden protokolliert

Disabled: IP-Verbindungen werden nicht protokolliert (Defaulteinstellung)

Masquerading

Sie können für bestimmte Netze festlegen, ob IP-Masquerading angewendet werden soll. Wenn IP-Masquerading aktiviert ist, erhalten alle ankommenden Pakete aus dem Internet die IP-Adresse des Routers. Die Antwort in die konfigurierten Netze ist auch ohne Default- Gateway möglich. Das Gerät unterstützt maximal 16 Regeln für IP-Masquerading.

From IP 0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen. Um einen Adressbereich anzugeben, benutzen Sie die CIDR-Schreibweise (siehe „CIDR (Classless Inter-Domain Routing)“)

Masquerading

VPN

Im Menü VPN können Sie einerseits Einstellungen zur Internet Protocol Security (IPsec) andererseits zum virtuellen privaten Netzwerk (OpenVPN) vornehmen.

Für eine VPN-Verbindung müssen die IP-Adressen der VPN-Gegenstellen bekannt und adressierbar sein.

IPsec

Die VPN-Gegenstelle muss IPsec mit folgender Konfiguration unterstützen:

  • Authentifizierung über X.509-Zertifikate oder Preshared Secret Key (PSK)
  • ESP
  • Diffie-Hellman Gruppe 2 oder 5
  • 3DES oder AES encryption
  • MD5 oder SHA-1 Hash Algorithmen
  • Tunnel-Modus
  • Quick Mode
  • Main Mode
  • SA Lifetime (1 Sekunde bis 24 Stunden)

Connections

IPsec Connections

VPN >> IPsec >> Connections
Monitor DynDNS VPN-Gegenstelle hat keine feste IP und als Remote Host wird ein DynDNS-Name genutzt, so kann diese Funktion aktiviert werden, um die Verbindung zu überprüfen
Check Interval Prüfintervall in Sekunden
IKE Logging Level
Enable VPN-Verbindung aktivieren (=Yes) oder deaktivieren (=No)
Name Name der VPN-Verbindung festlegen
Settings Einstellungen für IPsec
IKE Einstellungen für das Internet-Key-Exchange-Protokoll
Firewall Einstellungen für IPsec Firewall

Connections Settings

IPsec Connection Settings

VPN >> IPsec >> Connections >> Settings >> Edit
Name Name der VPN-Verbindung
VPN Aktivieren (=Enabled) oder Deaktivieren (=Disabled) der VPN-Verbindung
Adress Family Auto: Automatische Verbindung mit IPv4 oder IPv6 IP-Adresse

IPv4: Verbindung mit IPv4-Adresse

IPv6: Verbindung mit IPv6-Adresse

Authentication X.509 Remote Certificate - VPN-Teilnehmer haben einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel (X.509-Zertifikat)

Preshared Secret Key - VPN-Teilnehmer besitzen einen privaten Schlüssel (ein gemeinsames Passwort)

Remote Certificate VPN-Gegenstellen Authentifizierung erfolgt über ein Zertifikat , (Gegenstellenzertifikat, .pem .cer .crt) das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
Local Certificate Router Authentifizierung bei der VPN-Gegenstelle erfolgt über ein Zertifikat (Maschinenzertifikat, PKCS#12), das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
Remote ID Leer: Kein Eintrag in der Zeile bedeutet, dass die Angaben aus dem Zertifikat gewählt werden

Subject: Eine IP-Adresse, E-Mail-Adresse oder ein Hostname (mit vorangestelltem @-Zeichen) bedeutet, dass diese Einträge auch im Zertifikat vorhanden sein sollten, damit sich der Router authentifizieren kann

Local ID Siehe Remote ID
Virtual Remote Address
Address Remote Network IP-Adresse/Subnetzmaske des Netzwerkes, zu dem eine VPN-Verbindung aufgebaut wird
Address Local Network IP-Adresse/Subnetzmaske des Netzwerkes, von dem eine VPN-Verbindung aufgebaut wird
Connection NAT Local 1:1 NAT: IP-Adresse vom lokalen Netzwerk, unter der das Netzwerk per 1:1 NAT aus dem Remote-Netz erreicht werden kann/soll
Remote Connection Accept: VPN-Verbindung wird von einer Gegenstelle aufgebaut und vom Router akzeptiert

