Maxx RT2100: Unterschied zwischen den Versionen

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Ebehrens (Diskussion | Beiträge)
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| Reset to Factory Defaults || Konfigurationen und IP-Einstellungen auf Werkeinstellung zurücksetzen. Hochgeladene Zertifikate bleiben erhalten
| Reset to Factory Defaults || Konfigurationen und IP-Einstellungen auf Werkeinstellung zurücksetzen. Hochgeladene Zertifikate bleiben erhalten
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'''Konfiguration über SSH und XML-Datei'''
Die Übertragung einer XML-Datei zur Konfiguration des Routers kann zusätzlich mittels des SSH Protokolls über die lokale Ethernet-Schnittstelle oder im Remote Betrieb erfolgen.
SSH bzw. Secure Shell bezeichnet sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch entsprechende Programme, mit deren Hilfe
man eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Gerät herstellen kann.
Verwenden Sie unter Linux die Konsoleneingabe. Unter Windows empfehlen wir Ihnen die Verwendung der unter
putty.org downloadbaren Programme plink.exe und pscp.exe.
Die Beispiele unten basieren auf den Default-Einstellungen des Routers:
Benutzername: admin
Passwort: admin
Router IP-Adresse: 192.168.0.1
'''Download der Konfiguration per SSH'''
Sie können die Konfiguration des Routers als XML-Datei oder als TGZ-Datei herunterladen.
'''Unter Linux:''' ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg"' > config.xml
oder
ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg tgz"' > config.tgz
'''Unter Windows mit PLINK.EXE'''
plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg\"" > config.xml
oder
plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg tgz\"" > config.tgz
'''Upload der Konfiguration per SSH'''
'''Unter Linux'''
Ohne Router-Reboot:
cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg"'
Mit anschließendem Router-Reboot:
cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'
Das Passwort wird hier von SSH interaktiv erfragt. Ein automatischer Batch Betrieb ist damit nicht möglich.
Allerdings ist es mit dem Programm "sshpass" möglich eine Script-Datei samt Passwort ausführen zu lassen
Die Script-Datei z.B. cfgupl.sh muss folgendes enthalten:
#!/bin/bash cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'
Der Linux-Befehl lautet dann: sshpass -padmin ./cfgupl.sh
'''Unter Windows mit PSCP.EXE und PLINK.EXE'''
Ohne Router-Reboot:
pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml
plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml\""
Mit anschließendem Router-Reboot:
pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml
plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml; /sbin/reboot\""


==RTC==
==RTC==


==Reboot==
==Reboot==

Version vom 28. Januar 2021, 16:30 Uhr

Technische Daten

Test

Versorgung

Versorgungsspannung 10V DC ... 55V DC über steckbare Schraubklemme
Nennstromaufnahme < 250mA bei 24V, < 620mA bei 10V
Standby-Stromaufnahme < 90mA bei 24V
LED-Anzeige Power (LED grün), Dauerlicht: Betrieb

Schnittstellen

Router
Protokolle/Dienste DHCP-Server, HTTP-Server, FTP, NAT, Firewall, SMS, OpenVPN, IPSec, DynDNS, NTP
VPN Sichere Datenverschlüsselung mit IPSec und Open VPN (inkl. X.509 Unterstützung)
Ethernet-Schnittstelle
Ports 5xRJ45-Buchse, geschirmt (4xLAN, 1xWAN)
Übertragungsrate 10/100 MBit/s
Unterstützte Protokolle TCP/IP, UDP/IP, FTP, HTTP
Hilfsprotokolle ARP, DHCP, PING( ICMP), SNMP V1,2,3, SMTP
LED-Anzeige / Steuer-signalindikator ACT (LED gelb), Ethernet-Datenübertragung LINK (LED grün), Ethernet-Link hergestellt
Serielle Schnittstelle optional
I/O´s 4 Eingänge, 4 Ausgänge

Physikalische Merkmale

Größe (HxBxT) 101x116 x22,5 mm
Umgebungstemperatur Betrieb -25...+75°C, Lagerung -40 …+85°C
Luftfeuchtigkeit 0...95% (nicht kondensierend)
Schutzart IP20

CE-Konformität gemäß R&TTE-Richtlinie 1999/5/EG

EMV EN 61000-6-2, EN55022 Class B
Sicherheit EN 60950

Hardware Installation

Anschlussbelegung

((ABB))

LED Anzeigen

((ABB))


LED Erklärung
Packet Data Aus=keine Verbindung

Blinken=Modem Verbindung

Ein=Paketdaten-Verbindung

VPN Aus=keine VPN-Verbindung

Ein=VPN-Verbindung aktiv

Power Aus=keine Stromversorgung

Ein=Stromversorgung aktik

Konfiguration WBM

Start der Konfiguration

Die Konfiguration des Router LAN erfolgt über eine Webbrowser basierende Funktion. Hierfür müssen zunächst folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Der PC, der zur Konfiguration des Routers verwendet wird, verfügt über eine LAN-Schnittstelle
  • Auf dem PC ist ein Webbrowser installiert (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer)
  • Der Router ist mit einer Spannungsquelle verbunden

Start der Konfiguration

1. Ethernet-Verbindung zwischen Computer und Router herstellen

2. IP-Adresse der LAN-Schnittstelle auf das Netz des Routers abstimmen

3. Webbrowser öffnen

4. Die IP-Adresse des Routers (Default: 192.168.0.1) in das Adressfeld des Browsers eingeben und mit Eingabe bestätigen. Anschließend wird eine Benutzername/Passwort-Abfrage erfolgen

((ABB))

Im Auslieferungszustand lautet der Benutzername „admin“ und das Passwort „admin“ (das Ändern des Passwortes wird im späteren Verlauf beschrieben).

  • User: Lesezugriff auf „Status und Device Information“
  • Admin: Lese- und Schreibzugriff auf alle Bereiche

Default Passwörter:

  • User: public
  • Admin: admin

Nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich das Hauptmenü zur Konfiguration des Router LAN

((ABB))

Device Information

In dem Bereich „Device Information“ können Sie genauere Informationen zur eingebauten Hardware, sowie der installierten Software einsehen.

Hardware

((ABB))

Software

((ABB))

Status

Network Connections

((ABB))

Wide Area Network
Link TCP/IP connected: TCP/IP Verbindung aufgebaut

VPN connected: VPN Verbindung aufgebaut

not connected: Es besteht keine aktive Verbindung

IP Address zugewiesene IP-Adresse (Providervorgabe)
Netmask zugewiesene Netzmaske (Providervorgabe)
DNS Server DNS-Server IP-Adresse
Sec. DNS Server alternative DNS-Server IP-Adresse
RX Bytes Anzahl der empfangenen Daten seit dem letzten Login in Bytes
TX Bytes Anzahl der gesendeten Daten seit dem letzten Login in Bytes
Local Network
Link connected: Lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut

not connected: keine lokale Ethernet-Verbindung aufgebaut

IP Address Ethernet IP-Adresse
Netmask Ethernet Netzmaske

I/O Status

((ABB))

Routing Table

((ABB))

DHCP Leases

((ABB))

Status>>DHCP Leases
Tabellarische Übersicht aller vom CT-Router LAN vergebenen DHCP-Daten
Host Name Hostname des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
Client MAC Address MAC-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes
Client IP Address IP-Adresse des im Netzwerk befindlichen Endgerätes

Local Network

Im Menü „Local Network“ können Sie die lokale Netzwerkeinstellung für den CT-Router vornehmen. Ihre Einstellungen werden gespeichert, sind aber noch nicht gültig. Zur Übernahme der Einstellungen starten Sie den Router neu.

IP Configuration

((ABB))

Local Network>>IP Configuration
Current Address
IP Address aktuelle IP-Adresse des Routers Per Reset-Taster können Sie die IP-Adresse auf die Standardadresse 192.168.0.1 zurücksetzen (siehe „System cnfiguration“ >> „Rest button“
Subnet Mask Subnetzmaske der aktuellen IP-Adresse
Type of the IP address assignment Static: Statische IP-Adresse (Standardeinstellung) Die IP-Adresse wird permanent zugewiesen (feste IP)

DHCP: Dynamische IP-Adresse, wird beim Start des Routers von einem DHCP-Server bezogen

Alias Addresses Mithilfe von Alias-Adressen können Sie dem Router bis zu 8 zusätzliche IP-Adressen zuweisen. Damit ist der Router aus verschiedenen Subnetzen erreichbar. Klicken Sie auf „New“ und tragen Sie die gewünschte IP-Adresse und Subnetzmaske ein
IP Address alternative IP-Adresse des Routers
Subnet Mask alternative Subnetzmaske des Routers

DHCP Server

((ABB))


Local Network>>DHCP Server
DHCP Server Deaktiviert / Aktiviert
Domain Name Domain-Namen eintragen, der über DHCP verteilt wird
Lease Time (d,h,m,s) Zeitraum, in dem die Netzwerkkonfigurationen gültig sind
Dynamic IP address allocation Dynamische IP-Adressen-Zuweisung: Bei Aktivierung können Sie die entsprechenden Netzwerkparameter eintragen / Der DHCP-Server vergibt IP-Adressen aus dem angegeben IP-Bereich
Begin IP Range IP-Bereichsanfang
End IP Range IP-Bereichsende
Static IP address allocation IP-Adressen werden MAC-Adressen eindeutig zugeordnet
Client MAC Address MAC-Adresse des verbundenen Endgerätes
Client IP Address IP-Adresse des verbundenen Endgerätes

IP-Adressen dürfen nicht aus den dynamischen IP-Adressen Zuweisungen stammen

Eine IP-Adresse darf nicht mehrfach zugeordnet werden, da sonst einer IP-Adresse mehreren MAC-Adressen zugewiesen wird

Static Routes

((ABB))

Local Network>>Static Routes
Network Netzwerk in CIDR-Form
Gateway Gateway-Adresse des Netzwerkes
Max. 8 Netzwerke eintragbar

Wide Area Network

WAN Setup

((ABB))


Wide Area Networks>>WAN Setup
Connection Type Wählen die Verbindungsart im Menü „Connection Type“ aus und setzen sie Enable auf „Yes“

Klicken Sie anschließend auf „Apply“

Mögliche Verbindungsarten im Menü „Connection Type“

  • Statis Address
  • DHCP Client
  • PPOE

Static Address

Einstellung für den Betrieb in lokalen Netzwerken

So könne Sie dem Router beim Betrieb in einem vorhandenen Netzwerk eine feste IP-Adresse zuteilen.


((ABB))

Wide Area Networks>>WAN Setup>>Static Address
IP Address IP-Adresse des Routers an der WAN-Schnittstelle
Subnet Mask Subnetzmaske
Default Gateway IP-Adresse des Gateways in das Internet
DNS Server IP-Adresse des DNS Servers
Sec. DNS Server IP-Adresse eines zweiten DNS Servers

DHCP Client

((ABB))

Soll dem Router aus dem Netzwerk automatisch eine IP-Adresse zugewiesen werden setzen Sie den „Connection Type“ auf „DHCP Client“ und bestätigen mit „Apply“.