Initiate: VPN-Verbindung geht vom Router aus

Initiate on SMS: VPN-Verbindung wird durch eine SMS gestartet

Initiate on Call: VPN-Verbindung wird durch einen Anruf gestartet

Initiate on XML: VPN-Verbindung wird über eine XML-Datei gestartet

Initiate on Input 1: Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang 1

Initiate on Input 2: Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang 2

Autoreset Kann bei "Initiate on SMS" und muss bei "Initiate on Call" festgelegt werden. Es wird ein Zeitraum festgelegt, nach wieviel Minuten die VPN-Verbindung per Autoreset gestoppt wird

Connection IKE

IPsec IKE

VPN >> IPsec >> Connections >> IKE >> Edit
Name Name der VPN-Verbindung
IKE Protocol IKEv1 only: nur IKEv1

IKEv2 only nur IKEv2

Initiate IKEv2: Initiate

Phase 1 ISAKMP SA Schlüsselaustausch
ISAKMP SA Encryption Verschlüsselungsalgorithmus-Auswahl
ISAKMP SA Hash Hash-Algorithmus-Auswahl
ISAKMP SA Lifetime Lebensdauer des ISAKMP SA Schlüssels. Standardeinstellung 3600 Sekunden (1 Stunde) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
Phase 2 IPsec SA Datenaustausch
Ipsec SA Encryption siehe ISAKMP SA Encryption
Ipsec SA Hash siehe ISAKMP SA Hash
Ipsec Lifetime Lebensdauer des Ipsec SA Schlüssels. Standardeinstellung 28800 Sekunden (8 Stunden) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
Perfect Forward Secrecy (PFS) Aktivieren (=Yes) oder Deaktivieren (=No) der PFS Funktion
DH/PFS Group Im Ipsec werden beim Datenaustausch in bestimmten Intervallen die Schlüssel erneuert. Mit PFS werden hierbei mit der Gegenstelle im Schlüsselaustauschverfahren neue Zufallszahlen ausgehandelt

Auswahl des Verfahrens

Rekey
Dead Peer Detection Unterstützt die Gegenstelle ein solches Protokoll, so kann überprüft werden, ob die Verbindung "tot" ist oder nicht. Die Verbindung wird versucht neu aufzubauen

No: Keine Dead Peer Detection

Yes: Bei VPN Initiate wird versucht, neuzustarten "Restart. Bei VPN Accept wird die Verbindung geschlossen "Clear"

DPD Delay (sec.) Zeitintervall in Sekunden, in dem die Peer-Verbindung überprüft wird
DPD Timeout (sec.) Zeitspanne nach der die Verbindung zur Gegenstelle für nicht aktiv erklärt werden soll

Defaultwert: 120 Sekunden

Maximum: 86400 Sekunden (24 Stunden)

Certificates

Mit einem Zertifikat, das in den Router geladen werden kann, authentifiziert sich der Router bei der Gegenstelle.

IPsec Certificates

VPN >> IPsec >> Certificates
Load Remote Certificate Hochladen von Zertifikaten, mit denen eine Authentifizierung für den Router bei der VPN-Gegenstelle erfolgen kann
Load Own PKCS#12 Certificate Hochladen eines Zertifikats (Providervorgabe)
Password Passwort für das PKCS#12 Zertifikat / das Passwort wird beim Export vergeben
Remote Certificates Tabellarische Übersicht aller "Remote Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikat gelöscht
Own Certificates Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikate gelöscht

Firewall

OpenVPN

OpenVPN ist ein Programm zum Aufbau eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) über eine verschlüsselte Verbindung.

OpenVPN Connections

Connections

OpenVPN-Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte Verbindung. Es können bis zu 5 gleichzeitige OpenVPN Tunnel eingerichtet werden.