Wenn Sie die IP-Adressen des DNS-Servers manuell einstellen wollen setzen Sie unter „Manual DNS“ die Einstellung „Yes“ und geben die IP-Adressen ein und klicken abschließend auf „Apply“.

Wide Area Networks>>WAN Setup>>DHCP Client
DNS Server IP-Adresse des DNS Servers
Sec. DNS Server IP-Adresse eines zweiten DNS Servers

PPPoE

((ABB))

Wide Area Networks>>WAN Setup>>PPPoE
Username Username für den Zugang zum Netz
Password Password für den Zugang zum Netz
Servername Service-Name für den Zugang (DSL-) Netz
MTU (default 1492) Maximale Größe der unfragmentierten Datenpakets
Idle Timeout (0=Always On) Der Router trennt die Verbindung nach der eingestellten Zeit.

Der Timer startet wenn keine Daten übertragen mehr werden

Daily Reconnect Wiederholtes Einbuchen in das (DSL-)Netz zu einer definierten Uhrzeit
Manual DNS Yes: Manuelle Einstellung

No: Keine manuelle Einstellung

Static Routes

Per „Static Routes“ können Datenpakete aus dem lokalen Netzwerk für alternative Routen im WAN festgelegt werden.

((ABB))

Wireless Network>>Static Routes
Network Netzwerk in CIDR-Form
Gateway Gateway-Adresse des Netzwerkes
Max. 8 Netzwerke möglich

DynDNS

Die IP-Adresse des Routers im Internet wird dynamisch von dem Netzbetreiber zugewiesen. Über einen DynDNS-Anbieter kann der dynamischen IP-Adresse ein Name zugewiesen werden, über die der Router dann über das Internet erreicht werden kann. Auf dem Router muss entsprechend der DynDNS Client angelegt und aktiviert werden.

((ABB))


Wireless Network>>DynDNS
DynDNS Disable: Deaktivierung der DynDNS

Enable: Aktivierung der DynDNS

DynDNS Provider Auswahl des DynDNS-Anbieters
DynDNS Username Benutzername des DynDNS-Accounts
DynDNS Password Passwort des DynDNS-Accounts
DynDNS Hostname Hostname des Routers beim DynDNS-Service

Connection Check

Eine kontinuierliche Verbindungsüberwachung kann durch den „Connection Check" überprüfen, ob die Daten-Verbindung zum Internet besteht. Bei einem Verbindungsverlust kann für einen neuen Verbindungsaufbau eine Aktion konfiguriert werden.

((ABB))

Wireless Network>>Connection Check
Connection Check Disable: Deaktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung

Enable: Aktivierung der Verbindungsprüfung der Paketdaten-Verbindung

Host #1…#3 IP-Adresse oder Hostnamen als Referenzpunkt zur Verbindungsprüfung

Local: Aktivierung bei Adressen, die über einen VPN-Tunnel erreichbar sind

Check every Es wird alle x Minuten die Verbindung geprüft
Max. retry Maximale Anzahl der Verbindungsversuche
Activity Bei Verbindungsabbruch eine der folgenden Aktionen ausführen:

Reboot: Router Neustart

Reconnect: Verbindung wird versucht neu aufzubauen

Relogin: Mobilfunkinterface wird heruntergefahren und erneuter Versuch eines Verbindungsaufbaus mit Login

None: keine Aktion wird ausgeführt

Network Security

General Setup

((ABB))


Network Security>>General Setup
Firewall Disable: Deaktivierung der integrierten Stateful Packet Inspection Firewall

Enable: Aktivierung der integrierten Stateful Packet Inspection Firewall

Block outgoing Netbios Netbios-Anfragen gehen von Windows-Systemen im lokalen Netzwerk aus und verursachen einen erhöhten Datenverkehr

Disable: Netbios-Anfragen werden erlaubt

Enable: Netbios-Anfragen werden geblockt

Ping (ICMP) external Ping-Anfragen prüfen, ob ein Gerät im Netzwerk erreichbar ist. Dadurch erhöht sich der Datenverkehr.

Disable: Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden nicht beantwortet

Enable: Ping-Anfragen aus dem externen IP-Netz werden beantwortet

Web based Management external Disable: Externe WBM Konfiguration ist deaktiviert

Enable: Externe WBM Konfiguration ist aktiviert

NAT (Masquerade) external Disable: IP-Masquerading deaktiviert

Enable: IP-Masquerading aktiviert

Firewall

Die Firewall ist ein- und ausschaltbar. Die Firewall ist per default aktiv und blockiert den eingehenden Datenverkehr. Der ausgehende Datenverkehr ist aber möglich. Die Firewall-Regeln werden von oben nach unten angewendet.

((ABB))


Network Security>>Firewall
Incoming Traffic
Protocol Protokollauswahl: TCP, UDP, ICMP, all
From IP / To IP IP-Adressenbereich in CIDR-Form (0.0.0.0/0 bedeutet alle IP-Adressen)
From Port / To Port bei TCP und UDP haben Sie folgende Optionen:

direkte Port-Angabe z.B: From Port = 20, To Port = 30

Portbereiche z.B: From Port oder To Port = 80-89 (alle Ports von 80-89)

Portbereich "any" bezeichnet alle Ports

Action Accept: Datenpakete werden angenommen

Reject: Datenpakete werden abgelehnt. Benachrichtigung an den Absender, dass die Daten abgelehnt werden

Drop: Datenpakete werden "fallen gelassen" d. h. sie werden abgewiesen und der Absender erhält keine Benachrichtigung

Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokollier

New / Delete Neue Regel aufstellen / bestehende Regel löschen

Mit den Pfeilen können Regeln nach oben oder unten verschoben werden

Outgoing Traffic Verhält sich ähnlich zum „Incoming Traffic“, jedoch beziehen sich diese Regeln auf den ausgehenden Datenverkehr.

Ist keine Regel vorhanden, so sind alle ausgehenden Verbindungen verboten (mit Ausnahme von VPN-Verbindungen)

SNMP Firewall

NAT Table

Der Router hat nur eine IP-Adresse, über die von außen auf ihn zugegriffen werden kann. Über zusätzlich übermittelte Portnummern können Datenpakete auf Ports interner IP-Adressen umgeleitet werden

((ABB))


Network Security>>NAT Table
Protocol Protokollauswahl: TCP, UDP, ICMP, all
In Port bei TCP und UDP haben Sie folgende Optionen:

direkte Port-Angabe z.B: In Port = 20, Portbereiche z.B: In Port = 20-30

To Port To Port= ersten Port eintragen
Masq(IP-Masquerading) Die interne IP-Adresse wird ersetzt durch die IP-Adresse des Routers (ausgehend Daten Paketen) und umgekehrt bei eingehenden Daten Paketen.

Yes: IP-Masquerading aktiviert

No: IP-Masquerading deaktiviert

Log Yes: Aktivierung der Regel wird protokolliert

No: Aktivierung der Regel wird nicht protokolliert

New / Delete Neue Regel aufstellen / bestehende Regel löschen
Mit den Pfeilen können Regeln nach oben oder unten verschoben werden.

VPN

Im Menü VPN können Sie einerseits Einstellungen zur Internet Protocol Security (IPsec) andererseits zum virtuellen privaten Netzwerk (OpenVPN) vornehmen.

Für eine VPN-Verbindung müssen die IP-Adressen der VPN-Gegenstellen bekannt und adressierbar sein. Die VPN-Gegenstelle muss IPsec mit folgender Konfiguration unterstützen:

  • Authentifizierung über X.509-Zertifikate oder Preshared Secret Key (PSK)
  • ESP
  • Diffie-Hellman Gruppe 2 oder 5
  • 3DES oder AES encryption
  • MD5 oder SHA-1 Hash Algorithmen
  • Tunnel-Modus
  • Quick Mode
  • Main Mode
  • SA Lifetime (1 Sekunde bis 24 Stunden)

IPsec

Connections

((ABB))

VPN>>IPsec>>Connections
Monitor DynDNS VPN-Gegenstelle hat keine feste IP und als Remote Host wird ein DynDNS-Name genutzt, so kann diese Funktion aktiviert werden, um die Verbindung zu überprüfen
Check Interval Prüfintervall in Sekunden
Enable VPN-Verbindung aktivieren (=Yes) oder deaktivieren (=No)
Name Name der VPN-Verbindung festlegen
Settings Einstellungen für IPsec
IKE Einstellungen für das Internet-Key-Exchange-Protokoll

Connections Settings

((ABB))

VPN>>IPsec>>Connections>>Settings>>
Name Name der VPN-Verbindung
VPN Aktivieren (=Enable) oder Deaktivieren (=Disable) der VPN-Verbindung
Remote Host IP-Adresse / URL der Gegenstelle

Kann nur eingestellt werden, wenn unter Remote Connection "Initiate" ausgewählt wurde. Wurde unter Remote Connection "Accept" ausgewählt, so wird der Wert für Remote Host auf "%any" gesetzt, und es wird auf eine Verbindung gewartet.

Authentication X.509 Remote Certificate - VPN-Teilnehmer haben einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel (X.509-Zertifikat)

Preshared Secret Key - VPN-Teilnehmer besitzen einen privaten Schlüssel (ein gemeinsames Passwort)

Remote Certificate VPN-Gegenstellen Authentifizierung erfolgt über ein Zertifikat, das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
Local Certificate Router Authentifizierung bei der VPN-Gegenstelle erfolgt über ein Zertifikat, das in dem Menü "IPsec Certificates" hochgeladen werden muss
Remote ID Leer: Kein Eintrag in der Zeile bedeutet, dass die Angaben aus dem Zertifikat gewählt werden

Subject: Eine IP-Adresse, E-Mail-Adresse oder ein Hostname bedeutet, dass diese Einträge auch im Zertifikat vorhanden sein sollten, damit sich der Router authentifizieren kann

Local ID Siehe Remote ID
Address Remote Network IP-Adresse/Subnetzmaske des Netzwerkes, zu dem eine VPN-Verbindung aufgebaut wird
Address Local Network IP-Adresse/Subnetzmaske vom lokalen Netzwerk
Local 1:1 NAT IP-Adresse vom lokalen Netzwerk, unter der das Netzwerk per 1:1 NAT aus dem Remote-Netz erreicht werden kann/soll
Remote Connection Accept: VPN-Verbindung wird von einer Gegenstelle aufgebaut und vom Router akzeptiert

Initiate: VPN-Verbindung geht vom Router aus

Initiate on XML: Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittel XML Script

Initiate on Input: Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang

Connection IKE

((ABB))