OpenVPN Tunnel

VPN >> OpenVPN >> Connections
Name Name der OpenVPN-Verbindung
VPN OpenVPN Tunnel aktiv (=Enable) oder inaktiv (=Disable)
Event Initiate: Tunnel dauernd gestartet

Initiate on SMS: Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels SMS

Initiate on Call: Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Anruf

Initiate on XML: Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels XML Script

Initiate on Input 1: Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Input 1

Initiate on Input 2: Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittels Input 2

Remote Host IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
Remote Port Port der Gegenstelle (Standard: 1194)
Address Family auto: Automatisch IPv4 oder IPv6

IPv4: Ipv4

IPv6: IPv6

Protocol UDP- oder TCP-Protokoll für die OpenVPN-Verbindung festlegen!
LZO Compression Disabled: Keine Kompression

Adaptive: Adaptive Kompression

Yes: Kompression aktiviert

Allow Remote Float Option: Bei der Kommunikation mit dynamischen IP-Adressen akzeptiert die OpenVPN-Verbindung authentifizierte Pakte von jeder IP-Adresse
Redirect default gateway Das Default Gateway wird durch den Tunnel geleitet
Local Port Lokaler Port
Authentication Authentifizierungsart der OpenVPN-Verbindung festlegen (X.509, PSK oder Username/Password)
Local Certifacate Zertifikat vom Router für die Authentifizierung bei der Gegenstelle
HMAC Authentication MD5, SHA1, SHA224, SHA256, SHA384, SHA512, None
TLS Authentication Key None
Check Remote Certificate Type Option: Zertifikate der OpenVPN-Verbindung überprüfen
Address Local Network IP-Adresse/Subnetzmaske des lokalen Netzwerks
Connection NAT None: Keine Weiterleitung

Local 1:1 NAT: „Eins-zu-Eins“ Weiterleitung an ein lokales Netzwerk (NAT to local Network)

Local Masquerading: Die durch den Tunnel ausgehenden Pakete werden auf die Quelladresse des Routers umgeschrieben, um Geräten am Router den Zugriff auf die Gegenseite des Tunnels zu ermöglichen

Remote Masquerading: Die durch den Tunnel eingehenden Pakete werden auf die lokale Adresse des Routers umgeschrieben

Port Forwarding: Weiterleitung mit den Einstellungen wie unter Punkt „Port Forwarding“ beschrieben

Host Forwarding: Weiterleitung an die feste IP-Adresse eines angeschlossenen Endgerätes(Forward to local Host)

Encryption Verschlüsselungsalgorithmus der OpenVPN-Verbindung
Keep Alive Zeitintervall in Sekunden von Keep Alive-Anfragen an die Gegenstelle
Restart Zeitspanne in Sekunden nach der die Verbindung neu gestartet werden soll, falls keine Antwort auf die Keep Alive-Anfragen erfolgt

Bridge

Server

Im Regelfall wird der maxx RT2200 nicht als VPN-Server konfiguriert. Im Bedarfsfall bitte die Dokumentation vom maxx RT2100 vergleichen.

https://wiki.iotmaxx.com/index.php?title=Spezial:Meine_Sprache/maxx_RT2100

Port Forwarding OpenVPN

Port Forwarding

VPN >> OpenVPN >> Port Forwarding
Protocol Auswahl: TCP / UDP / ICMP
In Port Port Nr. eingehende Verbindung
To IP IP Adresse von Ziel
To Port Port Nr. Vom Ziel
Masq Masquerading ein-bzw. ausschalten
Comment Kommentarfeld

Certificates OpenVPN

OpenVPN Certificates

VPN >> OpenVPN >> Certificates
Load Own PKCS#12 Certificate Hochladen eines Zertifikats, das von Ihrem Provider stammt
Password Passwort für das PKCS#12 Zertifikat. Das Passwort wird beim Export vergeben
Own Certificates Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" werden die Zertifikate gelöscht

Static Keys OpenVPN

Beschreibung

VPN >> OpenVPN >> Static Keys
Generate static Key Einen statischen Schlüssel generieren und speichern
Load static Key Statischen Schlüssel in den Router laden (den gleichen statischen Schlüssel muss auch die Gegenstelle besitzen)
Static Keys Tabellarische Übersicht aller geladenen statischen Schlüssel

I/O

Der RT2200 Router verfügt über zwei digitale Ein- und Ausgänge, die in dem „I/O“-Menü von Ihnen konfiguriert werden können.