VPN>>IPsec>>Connections>>IKE>>Edit
Name Name der VPN-Verbindung
Phase 1 ISAKMP SA Schlüsselaustausch
ISAKMP SA Encryption Verschlüsselungsalgorithmus-Auswahl
ISAKMP SA Hash Hash-Algorithmus-Auswahl
ISAKMP SA Lifetime Lebensdauer des ISAKMP SA Schlüssels. Standardeinstellung 3600 Sekunden (1 Stunde) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
Phase 2 IPsec SA Datenaustausch
Ipsec SA Encryption siehe ISAKMP SA Encryption
Ipsec SA Hash siehe ISAKMP SA Hash
Ipsec Lifetime Lebensdauer des Ipsec SA Schlüssels. Standardeinstellung 28800 Sekunden (8 Stunden) max. Einstellwert 86400 Sekunden (24 Stunden)
Perfect Forward Secrecy (PFS) Aktivieren (=Yes) oder Deaktivieren (=No) der PFS Funktion
DH/PFS Group Im Ipsec werden beim Datenaustausch in bestimmten Intervallen die Schlüssel erneuert. Mit PFS werden hierbei mit der Gegenstelle im Schlüsselaustauschverfahren neue Zufallszahlen ausgehandelt
Dead Peer Detection Auswahl des Verfahrens

Yes: Bei VPN Initiate wird versucht, neuzustarten "Restart. Bei VPN Accept wird die Verbindung geschlossen "Clear"

DPD Delay (sec.) Zeitintervall in Sekunden, in dem die Peer-Verbindung überprüft wird
DPD Timeout (sec.) Zeitspanne in Sekunden nach der ein Timeout erfolgen soll

Certificates

Mit einem Zertifikat, das in den Router geladen werden kann, authentifiziert sich der Router bei der Gegenstelle.

((ABB))


VPN>>IPsec>>Certificates
Load Remote Certificate Hochladen von Zertifikaten, mit denen eine Authentifizierung für den Router bei der VPN-Gegenstelle erfolgen kann
Load Own PKCS#12 Certificate Hochladen eines Zertifikats (Providervorgabe)
Password Passwort für das PKCS#12 Zertifikat / das Passwort wird beim Export vergeben
Remote Certificates Tabellarische Übersicht aller "Remote Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikat gelöscht
Own Certificates Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" wird ein Zertifikate gelöscht

Status

((ABB))

VPN>>IPsec>>Status
Name Name der VPN-Verbindung
Remote Host IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
ISAKMP SA Aktiv (grünes Feld)
IPSec SA Aktiv (grünes Feld)

OpenVPN

Connections

OpenVPN-Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte Verbindung. Es können bis zu 5 gleichzeitige OpenVPN Tunnel eingerichtet werden.

((ABB))

Tunnel

((ABB))


VPN>>OpenVPN>>Tunnel
VPN OpenVPN Tunnel aktiv (=Enable) oder inaktiv (=Disable)
Event Initiate: Tunnel dauernd gestartet

Initiate on XML: Start / Stoppt den VPN-Tunnel mittel XML Script

Initiate on Input 1-4: Startet / Stoppt den VPN-Tunnel durch digitalen Eingang

Name Frei wählbarer Name der OpenVPN-Verbindung
Remote Host IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
Remote Port Port der Gegenstelle (Standard: 1194)
Protocol UDP- oder TCP-Protokoll für die OpenVPN-Verbindung festlegen!
LZO Compression Disabled: Ausgeschaltet bzw. nicht erlaubt

Adaptive: Data) adaptive Compression eingeschaltet

Yes: Eingeschaltet, kann aber vom Server ausgeschaltet werden

No: Ausgeschaltet, kann aber vom Server eingeschaltet werden

Enabled: Compression erlaubt. Die Art der Compression wird vom Server bestimmt

Allow Remote Float Option: Bei der Kommunikation mit dynamischen IP-Adressen akzeptiert die OpenVPN-Verbindung authentifizierte Pakte von jeder IP-Adresse
Redirect default gateway Das Default Gateway wird durch den Tunnel geleitet
Local Port Festlegung eines festen Ports für den OpenVPN Client
Authentication Authentifizierungsart der OpenVPN-Verbindung festlegen (X.509 oder PSK)!
Local Certifacate Zertifikat vom Router für die Authentifizierung bei der Gegenstelle
Check Remote Certificate Type Option: Zertifikate der OpenVPN-Verbindung überprüfen
Address Local Network IP-Adresse/Subnetzmaske des lokalen Netzwerks
Local 1:1 NAT Option: IP-Adresse vom lokalen Netzwerk, unter der das Netzwerk per 1:1 NAT aus dem Remote-Netz erreicht werden kann/soll
Encryption Verschlüsselungsalgorithmus der OpenVPN-Verbindung
Keep Alive Zeitintervall in Sekunden von Keep Alive-Anfragen an die Gegenstelle
Restart Zeitspanne in Sekunden nach der die Verbindung neu gestartet werden soll, falls keine Antwort auf die Keep Alive-Anfragen erfolgt

Server

Einsatz des CT-Router LAN 5Port als OpenVPN Server.

((ABB))

Zur Aktivierung des Servers wählen Sie unter dem Menüpunkt „Enabled“ den Eintrag „Yes“. Geben Sie unter „Name“ einen frei gewählten Namen des Servers ein. Klicken Sie anschließend auf „Apply“. Mit einem Klick auf „Edit“ erreichen Sie die OpenVPN Server Einstellungen.

((ABB))

VPN>>OpenVPN>>Server
VPN OpenVPN Server aktiviert (=Enable) oder inaktiv (=Disable)
Local Port Einstellung des OpenVPN Ports des Servers (default 1194)
Protocol UDP- oder TCP-Protokoll für die OpenVPN-Verbindung festlegen!
LZO Compression Disabled: Ausgeschaltet bzw. nicht erlaubt

Adaptive: (Data) adaptive Compression eingeschaltet

No: OpenVPN-Kompression ausgeschaltet

Yes: OpenVPN-Kompression eingeschaltet

TLS authentification key None oder entsprechenden key auswählen. Der Key muss vorab geladen worden sein
Local certificate Auswahl des PKCS#12 Zertifikats (.p12) des OpenVPN Servers. Das Zertifikat muss vorab geladen worden sein

Achtung: Bitte stellen Sie sicher, dass die Systemzeit des Routers aktuell ist und somit mit in das zeitliche Gültigkeitsfenster der Zertifikate fällt

Diffie-Hellman parameter Standard ist 1024 Bit, kann auf 2048 Bit geändert werden (wird bei der Erstellung des Zertifikats Parameter definiert)
Encryption Verschlüsselungsalgorithmus für die OpenVPN Verbindung
Client to client traffic Client zu Client Verbindung zugelassen oder blockieren
Client subnet base Angabe des Basis Netzwerkes des OpenVPN Servers

Von dieser Einstellung werden die Netzwerkabschnitte der Clients automatisch abgeleitet (siehe Einstellung: Client Table unten)

Virtual network base Virtual Network Base Angabe des internen, virtuellen Basis Netzwerkes des OpenVPN Servers.

Von dieser Einstellung werden die virtuellen IP-Adressen der Clients automatisch abgeleitet (siehe Einstellung: Client Table unten)

Keep alive Zeitspanne in Sekunden, nach welcher Keep Alive-Anfragen gesendet werden sollen. Diese Anfragen testen, ob die Gegenstelle noch verfügbar ist
Restart Zeitspanne in Sekunden nach der die Verbindung neu gestartet werden soll, falls keine Antwort auf die Keep Alive-Anfragen erfolgt
Additional Options pushed to the Clients
Redirect Default Gateway Wenn Sie „Redirect Default Gateway“ anklicken, werden die Routen des Clients durch den OpenVPN Tunnel geleitet
Routes Hier können den Clients Routen mitgeteilt werden, damit Geräte hinter dem Router erreicht werden können


Client Table

((ABB))

Bitte definieren Sie hier Ihre OpenVPN Clients. Zur Identifizierung der Clients durch den OpenVPN Servers, muss hier unter „Common Name“ der Common Name eingegeben werden, welcher bei der Generierung des entsprechenden Zertifikates für den Client definiert wurde. Es findet hier also die Zuordnung des Client Zertifikats zu der durch den Server definierten Client Adresse statt.

((ABB))

Beispiel zur Abbildung oben: Ein Client hat ein Zertifikat mit dem Common Name Service PC geladen. Dieser Client ist dann hier über die virtuelle IP-Adresse 172.17.0.5 erreichbar. Das Netzwerk auf dem Client-(Router) kann hier über den IP Adressenabschnitt 10.10.1.0/24 erreicht werden.

Hinweise:

Die Client Adresse wird automatisch von der Virtual Network Base Einstellung unter: „OpenVPN Server“ abgeleitet. (z.B. Virtual Network Base = 172.17.0.0/24, erste Client Adresse = 172.17.0.5, zweite Client Adresse = 172.17.0.9 usw.) Der Client Subnet wird automatisch von der Client Subnet Base Einstellung unter: „OpenVPN Server“ abgeleitet. (z.B. Virtual Network Base = 10.10.1.0/24, erstes Client Subnet = 10.10.2.0/24, zweites Client Subnet = 10.10.3.0/24 usw.)

Klicken Sie „Advanced“ für weitere Spezial-Einstellungen.

((ABB))

Sie haben bei Bedarf die Möglichkeiten spezielle Einstellungen für die Größen: TUN-MTU, Fragment, MSS fix und für das Renegotiate Key Interval vorzunehmen.


Hinweise:

Bitte vergessen Sie nicht alle Eingaben oder Änderungen durch das Klicken auf den „Apply“ Button zu bestätigen/ zu aktivieren. Sollten die Einstellungen nicht unmittelbar wirken, so sollten Sie zur Sicherheit ein Reboot des Routers durchführen.

Port Forwarding

((ABB))

VPN>>OpenVPN>>Port Forwarding
Protocol Auswahl: TCP / UDP / ICMP
In Port Port Nr. eingehende Verbindung
To IP IP Adresse von Ziel
To Port Port Nr. Vom Ziel

Certificates

((ABB))

VPN>>OpenVPN>>Certificates
Load Own PKCS#12 Certificate Hochladen des Zertifikats (im PKCS#12 Format, xxx.p12) welches für den Lokalen Router bestimmt ist

Unter VPN > OpenVPN > Client können Sie für jede VPN-Verbindung eines dieser Zertifikate unter Local Certificate zuweisen

Password Passwort für das PKCS#12 Zertifikat. Das Passwort wird beim Export vergeben
Own Certificates Tabellarische Übersicht aller "Own Certificates" / mit "Delete" werden die Zertifikate gelöscht

Static Keys

((ABB))

VPN>>OpenVPN>>Static Keys
Generate static Key Einen statischen Schlüssel generieren und speichern
Load static Key Statischen Schlüssel in den Router laden (den gleichen statischen Schlüssel muss auch die Gegenstelle besitzen)
Static Keys Tabellarische Übersicht aller geladenen statischen Schlüssel

Status

((ABB))

VPN>>OpenVPN>>Status
Name Name der VPN-Verbindung
Remote Host IP-Adresse oder URL der Gegenstelle
Status Aktiv (=grünes Feld)


I/O

Inputs

Der Router LAN verfügt über vier digitale Ein- und Ausgänge, die in dem „I/O“-Menü von Ihnen konfiguriert werden können.