Inputs

Inputs

I/O >> Inputs
High Option: Bei einem High-Pegel kann eine Nachricht per SMS oder E-Mail verschickt werden
Low Option: Bei einem Low-Pegel kann eine Nachricht per SMS oder E-Mail verschickt werden
Stellt man nun eine der oben dargestellten Optionen ein, so muss man diese mit "apply" bestätigen. Erst dann können die Einstellungen für die Benachrichtigung editiert werden

SMS: Eine oder mehrere Rufnummern werden aus dem eingespeicherten Telefonbuch selektiert, und Sie können einen individuellen Nachrichtentext festlegen

E-Mail: Sie können einen Empfänger, einen Kopie-Empfänger, einen Betreff und einen Nachrichtentext festlegen

Schalteingänge anschließen

  • Schließen Sie die Schalteingänge mittels des Klemmsteckers wie oben unter "Pinbelgung" beschrieben an.
  • An die Schalteingänge (IN1 und IN2) können Sie 10 ... 30 V DC anschließen
  • Das 0-V-Potential der Schalteingänge müssen Sie an "HGND" der Klemme anschließen

Outputs

Outputs

I/O >> Outputs
Optionen Manual: An-/ Ausschalten erfolgt manuell über WBM

Remote Controlled: An- / Ausschalten per SMS oder Socket Server. Zusätzlich kann die Funktion Autoreset genutzt werden, bei der eine Zeitspanne in Minuten festgesetzt wird

Radio Network: Ausgang wird geschaltet, falls der Router sich in ein Mobilfunknetz einklinkt

Paket Service: Ausgang wird geschaltet, falls der Router eine Paket-Verbindung aufbaut und eine IP-Adresse vom Provider zugewiesen bekommen hat

VPN Service: Ausgang wird geschaltet, falls eine VPN-Verbindung besteht

Incoming Call: Ausgang wird geschaltet, falls der Router angerufen wird und die Rufnummer im Telefonbuch steht

Connection Lost: Der Ausgang wird geschaltet, falls eine Verbindung abbricht

Autoset Zeitraum in Minuten festlegen, nachdem der Ausgang zurückgesetzt wird

Die kurzschlussfesten Schaltausgänge (O1 ... O2) sind für maximal 150 mA bei 10 ... 30 V DC ausgelegt.

Das 0-V-Potential der Schaltausgänge müssen Sie an die "0 V" Klemme des Spg-Anschlusses anschließen.

Phonebook

Phonebook

I/O >> Phonebook
#1 … #20 Rufnummern für I/O Input und I/O Output

Authentication

User (Passwörter)

User Setup

Authentication >> User
admin Uneingeschränkter Zugriff (Schreiben und Lesen)

Neues Passwort festlegen

user Eingeschränkter Zugriff (nur Lesen / nicht alle Bereiche)

Neues Passwort festlegen

Das Passwort darf max. 20 Zeichen lang sein.

Folgende Zeichen sind erlaubt:

Alphanumerische Zeichen, Punkt, Komma, Minus, Plus, Schrägstrich (/), Doppelpunkt, Semikolon, Hashtag (#), At (@)

Trusted CA certificates

Trusted CA

Authentication >> Trusted CA Certificates
Load CA certificate Upload des CA Zertifikates
CA certificates Anzeige des geladenen CA Certifikates

System

Im Systemmenü können allgemeine Einstellungen für den RT2200 Routert getroffen werden.