I/O>>Inputs
High Option: Bei einem High-Pegel kann eine Nachricht per E-Mail verschickt werden
Low Option: Bei einem Low-Pegel kann eine Nachricht per E-Mail verschickt werden
Stellt man nun eine der oben dargestellten Optionen ein, so muss man diese mit "Apply" bestätigen. Erst dann können die Einstellungen für die Benachrichtigung editiert werden.

E-Mail: Sie können einen Empfänger, einen Kopie-Empfänger, einen Betreff und einen Nachrichtentext festlegen.

Achtung: Bitte beachten Sie ob der Schalteingang bereits zum Starten einer VPN-Verbindung genutzt wird. In diesem Fall den Input nicht für das Versenden von E-Mail verwenden.

Für den Versand von E-Mails muss der E-Mail Account unter Punkt „SMTP Configuration“ eingerichtet worden sein

Schalteingänge anschließen

  • Schließen Sie die Schalteingänge an den jeweiligen steckbaren Schraubklemmen an
  • An die Schalteingänge (I1 ... I4) können Sie 10 ... 30 V DC anschließen
  • Das 0-V-Potential der Schalteingänge müssen Sie an die "0 V" Klemme des Spannungs-Anschlusses anschließen

((ABB))


Alarmierung per SMS

Oft ist eine einfache Emailbenachrichtigung nicht ausreichend wenn z.B. ein kritischer Grenzwert bei einer Anlage überschritten wird und das Servicepersonal per email gerade nicht erreichbar ist. In diesem Fall kann man einfach einen Email zu SMS Dienst nutzen. Über solch einen E¬Mail¬ to ¬SMS¬ Gateway kann man direkt E¬Mails als SMS an ein Handy senden. Evtl. anfallende Kosten für den SMS Versand bitte mit dem Provider abklären.

Einrichten eines E-Mail zu SMS Gateway

Fast alle Provider bieten diesen Service mittlerweile an. Der Dienst muss lediglich mit einer einfachen SMS aktiviert werden. Sie erhalten dann per SMS Ihre persönliche E-Mail-Adresse, die sich in der Regel aus der Rufnummer und dem Gateway-Namen zusammensetzt. Wenn Sie also T-Mobile Kunde sind und Ihre Handynummer die 0170/1234567 wäre, würde die Emailadresse „01701234567@ t-mobile-sms.de“ lauten. Analog ist das für die anderen Netzte zu übernehmen.

Unten in der Tabelle finden Sie die Gateways und die Aktivierungsnummern der größten Anbieter.

((ABB))

Outputs

((ABB))

I/O>>Outputs
Optionen Manual: An- / Ausschalten erfolgt manuell über das WBM

Remote Controlled: An- / Ausschalten per Steuerbefehl an den Socket Server (siehe Seite 44 und 55). Zusätzlich kann die Funktion Autoreset genutzt werden, bei der eine Zeitspanne in Minuten festgesetzt wird

VPN Service: Ausgang wird geschaltet, falls eine VPN-Verbindung besteht

Connection Lost: Der Ausgang wird geschaltet, wenn der Connection Check des Routers die konfigurierte Adresse nicht erreicht

Internet Link: Ausgang wird geschaltet wenn eine Verbindung zum Internet aufgebaut ist

Autoreset Zeitraum in Minuten festlegen, nachdem der Ausgang zurückgesetzt wird

Die kurzschlussfesten Schaltausgänge (O1 ... O4) sind für maximal 150 mA bei 10 ... 30 V DC ausgelegt.

Das 0-V-Potential der Schaltausgänge müssen Sie an die "0 V" Klemme des Spg-Anschlusses anschließen

Socket Server

Der Router besitzt einen integrierten Socket Server und kann über den Empfang von XML-Dateien:

  • I/O Signale setzen und abfragen
  • Messages wie E-Mail und SMS versenden
  • Den Router-Status abfragen

Für die Nutzung dieser Funktionen muss der Socket Server auf „Enable“ gesetzt werden. Der Port des Socket Servers ist frei konfigurierbar, default ist Port = 1432

((ABB))

I/O>>Socket Server
Socket Server Disable: Ansteuern des Routers über Ethernet deaktiviert

Enable: Ansteuern des Routers über Ethernet aktiviert

Server Port (default 1432) Socket Server Port festlegen (Port 80 kann nicht genutzt werden). Daten, die an den Router geschickt werden, müssen XML Version 1.0 konform sein.

Beispiel:

<?xml version="1.0"?>

<io>

<input no="1" value="on">

<output no="2" value="off">

<output no="3" />

</io>

System

Web Configuration

((ABB))

System>>Web Configuration
Server Port (default 80) Das Webinterface des Routers ist standardmäßig über den Port 80 zu erreichen. Der Server Port kann hier geändert

werden. Geben Sie unter „Server Port“ den neuen Port ein und klicken Sie „Apply“

Die Funktion wird erst nach einem Neustart des Routers wirksam. Starten Sie den Router neu – siehe Punkt „Reboot“. Merken Sie sich den neuen Port. Der neue Port muss jetzt beim Aufruf des Webinterfaces mit in dem Adressfeld des Browsers übergeben werden.

Beispiel:

IP-Adresse des Routers: 192.168.0.1

Neuer Server Port des Routers: 81

Für die Konfiguration geben Sie jetzt http://192.168.0.1:81 in den Browser ein.