System Configuration

System Configuration

System >> System Configuration
Remote UDP Logging Disabled: deaktiviert

Enabled: aktivert

Server IP Address IP-Adresse Remote UDP Logging
Server port (default 514) Port IP-Adresse Remote UDP Logging
Non Volatile Log Disabled: Kein Logging

USB-Stick: Loging auf angeschlossenen USB-Stick

SD Card: Logging auf interne SD-Karte

Load Configuration Disabled: Keine Konfiguration laden

USB-Stick: Konfiguration vom USB-Stick laden

SD Card: Konfiguration von SD-Karte laden

Reset Button Factory Reset: Nach 5 Sekunden gedrücktem Reset Button wird die Werkseinstellung geladen

Web access reset: Nach 5 Sekunden gedrücktem Reset Button, ist der Webservice des Routers über die Default IP-Adresse (192.168.0.1) wieder erreichbar. Der angeschlossene PC muss auf eine Feste IP-Adresse (z.B. 192.168.0.10) konfigurtiert sein

Disable IPsec No: IPsec aktiv

Yes: IPsec deaktiviert

Ethernet Ports Disable
Ethernet LAN2 Ethernetanschluss 2 deaktivieren
Ethernet LAN3 Ethernetanschluss 3 deaktivieren
Ethernet LAN4 Ethernetanschluss 4 deaktivieren
Ethernet LAN5 Ethernetanschluss 5 deaktivieren

Log-File

Log File

System >> Log-File
Clear Einträge im internen Log-File werden gelöscht
Save Log-File wird gespeichert

SMTP Configuration

SMTP Cobfiguration

System >> SMTP Configuration
SMTP Server IP-Adresse / Hostname des SMTP Servers
SMTP Port (default 25) Port des SMTP Servers
Transport Layer Security Verschlüsselung: Keine, STARTTLS, SSL/TLS
Authentication No authentication: Keine Authentifizierung

Plain Password: Authentifizierung Benutzername und Passwort (unverschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)

Encrypted Password: Authentifizierung mit Benutzername und Passwort (verschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)

Username Benutzername
Password Passwort
From Absender der Mail

Configuration Up-/Download

Configuration up down

System >> Configuration Up-/Download
Download Aktuelle Konfigurationen herunterladen
Upload Gesicherte oder veränderte Konfigurationen hochladen und mit "apply" bestätigen
Reset to Factory Defaults Konfigurationen und IP-Einstellungen auf Werkeinstellung zurücksetzen. Hochgeladene Zertifikate bleiben erhalten

Konfiguration über SSH und XML-Datei

Die Übertragung einer XML-Datei zur Konfiguration des Routers kann zusätzlich mittels des SSH Protokolls über die lokale Ethernet-Schnittstelle oder im Remote Betrieb erfolgen.

SSH bzw. Secure Shell bezeichnet sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch entsprechende Programme, mit deren Hilfe man eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Gerät herstellen kann. Verwenden Sie unter Linux die Konsoleneingabe. Unter Windows empfehlen wir Ihnen die Verwendung der unter putty.org downloadbaren Programme plink.exe und pscp.exe.

Die Beispiele unten basieren auf den Default-Einstellungen des Routers: Benutzername: admin Passwort: admin Router IP-Adresse: 192.168.0.1

Download der Konfiguration per SSH

Sie können die Konfiguration des Routers als XML-Datei oder als TGZ-Datei herunterladen.

Unter Linux: ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg"' > config.xml

oder

ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg tgz"' > config.tgz

Unter Windows mit PLINK.EXE

plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg\"" > config.xml

oder

plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg tgz\"" > config.tgz

Upload der Konfiguration per SSH

Unter Linux

Ohne Router-Reboot:

cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg"'

Mit anschließendem Router-Reboot:

cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'

Das Passwort wird hier von SSH interaktiv erfragt. Ein automatischer Batch Betrieb ist damit nicht möglich. Allerdings ist es mit dem Programm "sshpass" möglich eine Script-Datei samt Passwort ausführen zu lassen

Die Script-Datei z.B. cfgupl.sh muss folgendes enthalten:

   !/bin/bash cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'

Der Linux-Befehl lautet dann: sshpass -padmin ./cfgupl.sh

Unter Windows mit PSCP.EXE und PLINK.EXE

Ohne Router-Reboot:

pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml\""

Mit anschließendem Router-Reboot:

pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml; /sbin/reboot\""

RTC

RTC

System >> RTC
New Time Manuelle Zeitkonfiguration, falls kein NTP-Server vorhanden ist
Timezone Zeitzonenauswahl
Daylight saving time Disabled: Sommerzeitberücksichtigung deaktiviert

Enabled: Sommerzeitberücksichtigung aktiviert

NTP Synchronisation Disabled: NTP Synchronisation deaktiviert

Enabled: NTP Synchronisation aktiviert

Datum und Uhrzeit können mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Bei Erstverwendung dieser Funktion kann die erste Synchronisation bis zu 15 Minuten dauern

NTP Server Im LAN-Netzwerk kann der Router als NTP-Server eingestellt werden. Es wird hierzu eine Adresse von einem NTP-Server benötigt. Die NTP Synchronisation muss auf Enable gestellt werden
Time Server Disabled: Zeitserverfunktion für das lokale Netzwerk deaktiviert

Enabled: Zeitserverfunktion für das lokale Netzwerk aktiviert

Reboot

Reboot

System >> Reboot
Reboot NOW! Sofortigen Neustart des Routers erzwingen
Daily reboot Den Router an bestimmten Wochentagen zum bestimmten Zeitpunkt neustarten. Mit Klicken auf die Kontrollkästchen legen Sie die Wochentage für den Neustart fest
Time Uhrzeit des Neustarts (Stunde:Minute)
Event Router kann mit digitalem Eingang neugestartet werden. Signal sollte nach einem Neustart wieder "Low" sein

Firmware Update

Firmware Update

System >> Firmware Update
Device Firmware Update Diese Updates sorgen für Funktionserweiterungen und Produktaktualisierungen
Package Update Diese Updates sorgen für eine Aktualisiereung einzelner Pakete

Technischer Anhang

Abfrage und Steuerung über XML Dateien

Format der XML Dateien

Jede Datei beginnt mit dem Header: <?xml version="1.0"?>

oder

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>


Gefolgt von dem Basis-Eintrag. Folgende Basis-Einträge stehen zur Auswahl:

<io> </io> # E/A-System

<info> </info> # Allgemeine Informationen abfragen

<cmgr ...> </cmgr> # SMS versenden (nur Mobilfunkgeräte)

<email ...> </email> # eMail versenden

Alle Daten werden in UTF-8 kodiert. Folgende Zeichen müssen als Sequenzen übertragen werden: & &

< <

> >

" "

' '

Beispiele zu den XML Basis-Einträgen

1) E/A System

<?xml version="1.0"?> <io> <output no="1"/> # Zustand von Ausgang 1 abfragen

<output no="2" value="on"/> # Ausgang 2 einschalten

<input no="1"/> # Zustand von Eingang 1 abfragen

</io>

Hinweis: Als "value" kann sowohl on/off als auch 0/1 angegeben werden. Zurückgegeben wird immer on oder off. Zurückgeliefert wird etwa folgendes: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

<result>

<io>

<output no="1" value="off"/> # Zustand von Ausgang 1; hier eingeschaltet

<output no="2" value="on"/> # Zustand von Ausgang 2; wurde eingeschaltet

<input no="1" value="off"/> # Zustand von Eingang 1; hier ausgeschaltet

</io>

</result>

Zu beachten ist, das Ausgänge, welche ferngesteuert werden sollen, als"Remote Controlled" konfiguriert sein müssen

2) Allgemeine Informationen abfragen

<?xml version="1.0"?>

<info>

<device /> # Gerätedaten abfragen

<radio /> # Daten zur Funkverbindung abfragen (nur Mobilfunkgeräte)

</info>

Zurückgeliefert wird etwa folgendes:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

<result>

<info>

<device>

<serialno>13120004</serialno>

<hardware>A</hardware>

<firmware>1.00.4-beta</firmware>

<wbm>1.34.8</wbm>

<imei>359628040604790</imei>

</device>

<radio>

<provider>Vodafone.de</provider>

<rssi>15</rssi>

<creg>1</creg>

<lac>0579</lac>

<ci>26330CD</ci>

<packet>0</packet>

</radio>

</info>

</result>

3) SMS versenden

<?xml version="1.0"?