User(Passwörter)

((ABB))

System>>User
admin Uneingeschränkter Zugriff (Schreiben und Lesen)

Neues Passwort festlegen

user Eingeschränkter Zugriff (nur Lesen / nicht alle Bereiche)

Neues Passwort festlegen

Das Passwort darf max. 20 Zeichen lang sein.

Folgende Zeichen sind erlaubt:

alfanumerische Zeichen, Punkt, Komma, Minus, Plus, Schrägstrich (/), Doppelpunkt, Semikolon, Hashtag (#), At (@)

Log Configuration

Log-Files können via UDP auf einem externen Log-Server abgelegt werden.

((ABB))


System>>Log Configuration
Remote UPD Logging Log-Files können via UDP auf einem externen Log-Server abgelegt werden

Disabled: Externes Logging deaktiviert

Enabled: Externes Logging aktiviert

Server IP Address IP-Adresse vom externen Log-Server
Server Port (default 514) Port vom externen Log-Server
Non volatile Log Disabled: Speichert das Log intern auf einem vorher festgelegten Server

USB-Stick: Speichert das Log auf einem USB-Stick. Der USB-Stick muss am Router angeschlossen werden!

SD-Card: Speichert das Log auf einer SD-Karte

Vorgaben für den USB-STick:

  • USB 2.0
  • FAT 32
  • <64 GB

Log-File

((ABB))


System>>Log-File
Clear Einträge im internen Log-File werden gelöscht
View Log-File Einträge werden im Browser-Fenster angezeigt
Save Log-File wird gespeichert

SNMP Configuration

Das SNMP (Simple Network Management Protocol) wird vorzugsweise in komplexeren Netzwerken benutzt, um den Zustand und den Betrieb von Geräten zu überwachen. Es gibt mehreren Entwicklungsstufen: SNMPv1/SNMPv2 und SNMPv3. Die älteren Versionen SNMPv1/SNMPv2 benutzen keine Verschlüsselung und gelten als nicht sicher. SNMPv3 ist unter dem Sicherheitsaspekt deutlich besser, wird aber noch nicht von allen Management-Programmen unterstützt.

((ABB))

SMTP Configuration

Für die Konfiguration verwenden Sie bitte die Zugangsdaten Ihres gewählten E-Mail Accounts

((ABB))

System>>SMTP Configuration
SMTP Server IP-Adresse / Hostname des SMTP Servers
SMTP Port (default 25) Port des SMTP Servers
Transport Layer Security Verschlüsselung: Keine, STARTTLS, SSL/TLS
Authentication No authentication: Keine Authentifizierung notwendig

Plain Password: Authentifizierung Benutzername und Passwort (unverschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)

Encrypted Password: Authentifizierung mit Benutzername und Passwort (verschlüsselte Übertragung der Authentifizierungsdaten)

Username Benutzername
Password Passwort
From Absender der Mail

Configuration Up-/Download

Die Konfiguration kann als CFG-Datei (default) oder als XML-Datei auf dem Bediener-PC gespeichert werden. Auf diesem PC gespeicherte Konfigurationen können in den Router geladen werden.

((ABB))

System>>Configuration Up-/Download
Download Aktuelle Konfigurationen herunterladen
Upload Gesicherte oder veränderte Konfigurationen hochladen und mit "apply" bestätigen
Reset to Factory Defaults Konfigurationen und IP-Einstellungen auf Werkeinstellung zurücksetzen. Hochgeladene Zertifikate bleiben erhalten


Konfiguration über SSH und XML-Datei

Die Übertragung einer XML-Datei zur Konfiguration des Routers kann zusätzlich mittels des SSH Protokolls über die lokale Ethernet-Schnittstelle oder im Remote Betrieb erfolgen.

SSH bzw. Secure Shell bezeichnet sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch entsprechende Programme, mit deren Hilfe man eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Gerät herstellen kann. Verwenden Sie unter Linux die Konsoleneingabe. Unter Windows empfehlen wir Ihnen die Verwendung der unter putty.org downloadbaren Programme plink.exe und pscp.exe.

Die Beispiele unten basieren auf den Default-Einstellungen des Routers: Benutzername: admin Passwort: admin Router IP-Adresse: 192.168.0.1

Download der Konfiguration per SSH

Sie können die Konfiguration des Routers als XML-Datei oder als TGZ-Datei herunterladen.

Unter Linux: ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg"' > config.xml

oder

ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/export_cfg tgz"' > config.tgz

Unter Windows mit PLINK.EXE

plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg\"" > config.xml

oder

plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/export_cfg tgz\"" > config.tgz

Upload der Konfiguration per SSH

Unter Linux

Ohne Router-Reboot:

cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg"'

Mit anschließendem Router-Reboot:

cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'

Das Passwort wird hier von SSH interaktiv erfragt. Ein automatischer Batch Betrieb ist damit nicht möglich. Allerdings ist es mit dem Programm "sshpass" möglich eine Script-Datei samt Passwort ausführen zu lassen

Die Script-Datei z.B. cfgupl.sh muss folgendes enthalten:

  1. !/bin/bash cat config.xml | ssh admin@192.168.0.1 'su -c "/usr/sbin/store_cfg; /sbin/reboot"'

Der Linux-Befehl lautet dann: sshpass -padmin ./cfgupl.sh

Unter Windows mit PSCP.EXE und PLINK.EXE

Ohne Router-Reboot:

pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml\""

Mit anschließendem Router-Reboot:

pscp -scp -pw admin config.xml admin@192.168.0.1:/tmp/cfg.xml plink -2 -pw admin admin@192.168.0.1 "su -c \"/usr/sbin/store_cfg /tmp/cfg.xml; /sbin/reboot\""

RTC

Reboot