<cmgs destaddr="0123456789">Dies ist der SMS-Text</cmgs>

Zurückgeliefert wird etwa folgendes:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

<result>

<cmgs length="98">SMS accepted</cmgs>

</result>

4) eMail versenden

<?xml version="1.0"?>

<email to="x.yz@diesunddas.de" cc="info@andere.de">

<subject>Test Mail</subject>

<body>

Dies ist ein mehrzeiliger eMail-Text. mfg. ihr Router

</body>

</email>

Zurückgeliefert wird etwa folgendes:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

<result>

<email>done</email>

</result>

oder im Fehlerfall:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

<result>

<email error="3">transmisson failed</email>

</result>

Hinweis zur Darstellung: die Einrückungen und Zeilenumbrüche dienen nur der Verständlichkeit und müssen so nicht gesendet werden, noch werden sie so gesendet. Alle empfangenen Daten sollten mit einem XML-Parser wie z.B. Expat interpretiert werden

Daten senden und empfangen

Der Kommunikationsablauf ist folgender:

  • Verbindung zum Socket-Server aufbauen
  • Daten senden
  • Zurückgegebene Daten mit XML-Parser interpretieren
  • Verbindung schließen

CIDR (Classless Inter-Domain Routing)

IP-Netzmasken und CIDR sind Notationen, die mehrere IP-Adressen zu einem Adressraum zusammenfassen. Dabei wird ein Bereich von aufeinanderfolgenden Adressen als ein Netzwerk behandelt. Um dem Router einen Bereich von IP-Adressen anzugeben, müssen Sie ggf. den Adressraum in der CIDR-Schreibweise angeben. Dies kann z. B. bei der Konfiguration der Firewall erforderlich sein. Die folgende Tabelle zeigt links die IP-Netzmaske, ganz rechts die entsprechende CIDR-Schreibweise.


IP-Netzmaske binär CIDR

((ABB))

Lizenzen

Firmware mit Open Source GPL/LGPL

Die Firmware des IoTmaxx Routers enthält open Source Software unter GPL/LGPL Bedingungen. Gemäß des Abschnitts 3b von GPL und des Abschnitts 6b von LGPL bieten comtime GmbH Ihnen den Quellcode an. Sie können den Quellcode bei uns anfordern, dazu senden Sie eine E-Mail an support@iotmaxx.de mit dem Betreff: 'Open Source Iotmaxx Router'.


Die Lizenzbedingungen der open Source Software erhalten Sie mit dem Quellcode.

Firmware mit OpenBSD

Die Firmware des IoTmaxx Routers enthält Teile aus der OpenBSD-Software. Die Verwendung von OpenBSD-Software verpflichtet zum Abdruck des folgenden Copyright-Vermerkes:

Copyright (c) 1982, 1986, 1990, 1991, 1993

  • The Regents of the University of California. All rights reserved.
  • Redistribution and use in source and binary forms, with or without
  • modification, are permitted provided that the following conditions
  • are met: * 1. Redistributions of source code must retain the above copyright
  • notice, this list of conditions and the following disclaimer.
  • 2. Redistributions in binary form must reproduce the above copyright
  • notice, this list of conditions and the following disclaimer in the
  • documentation and/or other materials provided with the distribution.
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  • CONSEQUENTIAL
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  • OR SERVICES; LOSS OF USE, DATA, OR PROFITS; OR BUSINESS INTERRUPTION)
  • HOWEVER CAUSED AND ON ANY THEORY OF LIABILITY,
  • WHETHER IN CONTRACT, STRICT
  • LIABILITY, OR TORT (INCLUDING NEGLIGENCE OR OTHERWISE) ARISING IN ANY WAY
  • OUT OF THE USE OF THIS SOFTWARE, EVEN IF ADVISED OF THE POSSIBILITY OF
  • SUCH DAMAGE